Obst & Gemüse bei SPAR

Die Saisonalität prägt unser Obst- und Gemüsesortiment das ganze Jahr über. Gemeinsam mit langjährigen Partner:innen und innovativen Produzent:innen setzen wir dabei auf konkrete Kriterien: heimische Ware, wann immer sie Saison hat, ein breites Bio- und Demeter-Angebot sowie klare Herkunftsbezeichnung auf jedem Produkt – für unsere Kund:innen und die Zukunft der heimischen Landwirtschaft.

Warum SPAR auf saisonalen Anbau setzt

Obst und Gemüse sollten möglichst dann geerntet werden, wenn sie auf natürliche Weise unter freiem Himmel oder im ungeheizten Glashaus gedeihen – also saisonal. Während der heimischen Erntesaison achten wir deshalb gezielt darauf, heimisch erzeugte Ware zu bevorzugen.

 

So stammen beispielsweise fast alle Paradeiser im Zeitraum von Mitte April bis in den Herbst hinein aus Österreich. Auch zahlreiche andere Obst- und Gemüsesorten kommen in der jeweiligen Saison aus österreichischer Produktion – wie etwa Äpfel: Diese werden von rund 150 Obstbäuer:innen in ganz Österreich angebaut. Im SPAR-Sortiment finden Sie rund 20 verschiedene heimische Sorten, unter anderen Gala, Jonagold, Elstar und Kronprinz Rudolf. Importiert wird nur, was in Österreich nicht angebaut werden kann oder darf – etwa die markenrechtlich geschützte Apfelsorte “Pink Lady”.

In diesem Bildausschnitt sieht man eine volle Holzkiste mit reifen Äfeln vor Äfelbäumen und einem blauen Himmer.
© powell83 © powell83

Verantwortungsvoller Einkauf bei SPAR

Qualität beginnt bei uns schon bei der Wahl unserer Landwirt:innen und reicht bis zur Art der Produktion. Im Mittelpunkt stehen dabei Regionalität, Transparenz bei der Herkunft und der partnerschaftliche Umgang mit unseren Lieferant:innen: Hunderte regionale Produzent:innen liefern frisches Obst und Gemüse an SPAR, viele davon bereits seit Jahrzehnten. Diese langfristigen Partnerschaften ermöglichen faire Preise, Planungssicherheit und höchste Qualität. Der Großteil der Ware wird entweder direkt oder über unser Zentrallager in Wels bezogen – für kurze Wege und maximale Frische.

Frutura

Das Unternehmen Frutura ist einer unserer größten Frischwarenpartner. Die Gewächshäuser im steirischen Bad Blumau wird mit Thermalwasser erwärmt, das anschließend wieder ins Erdinnere zurückgeführt wird. Verglichen mit Erdgas-beheizten Gewächshäusern spart dieser Energiekreislauf laut Umweltbundesamt rund 28.000 Tonnen CO₂ pro Jahr ein. 

Ernte aus der Frutura Thermal-Gemüsewelt
© evatrifft

BIOhof Geinberg

Der BIOhof Geinberg in Oberösterreich setzt ebenfalls auf innovativen Gemüseanbau. So wird das Gewächshaus, ähnlich wie bei Frutura, durch Geothermie erwärmt, die eigene Photovoltaik-Anlage erzeugt den dafür benötigten Strom. Auch Chemiekeulen gegen Schädlinge sucht man hier vergeblich, die Bekämpfung übernehmen ausschließlich Nützlinge. Genauso wie die Bestäubung der Pflanzen, die in den Aufgabenbereich der hofeigenen Hummeln fällt, und die Durchlüftung des Bodens – für diese sind hier Würmer zuständig. So kann auch in den Wintermonaten heimisches Gemüse in Bio-Qualität produziert werden.

 

BIOhof Geinberg GF Haider Gewächshaus

Erich Stekovics

In Zusammenarbeit mit Erich Stekovics, dem Paradeiserkaiser aus dem Burgenland, bietet SPAR unter der Edition Erich Stekovics ausgewählte Obst- und Gemüseraritäten wie Paradeiser, Chilis oder Zwiebeln. Von Ersteren züchtet Stekovics in seinem Betrieb nahe dem Neusiedlersee zum Beispiel mehr als 3.200 Sorten – so geht Vielfalt! Ein weiteres Highlight von seinen Feldern ist der heimische Knoblauch, der noch vor wenigen Jahren als ausgestorben galt.

 

Erich und Priska Stekovics Zwiebel
© SPAR

SPAR x ARCHE NOAH

Gemeinsam mit dem Verein ARCHE NOAH engagieren für die Wiederbelebung alter Sorten, zum Beispiel bei Erdäpfeln. Unter dem Motto „Vielfalt, die man schmeckt“ bringen wir vergessene Sorten wie die „Rote Emmalie“ oder „Goldkehlchen“ zurück in die Gärten und Küchen – und unterstützen damit den Erhalt von Saatgutvielfalt und Biodiversität.

Übrigens: Wer selbst aktiv werden möchte, findet in unserem Sortiment Stecklinge und Jungpflanzen von SPAR wie früher – vom Paradeiser-Setzling bis zur Kräutermischung warten 40 Sortenraritäten darauf, in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon Wurzeln zu schlagen. Entdecken Sie zum Beispiel die "Gelbe Johannisbeere", eine 1.000 Jahre alte, fast vergessene Tomate, die extra scharfe Chilisorte "Afrikanischer Wurm" sowie die mildere Variante "Bischofsmütze" und viele mehr.

​​Der SPAR Bienenrat: Unser Einsatz für Artenvielfalt

Ein vielfältiges Obst- und Gemüsesortiment braucht gesunde Böden, saubere Luft – und Bienen. Deshalb setzen wir uns gezielt für die Förderung von Bienenpopulationen und -gesundheit in Österreich ein. Der SPAR Bienenrat berät uns in Fragen der Artenvielfalt und Biodiversität, gibt Handlungsempfehlungen für die Landwirtschaft und sensibilisiert für den Schutz von Bestäuberinsekten. Denn ohne Bienen gäbe es viele unserer beliebten Obst- und Gemüsesorten gar nicht.

Gemeinsam saisonal genießen

Am besten gelingt das mit unserem interaktiven Saisonkalender: Er zeigt wann die heimische Mutter Natur welche Sorten bereit hält – von A wie Apfel bis Z wie Zwiebel. Und dank klarer Herkunftsbezeichnung auf jedem Produkt in unseren Obst- und Gemüseregalen finden Sie regional und saisonal gekennzeichnete Produkte leichter!