zartes, süßlich-nussiges Aroma
saftige Konsistenz
aus Südtirol und Venetien, Italien
Was wäre der Frühling ohne weißen Spargel? Eine Frage, die sich echte Liebhaber:innen gar nicht erst stellen wollen. Unser DESPAR PREMIUM Spargel weiß bringt genau das mit, wofür er seit Jahrhunderten so verehrt wird: ein mildes, süßlich-nussiges Aroma und eine Zartheit, die man sonst kaum irgendwo findet. Der Grund dafür liegt buchstäblich in der Erde. Weißer Spargel wächst sein ganzes Leben unter der Oberfläche, ohne Sonnenstrahl, ohne Chlorophyll, nur eingebettet in aufgehäufelte Erde und mit viel Geduld großgezogen. Genau das macht ihn so fein und so unverwechselbar. Angebaut von Hans-Jörg Weissteiner und Asparago Condin auf Feldern in Südtirol und Venetien, ist er von Anfang März bis Mitte April als 400-g-Packung erhältlich. Danach beginnt die heimische Saison und er macht Platz für österreichischen Spargel. Also schnell zugreifen, bevor der beliebte Norditaliener wieder das Weite sucht!
Schon gewusst? In Venetien wird rund um Bassano del Grappa seit dem 16. Jahrhundert Spargel angebaut. Der „Asparago Bianco di Bassano" gilt bis heute als einer der edelsten weißen Spargel Europas und trägt sogar eine geschützte Ursprungsbezeichnung.
Es geht vor allem ums Licht: Weißer Spargel wächst vollständig unter der Erde und bekommt keinen Sonnenstrahl ab, weshalb er seine blasse, cremig-weiße Farbe behält. Grüner Spargel wächst oberirdisch, sammelt Chlorophyll und entwickelt dabei nicht nur seine satte grüne Farbe, sondern auch sein würzig-grasiges Aroma. Die geschmacklichen Unterschiede machen sich auch in der Küche deutlich bemerkbar: Weißer Spargel ist milder, feiner und süßlicher, braucht mehr Vorbereitung und etwas mehr Zeit im Topf. Grüner Spargel dagegen kommt ohne Schälen aus, ist in wenigen Minuten fertig und hat einen kräftigeren, kernigeren Charakter.
Übrigens: Weißer Spargel ist vor allem in der österreichischen Küche, in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden ein saisonaler Fixpunkt. In vielen anderen Ländern kennt man dagegen fast ausschließlich die grüne Variante.
Zuerst schälen, und zwar wirklich ordentlich. Die Schale des weißen Spargels ist fest und faserig, weil er kein Sonnenlicht bekommt. Mit einem Gemüseschäler von der Spitze Richtung Ende schälen, die holzigen Enden abschneiden, fertig. Dann heißt es Spargel kochen: Einfach Wasser aufsetzen, salzen, eine Prise Zucker und ein Stück Butter dazugeben und den Spargel bei mittlerer Hitze sanft ziehen lassen. Übrigens: Sprudelndes Kochen mag er nicht, das macht ihn weich und fad.
Das hängt von der Dicke der Stangen ab. Im leicht siedenden Wasser brauchen mitteldicke Stangen etwa 12 bis 15 Minuten, dünnere sind nach 8 bis 10 Minuten fertig, dickere dürfen ruhig 18 Minuten bleiben. Im Ofen bei 180 °C, in Alufolie mit Butter gewickelt, dauert es etwa 20 bis 25 Minuten. Und die goldene Regel? Lieber eine Minute früher als später kosten: Einfach mit einem Messer einstechen – gibt er weich nach, ist er auf den Punkt gegart!
Tipp: Weißen Spargel am besten liegend und in kleinen Mengen kochen, damit alle Stangen gleichmäßig gar werden. Ein breiter, flacher Topf oder eine tiefe Pfanne eignet sich dafür besonders gut.
Was danach auf den Teller kommt, ist ganz Ihrem eigenen Geschmack überlassen: Der Klassiker mit Sauce Hollandaise, Schinken und Kartoffeln ist natürlich schwer zu schlagen. Dabei zeigen unsere Spargelrezepte, wie vielseitig er wirklich ist: z.B. als Hauptzutat in frischen Salaten, in Pasta und im saftigen Risotto. Aber auch als feine Spargelcremesuppe oder im Ofen mit Butter und Thymian geschmort macht er immer eine ausgezeichnete Figur. Auch als Spargel-Chutney ist er sehr zu empfehlen.
Frischer Spargel verrät sich gleich auf den ersten Blick: Die Köpfe sind fest geschlossen, die Schale glänzt und die Schnittflächen am unteren Ende sehen saftig und feucht aus. Trockene, bräunliche Enden hingegen sind ein klares Zeichen dafür, dass er schon etwas länger liegt. Und dann ist da noch der berühmte Quietschtest: Einfach zwei Stangen sanft aneinanderreiben. Quietscht es, ist der Spargel frisch und noch voller Feuchtigkeit. Kein Quietschen? Lieber die Finger davon lassen. Wer zusätzlich auf Nummer sicher gehen möchte, drückt leicht auf die Schnittfläche: Bei wirklich frischem Spargel tritt sofort ein angenehm süßlicher Saft aus.
Bei unserem DESPAR PREMIUM Spargel weiß muss man sich darüber keine Gedanken machen, denn Produzent Hans-Jörg Weissteiner liefert nur, was seinen eigenen Ansprüchen entspricht. Auf Südtirolerisch bringt er das so auf den Punkt: „Do beschtigste wo gib!" (Der Beste, den es gibt!)
Bei weißem Spargel ist Eile geboten: Je schneller er nach dem Kauf im Topf landet, desto besser. Wer ihn dennoch einen Tag oder zwei aufbewahren möchte, legt ihn am besten locker in ein feuchtes Tuch gewickelt ins Gemüsefach oder schneidet die Enden frisch an und stellt ihn aufrecht in ein Glas mit etwas Wasser, ganz wie einen Blumenstrauß. Das verlängert nicht nur die Haltbarkeit, sondern sieht noch dazu richtig hübsch aus. Wichtig in jedem Fall: nicht luftdicht verpacken und nicht neben stark riechenden Lebensmitteln lagern, denn weißer Spargel nimmt fremde Gerüche schnell an.
Lust auf noch mehr Vitamine? Wie wäre es mit einem knackigen Obstsalat aus saftigen SPAR Premium Nektarinen, fein-säuerlichen SPAR Bio Jumbo Kiwis und fruchtigen SPAR Premium Kirschen? Selbstverständlich ist bei uns aber auch für Freund:innen der herzhaften Küche etwas dabei, zum Beispiel der frische SPAR Natur*pur Grüne Spargel für die Sonntagssuppe oder unsere SPAR Premium Blumauer Cherrytomaten, die perfekt zur kalten Jause passen. Die Auswahl ist vielfältig – lassen Sie sich inspirieren!