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30.04.
2019
Artikel

Konichiwa aus Japan

Nuriel Molcho
von Nuriel Molcho
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Überblick

Sobald man in Tokyo landet, weiß man schon, hier ist alles familiär doch sehr anders. Die Autos schauen ähnlich aus, aber die Taxi-Türen gehen automatisch auf, die Fahrer sitzen rechts und tragen weiße Handschuhe. Die Straßen sind voll, aber alle Menschen gehen ordentlich in einer Schlange links oder rechts, das Essen schaut aus wie wir es in Europa aus Japanischen Restaurants kennen, schmeckt aber viel intensiver.

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"Yakitori", die berühmten Holzkohle-Spieße.

Die beste Late-Night Imbiss-Location

Mein erster Stopp ist Shinjuku Omoide Yokocho, gleich neben einer der Haupteinkaufsstraßen befinden sich in dieser sehr engen Gasse die besten "Late night Imbiss-Locations" der Stadt. Jeder Laden hat nur Platz für 4 - 6 Gäste, man setzt sich einfach hin und bestellt die Hausspezialität. Unsere Nase führte uns zu den berühmten Holzkohle-Spießen auch "Yakitori" gennant. 

Alles geht hier sehr schnell, kaum sitzt man hat man schon ein Glas Sake in der Hand und das Essen wird gleich gemacht. Diese Straße ist nämlich sehr voll und es warten immer Leute auf einen Platz. 

Mein Tipp: einfach was Kleines bestellen und weiterschauen. Es gibt hier nämlich so viel zum Entdecken. 

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"Yakitori", die berühmten Holzkohle-Spieße.
Japan Kirschblüte
Beim Maguro Fluss sind abends die Kirschblüten wunderschön beleuchtet.

Kirschblütenzeit zum Frühlingsanfang

Während der Kirschblüte ist die ganze Stadt am Feiern, SAKURA ist ein Volksfest und zelebriert den Frühlingsanfang.

Obwohl man in der ganzen Stadt die tollen Blüten erleben kann, ist mein Tipp der Maguro Fluss, hier sind abends die Kirschblüten beleuchtet und es gibt entlang des
gesamten Kanals viele kleine Bars die Sake und Rose Prosecco mit Erdbeeren
servieren.

Japan Kirschblüte
Beim Maguro Fluss sind abends die Kirschblüten wunderschön beleuchtet.
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Beim Tsukiji-Fischmarkt ist alles handgemacht und die Rezepte sind wahrscheinlich so alt wie der Markt selbst.

Hotspot: Tsukiji Fischmarkt

Mein zweiter kulinarischer Hotspot der Stadt ist der alte, berühmte Fischmarkt Tsukiji Market, seit 80 Jahren war hier der Mittelpunkt des Fischhandels. 

Der Markt hat sich jedoch leider aufgelöst und ist heute in einem anderen
Stadtteil zu finden. Also wenn ihr frühmorgens beim Handel dabei sein wollt,
schaut lieber dort hin, da hier heute nur noch die Street-Food-Läden zu finden
sind. 

Der Vorteil: Ihr müsst nicht mehr um 5 in der Früh aufstehen, um hier die beste Ware zu bekommen, denn der Markt ist fast den ganzen Tag offen. Ich würde empfehlen unter der Woche am Nachmittag hinzuschauen, um die Massen zu umgehen. In Japan hat nämlich jeder genau zur selben Uhrzeit Mittagspause. 

Hier gibt es auch kein Richtig oder Falsch, jeder Stand spezialisiert sich auf etwas, seien es Tamago (das perfekte Japanische Omelette) oder Mochi (Japanisches Reisküchlein). Hier ist alles handgemacht und die Rezepte wahrscheinlich so alt wie der Markt selbst. 

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Beim Tsukiji-Fischmarkt ist alles handgemacht und die Rezepte sind wahrscheinlich so alt wie der Markt selbst.

Foodie-Tipp: U-Bahn-Stationen

Mein letzter Foodie-Tipp sind die U-Bahn-Stationen:

Habt ihr schon von Jiro dreams of Sushi gehört? Eine Doku über den besten Sushi-Meister der Welt. Er ist mit seinen fast 90 Jahren immer noch täglich im Geschäft und macht für seine Gäste die besten Sushi der Stadt.

Hier musst du bis zu 6 Monate auf einen Platz warten. Es gibt nämlich nur 8 Sitzplätze und falls ihr es nicht schon erraten habt, ja sein Lokal ist in einer U-Bahn-Station zu finden. 

Wir haben uns für eine Alternative entschieden, ein Essen fast so beliebt wie Sushi in Japan, nämlich Ramen ein Suppeneintopf auf höchstem Niveau. 

Obwohl es in jeder Ecke einen Ramen-Laden gibt, wurde uns gesagt, dass sich die neue Ramen Street in der Tokyo Station befindet und genau dort sind wir auch hin. 

Es gibt 4 Klassiche Ramen Sorten:

  • Shoyu-Ramen: In klarer Brühe, mit Sojasauce. Eigentlich der Klassiker in Tokyo.
  • Miso-Ramen: Mit Miso und fermentierten Sojabohnen gewürzt.
  • Shio-Ramen: Eher salzig, mit heller Brühe, die meist aus
    Fisch und Meeresfrüchten gekocht wird.
  • Tonkotsu-Ramen: Sehr hell und aus Schweineknochen gekocht.
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Das beste Ramen findet man in der Tokyo U-Bahn-Station.
Japan Tempel Nuriel Molcho
Life is beautiful.

Mein Geheimtipp: Japanische Früchte

Ich hoffe, ich habe euch einige Tipps und Hotspots der Stadt verraten, wenn
ich euch noch ein letzen Tipp geben darf: probiert in Japan Früchte.

Hört sich komisch an, ist aber ein Phänomen. Früchte werden oft als Geschenk für besondere Anlässe gegeben und haben einen ganz besonderen Stellenwert in Japan. 

Ihr müsst natürlich nicht die perfekt runde Melone um 200 Euro kaufen, aber auf eine kleine Packung Erdbeeren für 10 Euro bekommt ihr ein Geschmackserlebnis, das man erst nach dem ersten Bissen erklären kann. 

Damit sage ich wieder Life is Beautiful und ich freue mich auf die nächste Reise mit euch.

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