FAIRTRADE bei SPAR

Ob Kaffee in der Hand, Banane im Müsli, Rosenstrauß am Tisch – viele tägliche Genussmomente beginnen weit entfernt von Österreich. Doch immer noch kämpfen viele Menschen in den Anbauländern mit unsicheren Einkommen und schwierigen Arbeitsbedingungen. Damit fairer Genuss keine Ausnahme bleibt, führen wir schon seit 1999 FAIRTRADE-Produkte in unserem Sortiment.

Was bedeutet FAIRTRADE – und warum ist es so wichtig?

FAIRTRADE steht für gerechten Handel, Transparenz und Respekt entlang der gesamten Lieferkette – vom FAIRTRADE-Mindestpreis über FAIRTRADE-Prämien bis hin zu klar definierten Anforderungen zu Arbeitsbedingungen und Handelspartnerschaften. Es schafft zudem Chancen für Bildung, soziale Absicherung und den Schutz natürlicher Ressourcen.

FAIRTRADE verfolgt ein klares Ziel: Chancengleichheit im globalen Handel. Statt kurzfristiger Gewinne geht es um langfristige Entwicklung: durch stabile Preise, gemeinschaftliche Entscheidungsfreiheit und bewusste Strukturen. Die zusätzlichen FAIRTRADE-Prämien fließen direkt in Projekte vor Ort, etwa in Schulen, Gesundheitszentren oder Umweltinitiativen. So entsteht ein Kreislauf, in dem Verantwortung geteilt und Zukunft gemeinsam gestaltet wird.

Auch bei SPAR ist dieses Verständnis von Verantwortung tief verankert. Mit Produkten, die nicht nur gut schmecken, sondern auch FAIRTRADE-zertifiziert sind und nach den entsprechenden Standards produziert bzw. gehandelt werden. 

FAIRTRADE & SPAR Österreich: Eine Erfolgsgeschichte seit 1999

Als einer der ersten österreichischen Lebensmittelhändler hat SPAR 1999 FAIRTRADE-Produkte eingeführt – zunächst im kleinen Rahmen, heute in beeindruckender Vielfalt. Rund 730 FAIRTRADE-zertifizierte Produkte stehen inzwischen in den Regalen, darunter über 100 Artikel unserer Eigenmarken. Ob Kaffee, Kakao, Reis, Tee oder Schokolade – hinter jedem dieser Produkte stehen Menschen, deren Arbeit einen fairen Wert hat.

FAIRTRADE Reis
© (c) Fairtrade © (c) Fairtrade

FAIRTRADE-Produkte von SPAR

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FAIRTRADE-Bananen: Symbol für fairen Wandel

Kaum ein Produkt steht so sinnbildlich für den Wandel im globalen Handel wie die Banane. In den 1990er-Jahren galt sie als Paradebeispiel für ausbeuterische Strukturen – niedrige Löhne, fehlender Arbeitsschutz und Monokulturen prägten vielerorts die Realität auf den Plantagen. Heute zeigt sich, was Veränderung bewirken kann: Alle Bio-Bananen bei SPAR sind FAIRTRADE-zertifiziert, während Früchte aus konventionellem Anbau das Rainforest-Alliance-Siegel tragen

FAIRTRADE-Rosen: Schönheit mit Verantwortung

Auch bei Rosen wird deutlich, wie sehr FAIRTRADE den Unterschied macht. Viele der Farmen, von denen wir sie beziehen, sind zertifiziert und setzen auf soziale Sicherheit, gesundheitlichen Schutz und dauerhafte Beschäftigungsmöglichkeiten für ihre Mitarbeiter:innen. Inzwischen stammt etwa ein Drittel aller in Österreich verkauften Rosen aus FAIRTRADE-Anbau – und bei SPAR tragen wir mit unserem Sortiment maßgeblich zu dieser Entwicklung bei.

Rosen Fairtrade

Café de Mujeres: Wenn Fairness Wurzeln schlägt

Hinter jeder Tasse Kaffee steckt eine Geschichte – und manche davon erzählen von echter Veränderung. Der SPAR PREMIUM Café de Mujeres ist so ein Beispiel. In den peruanischen Hochlandregionen Junín und Cajamarca, auf bis zu 1.850 Metern Seehöhe, bewirtschaften Frauenkooperativen ihre Kaffeefelder mit großem Engagement und Wissen, das über Generationen weitergegeben wurde.

Durch die FAIRTRADE-Prämien entscheiden die Produzent:innen selbst, wie die zusätzlichen Mittel eingesetzt werden – ob für die Ausbildung ihrer Kinder, Investitionen in neue Anbaumethoden oder für Gesundheits- und Gemeinschaftsprojekte in ihren Dörfern.

Gruppenbild im Rahmen der SPAR Pressetour "Kaffe von Frauen für eine faire Zukunft."
© wearegiving © wearegiving

SPAR Akademie Wien: Fairness lernen und weitergeben

Fairer Handel bedeutet auch, Wissen zu teilen. In der SPAR-Akademie Wien, der SPAR-eigenen Berufsschule mit Öffentlichkeitsrecht, werden junge Menschen in Kooperation mit FAIRTRADE Österreich zu Botschafter:innen des fairen Handels ausgebildet. Dabei geht es darum, globale Zusammenhänge zu verstehen und Verantwortung im täglichen Handeln zu übernehmen – ob in der Warenkunde, in Projekten oder im Austausch mit Produzent:innen. Dadurch wächst das Bewusstsein für faire Handelsbeziehungen dort, wo die Zukunft des Handels entsteht: bei den Lehrlingen von heute.

SPAR-Lehrlinge sind FAIRTRADE Botschafter:innen
© SPAR /Johannes Brunnbauer