SPAR Mahlzeit Sauerteigbrot

Sauerteigbrot

Gesamtdauer
20
Min
Zubereitung
420
Min
Ruhezeit
50
Min
Backzeit

Sauerteigbrot erfährt einen regelrechten Aufschwung. Die Gründe dafür liegen in Geschmack, Konsistenz und Bekömmlichkeit. Hier erfahren Sie, wie Sie ein solches Brot herstellen können.

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Zutaten

Für den Sauerteig

  • 200 g Roggenmehl 960
  • 200 g Wasser

Sauerteigbrot

  • 550 g Roggenmehl 960
  • 50 g Weizenbrotmehl
  • 350 g Dinkelmehl
  • 200 g Sauerteig
  • 10 g Brotgewürz
  • 20 g Salz
  • 600 g lauwarmes Wasser

Zubereitung

Sauerteig zubereiten

01

Für die Zubereitung von Sauerteig braucht man 5 Tage und nur 2 Zutaten: 200 g Roggenmehl 960 und 200 g Wasser. 

02

Am ersten Tag gibt man 50 g Roggenmehl und 50 g Wasser in eine Schüssel. Diesen Ansatz verrührt man gut und lässt ihn dann für mindestens 24 Stunden zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen. 

03

Anschließend wird der Teig in den folgenden 3 Tagen mit je 50 g Roggenmehl und 50 g Wasser weitervermehrt. 

04

Nach dem Vermischen mit dem neu dazugekommenen Roggen-Wasser-Gemisch lässt man ihn immer wieder 24 Stunden bei Zimmertemperatur zugedeckt ruhen. 

05

Am 5. Tag ist der Sauerteig fertig und kann zum Backen verwendet werden. 

Backen mit Christina
Christinas Tipp

Solltet ihr schon einen fertigen Sauerteigansatz im Kühlschrank stehen haben, dann müsst ihr diesen nur mehr mit 100 g Roggenmehl und 100 g Wasser füttern und für 12 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. 

Sauerteigbrot

01

Lauwarmes Wasser in eine Schüssel geben. Roggenmehl, Dinkelmehl, Weizenbrotmehl, Sauerteig, Salz und Brotgewürz dazugeben. 

Hinweis: Die übrig gebliebenen 200 g Sauerteig, die man nicht zum Backen braucht, füllt man am besten in ein Schraubglas, verschließt dieses und stellt den Sauerteig dann bis zum nächsten Backvorgang in den Kühlschrank. So ist der Sauerteig ca. 1 Monat haltbar. 

02

Zu einem weichen Teig verkneten und diesen 6 Stunden rasten lassen. 

03

Den Teig in zwei Teile aufteilen und jedes Teigstück zu einer Kugel formen. 

04

Die Brotlaibe in je ein mit Roggenmehl bemehltes Gärkörbchen legen. 

05

Teig ca. 1 Stunde rasten lassen. Backofen auf 250 Grad (Heißluft) vorheizen.

06

Die Brote in den vorgeheizten Backofen einschieben und mit viel Dampf backen. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 220 Grad reduzieren und die Brote ca. 35 Minuten fertigbacken.

Christina Bauer Portrait
Christinas Tipp

Wer mag kann wie im Schritt-für-Schritt-Video auch 10 g Hefe zum Teig dazugeben. Dann entfällt die Ruhezeit von 6 Stunden und es reicht, wenn das Brot 1 Stunde im Gärkörbchen rastet. 

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Häufige Fragen zum Sauerteigbrot

Wieso sollte ich mein Brot selbst backen und nicht einfach kaufen?

Einst war es notwendig, Brot mit Sauerteig herzustellen, um den Roggen backfähig zu machen. Die heute erhältlichen Mehle sind jedoch um einiges qualitativer. Wieso also gibt es einen regelrechten Sauerteig-Boom? Zum einen liegt das wohl am hervorragenden Aroma des Sauerteigbrots, das obendrein ganz ohne weitere Zusätze zustande kommt und somit auch besonders bekömmlich ist. Außerdem überzeugt diese Art von Brot mit einer herausragenden Haltbarkeit – Schimmel gibt es hier nur selten.

Wie setze ich einen Sauerteig an?

Für das Ansetzen des ersten Sauerteiges empfiehlt sich ein hohes Gefäß mit Deckel, das mindestens eineinhalb Liter fasst. Damit Luft entweichen kann, legen Sie den Deckel aber nur lose auf. Für diesen Zweck eignet sich also beispielsweise ein Bügelglas ohne Dichtungsgummi. Darüber sind für das Ansetzen eines Sauerteiges lediglich Mehl, Wasser, Wärme und Zeit notwendig. Achten Sie auf konstante Temperaturen zwischen 24 und 28°C. Die Faustregel besagt, dass der Sauerteig nach fünf Tagen sein Gleichgewicht gefunden hat. Fertig ist er, wenn er eine hellbraune Farbe angenommen hat und angenehm säuerlich riecht.

Wie füttert man Sauerteig?

Um nicht jedes mal Sauerteig neu ansetzen zu müssen, ist es möglich, immer ein wenig des Ansatzes im Kühlschrank in einem Marmeladenglas aufzubewahren. Wenn Sie längere Zeit nicht zum Backen kommen, füttern Sie einfach den Sauerteig mit Mehl und Wasser nach.

Wie lange hält sich Anstellgut?

Das Anstellgut ist sozusagen Sauerteig-Konzentrat. Es ist zu wenig, um damit Brot zu backen, aber voller Hefe- und Sauerteigkulturen. Mit ihm lässt sich jederzeit ein neuer Sauerteig kreieren. Mit der richtigen Pflege kann es viele Jahre überstehen.

Wie lange ist Sauerteigbrot haltbar?

Je mehr Sauerteig sich im Brot befindet, desto länger hält es. Prinzipiell hat es eine bessere Haltbarkeit als Weizenbrot und kann auch noch nach über einer Woche gut gegessen werden. Durch die Kulturen setzt es meist keinen Schimmel an und wird mit der Zeit lediglich trockener.

Wann kann ich Sauerteigbrot anschneiden?

Ob das Brot fertig ist, erkennen Sie, wenn es beim Klopfen auf den Boden hohl klingt. Da das Brot durch die Resthitze auch noch außerhalb des Ofens im Inneren weiterbäckt, darf es erst angeschnitten werden, wenn es vollständig ausgekühlt ist.