Zero-Waste-Tipp: Täglich fallen beim Kochen Reste wie Schalen von Karotten, Zwiebeln & Co an. Einfach in einem sauberen Gefrierbeutel sammeln bis genug zusammenkommt. Daraus kann man einen Umami-Booster in zwei Varianten machen. Perfekt für Suppen, Brühen und Saucen.
Zutaten
Für 1 Liter Umami-Booster:
- einige Zwiebelschalen
- 1 Knoblauchzehe mit Haut
- Lauch
- Karottenschalen
- Sellerieschalen
- Tomaten
- Pilzstiele
- 1 l Wasser
- 20 g Salz
- 2 g Zucker
- 1 Stk. Vanilleschote
Zubereitung
Umami-Booster
Das Gemüse und die Abschnitte (Karotten-, Sellerie- Zwiebelschalen) in ein großes, sauberes Einmachglas geben.
Wasser mit Salz und 1 EL Zucker oder Fermentationsstarter (wie z.B. Molke, Miso oder Sauerkrautsaft) umrühren.
Das Glas mit der Flüssigkeit auffüllen, sodass alles bedeckt ist, und für die besondere Note ein Stück Vanilleschote dazugeben. Mit einem Gewicht beschweren.
Deckel locker auflegen oder mit Gärventil verschließen.
5 Tage bei Raumtemperatur (20–23 °C) stehen lassen und fermentieren.
Täglich kurz kontrollieren, bei Bedarf den Schaum entfernen.
Wenn es angenehm säuerlich und würzig riecht, dann ist es fertig.
Abseihen und weiterverarbeiten: Fond durch ein Tuch oder ein Sieb gießen und den Umami-Booster in sterile Flaschen füllen.
Den Fond kann man als Starter für Kimchi und Sauerkraut verwenden. Bei Gulasch anstelle von Wein oder Essig zugeben. Im Brotteig als Teil der Schüttflüssigkeit – er gibt leichte Säure und Würze. In (Gemüsecreme-) Suppen und Saucen als Würze verwenden, ebenso in Marinaden für Tofu und Pilze. Gut im Linseneintopf und für Hummus und Bohnencreme sowie als Topping bei Mayonnaise.
Umami-Booster-Gewürz
Die aufgefangenen Gemüsereste, die beim Abseihen des Umami-Boosters im Sieb bleiben, im Ofen bei 60 °C gut trocknen. Sobald die Reste gut getrocknet sind, in einem Blender fein mixen. Zum Würzen nach Belieben verwenden.