Regionale und saisonale Produkte

Bewusste Ernährung beginnt schon beim Einkauf und geht weit über Preise und Nährwerte hinaus. Wer auf die Herkunft achtet, findet bei SPAR heimische Lebensmittel sowie Bio-Produkte von SPAR Natur*pur. Eine gute Orientierung bietet auch saisonales Obst und Gemüse aus Österreich: Es wird dann geerntet, wenn es hierzulande reif ist.

Natürlich ist aufgrund des heimischen Klimas nicht jede Obst- oder Gemüsesorte das ganze Jahr über regional verfügbar. Unser praktischer Saisonkalender hilft bei der Orientierung, welche Sorten gerade geerntet werden und zeigt: Auch bei saisonaler Auswahl ist die Vielfalt groß!

10 Tipps für einen bewussten Einkauf

1. Mit Plan einkaufen

Wer weiß, was in den nächsten Tagen auf den Tisch kommen soll, kauft gezielter ein, wirft weniger weg und vermeidet so Lebensmittelabfälle. Eine Einkaufsliste verleitet nicht zu Spontankäufen – und ein kurzer Blick in den Kühlschrank vor der Abfahrt zeigt, was noch da ist. Wer ganz genau sein will, macht auch gleich noch ein Foto vom Kühlschrankinhalt, um kurzfristige Fragen wie: “Haben wir eigentlich noch Butter?” direkt im Supermarkt beantworten zu können.

SPAR Mahlzeit! Wochenplan
© Lisa Sperrer

2. Saisonale Vielfalt entdecken

Spargel im Frühling, Marillen im Sommer, Kürbis im Herbst – wer sich an der Saison orientiert, isst abwechslungsreich und entdeckt immer wieder neue Lieblingsgerichte. 

Obst und Gemüse
© Fotostudio Vorbild © Fotostudio Vorbild

3. Bio und Demeter wählen

Mit Bio-Produkten von SPAR Natur*pur oder Lebensmitteln mit dem Demeter-Siegel greifen Sie zu Lebensmitteln, die ohne chemisch-synthetische Pestizide und ohne den Einsatz von Gentechnik angebaut werden, wodurch Böden, Gewässer sowie die Artenvielfalt geschont werden. Außerdem müssen Tiere auf Bio- und Demeter-Höfen deutlich artgerechter gehalten werden, was nicht nur zur Tierhaltung beiträgt, sondern durch das Verbot von Wachstumsförderern oder Hormonen auch Ressourcen schont und die Emissionen pro Produkteinheit senken kann.

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© Johannes Brunnbauer © Johannes Brunnbauer

4. Mehrweg statt Einweg

Ob Mineralwasser, Milch oder Fruchtsaft – bei SPAR finden Sie das größte Mehrweg-Angebot im österreichischen Lebensmittelhandel. Glas-Mehrwegflaschen können bis zu 40-mal, PET-Mehrwegflaschen mindestens 12-mal wiederbefüllt werden. Das spart Energie, reduziert CO₂ und schont wertvolle Rohstoffe.

SPAR Mehrwegflaschen Picknick
© SPAR/EVA TRIFFT FOTOGRAFIE © SPAR/EVA TRIFFT FOTOGRAFIE

5. Eigene Tasche mitbringen

Mit waschbaren Mehrwegnetzen für Obst und Gemüse, robusten Textiltaschen für den großen Einkauf oder Papiertragetaschen aus FSC®-zertifizierten Holzfasern für spontane Besorgungen bieten wir für jede Situation eine passende Einkaufstasche.

Plastik sparen mit SPAR
© PHOTO-GRAPHICS Hillinger-Perfahl OG © PHOTO-GRAPHICS Hillinger-Perfahl OG

6. Öfter pflanzlich genießen

Die Produktion von Fleisch, Milch und Milchprodukten ist ressourcenintensiv. Denn die Aufzucht und Haltung der Tiere verursacht nicht nur Treibhausgase, sondern verbraucht auch Acker-, Weideflächen und Wasser. Schon ein oder zwei vegetarische bzw. vegane Mahlzeiten pro Woche machen einen Unterschied – und das breite Sortiment von SPAR Veggie macht den Einstieg leicht.

SPAR Mahlzeit Vegan Inspiration Teaser
© Nadja Hudovernik © Nadja Hudovernik

7. Auf Siegel achten

Labels wie MSC (Fisch), ASC (Aquakultur), FAIRTRADE oder das AMA-Gütesiegel geben Orientierung bei der Kaufentscheidung und stehen für geprüfte Standards. Wichtig dabei ist nur: Informieren Sie sich vorab über die Aussagekraft und Hintergründe der diversen Gütezeichen.

8. Reste kreativ verwerten

Aus Übriggebliebenem lässt sich oft noch Köstliches zaubern: Altbackenes Brot wird zu Croutons oder Knödeln, überreife Bananen zu Smoothies oder Bananenbrot, weiches Gemüse zu aromatischen Suppen. Denn wer Lebensmittel clever verwertet, statt sie wegzuwerfen, reduziert den eigenen ökologischen Fußabdruck deutlich. Mehr Ideen gibt's in unseren Restlküche-Rezepten.

Frau und Mann kochen in einer Küche. Frau würzt das Gericht und der Mann schaut zu
© Rido © Rido

9. Richtig lagern, länger genießen

Damit es gar nicht erst so weit kommt, hilft die richtige Lagerung im Kühlschrank, Lebensmittel länger frisch zu halten: Fleisch und Fisch unten, Milchprodukte in der Mitte, Käse, Geräuchertes und fertige Speisen oben. In die Tür kommt alles, was nur wenig Kühlung benötigt, wie zum Beispiel Getränke, Senf, Marmelade und Eier. So werden die unterschiedlichen Temperaturzonen im Gerät perfekt genutzt, denn im untersten Fach ist es am kältesten, im obersten am wärmsten.


Übrigens: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum! Es stellt lediglich eine Garantie der Hersteller:innen dar, dass das Produkt bis zu diesem Zeitpunkt genießbar bleibt. Testen Sie abgelaufene Lebensmittel auf Geruch und Geschmack, bevor Sie sie entsorgen. Vertrauen Sie Ihren Sinnen – oft sind Produkte noch tage- oder sogar wochenlang über das “MHD” hinaus genießbar.

Kühlschrank voller SPAR Lebensmittel. Richtige Lagerung von Lebensmitteln
© Luzia Ellert © Luzia Ellert

10. Qualität statt Quantität

Lieber weniger, dafür hochwertige Produkte kaufen. Das schmeckt besser – und am Ende landet weniger im Müll.

Einkaufswagen voller Einkäufe in einem Supermarkt
© benjaminnolte - adobe.stock.com

Unser Beitrag bei SPAR

Regionales Obst und Gemüse ist nur ein Teil unseres Engagements rund um unsere Produkte: auch bei Fleisch und Fisch achten wir auf Regionalität und Herkunft. Im Markt finden Sie außerdem Getränke in Mehrwegflaschen sowie Mehrweg-Einkaufstaschen für den Heimweg. Und wer übrig gebliebene Lebensmittel retten möchte, kann das über unsere Kooperation mit Too Good To Go tun.

Tipps für den Alltag rund um diese Themen finden Sie in unseren Beiträgen: von der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung über richtiges Recycling bis zu einfachen Wegen, Plastik zu sparen. Und auch hinter den Kulissen setzen wir als Unternehmen Maßnahmen: in der Transportlogistik, bei unseren Märkten und Gebäuden und im Energiemanagement.