saftig-süß mit feiner Säure
ideal zum Naschen, Backen & Einkochen
aus Österreich, großteils aus der Steiermark
Hand aufs Herz: Exotische Früchte wie Mangos, Ananas oder Wassermelonen begleiten uns zwar herrlich erfrischend durch den Hochsommer, doch wenn das Jahr Richtung Herbst wandert, schlägt die Stunde eines ganz anderen Hochkaräters: der Zwetschke! Sie punktet als unkomplizierte Heldin des Spätsommers – und macht es uns beim Genießen besonders leicht: Ein kurzer Daumendruck verrät, ob sie reif ist, halbiert und entkernt ist sie in Sekunden – und im Mund verschwunden meist noch schneller. Doch nicht nur pur vernascht schmeckt das blaue Früchtchen wunderbar: Auch in der Küche spielt sie ihre kulinarische Vielfalt aus. Ob als Zwetschkenkuchen vom Blech, als warmer Röster zu flaumigen Grießknödeln oder als Begleiter zum Kaiserschmarrn: Es gibt wohl kaum eine Mehlspeise, die mit ein paar Zwetschken nicht gleich noch besser schmeckt!
Damit die beliebte Samtfrucht so richtig gut wird, braucht sie vor allem eins: ausreichend Zeit am Baum. Und genau die bekommen unsere SPAR „Das Schmeckst" Zwetschken Carrybag, die großteils in der Steiermark reifen: Dort kümmert sich Familie Grabner Haider um sie – und erntet sie erst dann, wenn die Früchte ihren vollen Geschmack entwickelt haben. „Wir möchten Zwetschken anbieten, die durch ihren natürlichen Geschmack überzeugen und die Qualität unserer heimischen Landwirtschaft widerspiegeln”, bringt es die Familie auf den Punkt. Von Mitte August bis Anfang Oktober warten die beliebten Spätsommerbotinnen in der handlichen Tragetasche in Ihrem SPAR Markt auf Sie. Am besten gleich zugreifen und genießen!
Gewusst? Der silbrig-blaue Hauch auf der Schale ist kein Belag, sondern das Gütesiegel der Zwetschke: Diese natürliche Wachsschicht bildet sie ganz allein – sie schützt die Frucht vor dem Austrocknen und zeigt, dass sie behutsam behandelt wurde. Mitessen ist also ausdrücklich erlaubt!
Die beiden sind eng verwandt, dennoch nicht die gleiche Frucht: Botanisch gesehen ist die Zwetschke eine Unterart der Pflaume. Man unterscheidet sie vor allem an der Form – Zwetschken sind kleiner, länglich-oval und laufen an beiden Enden leicht spitz zu. Im Gegensatz dazu sind Pflaumen meist rund und etwas größer. Spannend ist auch der Unterschied im Inneren: Das Fruchtfleisch der Zwetschke ist fester und enthält weniger Wasser, außerdem löst es sich bei den meisten Sorten fast von allein vom Stein. Pflaumen sind weicher und saftiger, dafür sitzt bei ihnen der Kern oft hartnäckig fest.
Übrigens: Nicht nur die Unterscheidung zwischen Pflaumen und Zwetschken wird gern diskutiert – auch die Schreibweise der Frucht: Heißt es Zwetschke oder Zwetschge? Beides ist richtig! In Deutschland schreibt man sie meist mit „g", bei uns in Österreich hat sich das „k" durchgesetzt.
In puncto Backen hat die Zwetschke die Nase vorn: Weil sie weniger Saft abgibt, behält sie im Backrohr ihre längliche Form und weicht den Teig nicht auf. Egal ob Zwetschken-Topfen-Kuchen, eine Zwetschkengalette oder schnelle Zwetschken-Muffins – sie fühlt sich in vielen Köstlichkeiten wohl. Pflaumen zerfallen dafür rascher und geben mehr Saft ab. Im Topf ist genau das ihre Stärke, etwa für Pflaumenmarmelade oder einen knusprigen Pflaumen-Crumble.
Ja, Zwetschken schmecken nach dem Backen süßer, da im Ofen das Wasser verdunstet und sich der fruchteigene Zucker konzentriert. Zudem karamellisieren die Ränder leicht – und die Säure tritt in den Hintergrund. Zaubern kann das Backrohr aber dennoch nicht: Was unreif hineinkommt, kommt weich, aber immer noch sauer wieder heraus. Tipp: Bei sehr säuerlichen Früchten hilft eine Prise Zucker, ein Hauch Zimt oder eine Schicht Streusel nach!
Tipp: Wenn Sie vor allem besonders aromatische Zwetschken mit festem, saftigem Fruchtfleisch lieben, dann probieren Sie unbedingt auch unsere SPAR Premium Zwetschken Moni. Sie eignen sich ideal zum Gleich-Snacken sowie zum Einkochen und Backen!
Am wohlsten fühlen sie sich kühl und luftig: Im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben sie mehrere Tage frisch. Legen Sie die Früchte locker nebeneinander statt gestapelt, sonst gibt es rasch Druckstellen. Gewaschen werden sie am besten erst kurz vor dem Naschen, damit die schützende Wachsschicht so lange wie möglich ihren Dienst tut.
Und wenn mal mehr Zwetschken im Haus sind, als Sie gleich vernaschen können, lassen sich die blauen Lieblinge auch ganz einfach einfrieren: Dafür halbieren und entkernen Sie die Früchte am besten vorher und legen sie nebeneinander ins Tiefkühlfach – damit sie später nicht zusammenkleben. Genauso gut lassen sich die Früchte einkochen: Beispielsweise als Röster, Marmelade oder Powidl. So haben Sie auch noch im Winter etwas Spätsommer im Glas!
Übrigens: Ein paar Tage in der Obstschale machen die Zwetschken zwar weicher, richtig süß werden sie zu Hause aber nicht mehr. Ihr volles Aroma entwickeln sie ausschließlich am Baum, und genau deshalb dürfen unsere Exemplare dort so lange hängen, bis sie wirklich so weit sind.
Lust auf noch mehr Spätsommer im Einkaufskorb? Probieren Sie sich noch weiter durch die Saison: Knackige SPAR PREMIUM Äpfel und saftige SPAR PREMIUM Birnen machen sich hervorragend im Obstkorb, und auch die SPAR Demeter Weintrauben sind eine Kostprobe wert. Wenn Sie den Herbst gar nicht mehr abwarten können, warten frische SPAR Eierschwammerl, SPAR Hokkaido Kürbisse und bald auch die ersten SPAR Edelkastanien auf ihren Auftritt. Wir haben für jeden Gusto vorgesorgt!
Sie wollen wissen, was nach den Zwetschken kommt? Unser interaktiver Saisonkalender zeigt Ihnen Monat für Monat, welches Obst und Gemüse gerade frisch im Regal liegt. Praktisch für die Einkaufsliste – und ein guter Grund, öfter etwas Neues zu probieren!