SPAR Mahlzeit Backen Inspiration
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Brot backen mit Christina

Es geht doch nichts über frisches Brot. Außen knusprig und innen flaumig, ist es perfekt für Frühstück, Brunch, Jause oder einfach zum Genießen zwischendurch. Und wenn dann noch dazu die ganze Wohnung duftet, weil Sie den Laib in der eigenen Küche gezaubert haben, schmeckt es gleich noch einmal besser. Wie Sauerteigbrot, Mini-Kornspitz, Baguette und mehr wie von Meisterhand gelingen, verrät Ihnen unser Backprofi Christina Bauer!

Neuerscheinung

Einfach backen mit Sauerteig

Backen mit Sauerteig leicht gemacht. Christina Bauer zeigt 60 gelingsichere Rezepte für Brot, Gebäck und Süßes. Erschienen im Löwenzahn Verlag.

Unsere Rezept-Highlights

Schritt-für-Schritt

Backneulinge aufgepasst! Selbstgemachtes Brot und Gebäck gelingen auch ohne jahrelange Erfahrung. In unseren Schritt-für-Schritt-Videos führt Christina Bauer Sie durch beliebte Rezepte – vom ersten Rühren des Teiges bis zum fertigen Laib.

Wie gelingt ein richtig gutes Sauerteigbrot? In diesem Video zeigt Ihnen Christina Bauer Schritt-für-Schritt, wie Sie ein Brot aus Sauerteig selber machen können. Alles, was Sie dafür benötigen: eine Handvoll Zutaten, eine Küchenmaschine, einen Ofen und etwas Kraft in den Armen zum Kneten. Wir wünschen gutes Gelingen!

» Übrigens: Die genauen Zutatenmengen für das Sauerteigbrot-Rezept und eine Anleitung in Schriftform finden Sie hier: https://www.spar.at/mahlzeit/rezepte/vegetarisch/sauerteigbrot 

Mahlzeit!

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Sauerteigbrot

Wie gelingt ein richtig gutes Sauerteigbrot? In diesem Video zeigt Ihnen Christina Bauer Schritt-für-Schritt, wie es geht. Sie werden sehen: Das Brot schmeckt nicht nur frisch, sondern ist auch knusprig und wunderbar flaumig. 

 

Zum Sauerteig-Brot

Alles über Christina Bauer

Ich liebe es zu backen

Christina ist Mama von zwei aufgeweckten Kindern, Ehefrau und tiefverwurzelter Familienmensch. Tagsüber ist sie Bäuerin und Gäsebetreuerin auf ihrem Bauernhof in Göriach, einem kleinen malerischen Dorf im Salzburger Lungau. Abends ist sie Bäckerin, Foodbloggerin und Autorin von Backbüchern. Backen ist ihre Leidenschaft und Teil ihres Lebens. Wichtig ist ihr vor allem, dass man unkompliziert und in kurzer Zeit Brot & Gebäck, Kuchen und Kekse selber backen kann. Seit einigen Jahren bloggt sie auf backenmitchristina.at und schätzt daran den Austausch mit anderen Menschen sehr.

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Tipps & Tricks von Christina: Flaumiger Teig

Haben Sie schon versucht, Ihr eigenes Brot zu backen, waren aber mit der Festigkeit des Teiges nicht zufrieden? Keine Sorge – Sie sind nicht alleine! Mit diesen Tipps von Christina gelingt Ihnen der fluffige Teig beim nächsten Versuch bestimmt:

1. Das richtige Mehl wählen

Der erste Schritt zum flaumigen Brotteig wird schon mit der Wahl des Mehls gesetzt. Denn je mehr Klebereiweiß (= Gluten) das Mehl enthält, desto höher ist sein Backwert. Und je höher der Backwert, desto besser kann der Teig sich aufblähen und das entstandene Gas halten – so entstehen luftige Brotkrumen. Wählen Sie deshalb für helles Brot und Gebäck, Kuchen, Kekse, Hefeteige und Biskuit Mehl vom Typ 405, 550 oder 630; für dunkle Backwerke greifen Sie zu Mehl vom Typ 1050. Glutenfreie oder -arme Mehle wie zum Beispiel Buchweizen und Hirse haben einen sehr niedrigen Backwert, weshalb sie ohne Extra-Zugabe von Gluten nur für feste Teige geeignet sind.

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2. Genug Flüssigkeit hinzufügen


Nur Teig mit einem hohen Flüssigkeitsanteil kann so richtig flaumig werden! Scheuen Sie sich deshalb nicht davor, im Zweifelsfall noch etwas mehr Wasser hinzuzufügen – je glutenhaltiger Ihr Mehl, desto mehr Flüssigkeit benötigt der Teig, um schön dehnbar und elastisch werden zu können. Und: Achten Sie auch auf die richtige Temperatur! Handwarmes Wasser eignet sich am besten für Brotteige, denn so wird Ihr Backtriebmittel erst richtig aktiviert.

Brotteig in einer Schüssel
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3. Backtriebmittel benutzen


Apropos Backtriebmittel: Um fluffig werden zu können, muss ein Teig aufgehen – was er wiederum nur kann, wenn ihm ein effektives Triebmittel beigegeben wird. Je nach Rezept können das etwa Hefe, Germ, Sauerteig, Natron oder Backpulver sein. Wichtig ist hier neben der richtigen Menge auch, dass das Mittel Ihrer Wahl nicht zu alt ist. Denn mit der Zeit geht die Triebstärke verloren.

Backtriebmittel für Germteig
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4. Teig richtig kneten


Um sich während des Backens aufblähen und das Gas halten zu können, muss das im Teig enthaltene Gluten ein “Gerüst” bilden. Dieses entsteht im Zuge des ausgiebigen Knetens, weshalb Sie diesen Arbeitsschritt keinesfalls abkürzen sollten! Erst, wenn der Teig leichte Luftblasen bildet und sich rückstandsfrei von der Schüssel lösen lässt, ist er bereit für den Ofen.

Tipp: Probieren Sie es auch mit dem “Fenstertest”! Ziehen Sie dabei den Teig vorsichtig auseinander und beobachten, was passiert – wird er so dünn und durchscheinend, dass Sie Ihre Finger sehen können, haben Sie genug geknetet. Reißt er allerdings, heißt es: Noch ein bisschen weiter kneten.

Brotteig wird mit Händen geknetet
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5. Teig ruhen lassen


So einfach und doch so effektiv: Teig nach dem Kneten zugedeckt bei mindestens 23 °C Raumtemperatur ruhen zu lassen, gibt der Hefe Zeit, sich zu entwickeln. Nur so kann sie anschließend ihre Arbeit tun und das Brot so richtig flaumig werden lassen. Zeit für das Backrohr ist es deshalb erst, wenn der Teig deutlich an Volumen zugenommen hat. Im Zweifelsfall lieber noch 15 Minuten zusätzlich ruhen lassen.

Germteig in einer Schüssel
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Häufig gestellte Fragen zum Kuchen Backen

Bei welcher Temperatur sollte Brot gebacken werden?

Brotteig ist in der Regel sehr dick, deshalb braucht er vergleichsweise lange Zeit bei geringer Hitze, um richtig schön aufgehen zu können. Halten Sie sich hier am besten an das Rezept, als Faustregel gilt aber: Bei einer Backtemperatur von 250 °C fühlen sich die meisten Brotteige wohl. Mehr sollte es nicht sein, denn das kann zum Brechen der Kruste führen.

Warum kommt Öl in den Brotteig?

Fette wie Öl, Milch, Butter oder Schmalz im Teig machen diesen weicher und saftiger. Außerdem sorgen Sie dafür, dass die in Ihren Backwerken enthaltene Flüssigkeit langsamer verdunstet, was sie länger frisch hält. Ideal sind 1-3 % der Mehlmenge in Fett. Ab etwa 5 % ist Vorsicht geboten, denn dann beginnt das Fett, das Triebmittel an der Arbeit zu hindern. In diesem Fall sollte die Ruhezeit des Teiges entsprechend verlängert werden, damit er trotzdem aufgehen und schön flaumig werden kann.

Was bewirkt eine Schale Wasser im Ofen?

Vielleicht haben Sie es schon einmal gehört: Eine Schale, ein Häferl oder ein kleiner Kochtopf mit Wasser im Ofen soll helfen, dass Brot besser gelingt. Und das stimmt tatsächlich, denn Feuchtigkeit im Rohr während der ersten fünf Backminuten fördert die Aktivität der Hefe und verhindert außerdem, dass der Teig austrocknet, bevor er aufgehen kann. So entsteht eine dünne, glänzende und knusprige Kruste und Ihr Brotlaib bekommt eine schön gleichmäßige Form.

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