SPAR Natur*pur Bio-Rhabarber
SPAR Natur*pur Bio-Rhabarber: Frühling zum Einkochen
Kaum weicht der letzte Frost, streckt der Rhabarber schon die ersten Stiele in Richtung Sonne. Ab Mitte März bis zum Johannistag am 24. Juni hat er Hochsaison – eine kurze Zeitspanne, die Sie sich unbedingt vormerken sollten!
Unser SPAR Natur*pur Bio-Rhabarber stammt vom Familienbetrieb Holler aus der Thermenregion im südlichen Niederösterreich. Seit den frühen 1980er Jahren wird der Rhabarber dort angebaut – das milde Klima der Region sorgt für das typische fruchtig-säuerliche Aroma. Und noch etwas hat Tradition: Seit mehr als 30 Jahren widmet sich die Familie, mittlerweile in zweiter Generation, dem biologischen Anbau. Dabei setzt sie auf eine besonders sorgfältig ausgewählte Sorte, die aus den Samen der jeweils vorherigen Ernte wächst. Das Ergebnis ist ein Geschmack, den man so nur hier bekommt: mild-säuerlich durch die natürliche Apfel- und Zitronensäure, leicht herb und mit einem zarten Himbeeraroma. Was den Rhabarber darüber hinaus auszeichnet, sind wertvolle Nährstoffe!
Muss Rhabarber geschält werden?
Nicht zwingend, aber oft lohnt es sich. Bei jungen, zarten Stangen reicht gründliches Waschen völlig aus, denn die Haut ist dünn und fällt geschmacklich kaum auf. Bei dickeren oder älteren Exemplaren wird die äußere Schale jedoch grobfaserig und unangenehm im Biss – hier lohnt sich der Griff zum Schäler. Ob Rhabarber geschält werden sollte, hängt letztendlich aber vom Rezept ab. Bei Kuchen und feinen Mehlspeisen sorgt das Schälen für ein saubereres, filigraneres Ergebnis. Für Kompott, Marmelade oder Sirup hingegen kann man auch gut darauf verzichten – hier macht es optisch und geschmacklich kaum einen Unterschied.
Ein weiterer Grund, der für das Schälen spricht: In der Schale sitzt verhältnismäßig viel Oxalsäure. Wer darauf empfindlich reagiert oder größere Mengen verarbeitet, ist mit geschälten Stielen auf der sicheren Seite.
Kann man Rhabarber roh essen?
Ja – aber in Maßen. Ein paar dünne Scheiben roh in den Salat gehobelt sind durchaus genießbar, für größere Mengen ist rohes Naschen jedoch nicht empfehlenswert: Die Oxalsäure bleibt dabei vollständig im Gemüse und kann Zähne und Verdauung belasten. Wird der Rhabarber jedoch gekocht, löst sich ein Großteil der Oxalsäure ins Kochwasser und kann so einfach weggekippt werden. Zum Glück schmeckt Rhabarberkompott sowieso deutlich besser als ein Biss in die rohe Stange!
Übrigens: Nach dem Johannistag am 24. Juni ist auch der Genuss von gekochtem Rhabarber nicht mehr empfehlenswert. Mit zunehmender Wachstumsdauer und den wärmeren Temperaturen steigt der Oxalsäuregehalt in den Stielen an – der 24. Juni gilt dabei als bewährter Richtwert, ab dem sie oft faseriger und zu säuerlich werden. Ein guter Grund, die Saison bis dahin so richtig auszukosten.
Wie lagert man Rhabarber richtig?
Rhabarber fühlt sich im Kühlschrank am wohlsten: Einfach ungewaschen in ein leicht feuchtes Tuch wickeln und ins Gemüsefach legen, so hält er sich gut 2-5 Tage. Bei Zimmertemperatur hingegen wird er schnell weich und lasch, daher am besten möglichst bald verarbeiten.
Kann man Rhabarber einfrieren?
Sehr gut sogar! Dafür einfach Blätter abschneiden, Stiele waschen, bei Bedarf die Fäden abschälen und in Stücke schneiden. Etwas aufwendiger, aber bekömmlicher: 1-2 Minuten blanchieren, kalt abschrecken und erst dann einfrieren. Das mildert die Säure und bewahrt die rote Farbe besser. Eingefroren hält sich Rhabarber bis zu 12 Monate und lässt sich später direkt aus dem Tiefkühler in Kuchen, Kompott oder Aufläufe einarbeiten, ganz ohne Auftauen. Am aromatischsten ist er allerdings, wenn er innerhalb von 6-8 Monaten verwendet wird.
Tipp: Damit die Stücke beim Einfrieren nicht zusammenkleben, können Sie sie zunächst nebeneinander auf einem mit Backpapier ausgelegten Tablett ins Tiefkühlfach geben. Erst wenn sie einzeln gefroren sind, in Gefrierbeutel oder Dosen umfüllen – so lassen sich später ganz bequem einzelne Portionen entnehmen.
Säuerlich-aromatische Rezeptideen mit Rhabarber
In der Küche ist Rhabarber erstaunlich wandlungsfähig. Am öftesten begegnet er uns in Kompott, Kuchen, Crumble oder als fruchtig-herber Sirup. Dank seines natürlichen Pektingehalts eignet er sich außerdem hervorragend für Marmeladen – und das sogar ganz ohne Gelierzucker. Seine fruchtige Säure macht ihn aber auch in der herzhaften Küche zu einer feinen Zutat: etwa zu Fisch, Geflügel, als würziges Chutney oder fein gehobelt im Salat. Und wer es noch unkomplizierter mag, verfeinert seinen Smoothie für eine säuerliche Note einfach mit ein paar Rhabarberstücken.
Obst- und Gemüse-Highlights
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Lust auf noch mehr Vitamine? Wie wäre es mit einem knackigen Obstsalat aus saftigen SPAR Premium Nektarinen, fein-säuerlichen SPAR Bio Jumbo Kiwis und fruchtigen SPAR Premium Kirschen? Selbstverständlich ist bei uns aber auch für Freund:innen der herzhaften Küche etwas dabei, zum Beispiel der frische SPAR Natur*pur Grüne Spargel für die Sonntagssuppe oder unsere SPAR Premium Blumauer Cherrytomaten, die perfekt zur kalten Jause passen. Die Auswahl ist vielfältig – lassen Sie sich inspirieren!