Richtiges recyclen bei SPAR

Richtiges Recycling im Alltag

Mit jeder Verpackung, die SPAR in Umlauf bringt, zahlt SPAR eine Gebühr an Sammelsysteme. Mit dieser Gebühr werden die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungsabfällen in Österreich finanziert. Für die Sammlung von Verpackungsabfällen aus Papier, Kunststoff, Metall und Glas stellt die ARA (Altstoff Recycling Austria) Konsumentinnen und Konsumenten rund 1,8 Millionen Sammelbehälter zur Verfügung. Zusätzlich organisiert sie die Abholung bzw. Entleerung vor Ort bei jenen 1,6 Millionen Haushalten, die Verpackungsabfälle im Gelben Sack bzw. der Gelben Tonne sammeln. Mehr als eine Million Tonnen Verpackungen und Altpapier werden auf diese Weise getrennt gesammelt. Rund 90 % der so gesammelten Verpackungsabfälle werden stofflich verwertet und wieder zu neuen Produkten verarbeitet. Der Rest wird als wertvoller Brennstoff für die Industrie verwendet oder als Fernwärme genutzt.

Insgesamt erspart die getrennte Sammlung und Verwertung von Verpackungen der Umwelt pro Jahr über 500.000 Tonnen CO2. Das entspricht rund 6 % der jährlichen Abgasmenge aller in Österreich zugelassener Pkw.

Rückgabemöglichkeiten in den Gemeinden

Für die Sammlung von Verpackungen und Wertstoffen sind in Österreich die Gemeinden veranwortlich. Die Sammelsysteme unterschieden sich bisher stark, in manchen Orten werden alle Verpackungen gesammelt, in anderen nur PET-Flaschen. Ab 1.1.2023 gelten in Österreich jedoch einheitliche Regelungen für den gelben Sack.

Je nach Gemeinde sind die Rückgabemöglichkeiten für Wertstoffe unterschiedlich. Schauen Sie bitte in Ihrem Abfallkalender nach, was gesammelt wird und wo Sie es abgeben können.

Abfuhrtermine und Trennanleitungen finden Sie auf der ARA-Seite.

 

Genauere Infos zum Thema Kreislaufwirtschaft und Verpackungsrecycling finden Sie direkt hier.

Recycling-Code

Recycling-Code

Der Recycling-Code dient der Kennzeichnung verschiedener Materialien zur Rückführung in den Wiederverwertungskreislauf (Recycling). Der Code besteht aus dem Recyclingsymbol: drei (oft grüne) Pfeile – die den Verwertungskreislauf widerspiegeln sollen – und einer Nummer, die das Material kennzeichnet. Zumeist wird darunter auch noch ein Kürzel angegeben, das die Werkstoffgruppe angibt. Weil dieses Kürzel variieren kann (z. B. PET aber auch PETE ist möglich), ist die Nummer das Ausschlaggebende. Die Kennzeichnungen für Kunststoffe (Nummern 01 bis 07) wurden unter der Bezeichnung SPI resin identification coding system 1988 erstmals von der Society of the Plastics Industry (SPI) veröffentlicht. Die Buchstaben-Kürzel für Kunststoffe basieren auf den genormten Kurzzeichen für Kunststoffe.

App-Tipp, um Verpackungen richtig zu entsorgen

Die App Digi-Cycle unterstützt dabei, ortsspezifisch angepasste Recycling-Informationen zu einzelnen Produkten zu erhalten. Sie scannen den Barcode auf den Produkten oder suchen nach einem Produkt  -  und bekommen schnell und unkompliziert Hinweise für richtiges Trennen.

Die App gibt auch Reyclinginformationen zu verschieden Produktkategorien. Zudem erhalten Sie Infos zu den umliegenden Sammelstellen (ohne sich registrieren zu müssen).

Weitere Infos erhalten Sie unter www.digi-cycle.at

Zum Recyclingguide kommen Sie unter https://recyclingguide.digi-cyle.at

 

digicycle
ARA

Folgende Übersicht über Symbole unterstützt Sie ebenfalls beim Trennen bzw. Recycling:

Der Punkt

SPAR setzt den Punkt zur Kennzeichnung der Verpackungen ein. Dieser zeigt an, dass SPAR die Verantwortung wahrnimmt und Verpackungsgebühren zahlt.

 

Müll nicht in die Toilette werfen

Keine Hygieneartikel und Müll in die Toilette werfen.

PET oder PETE 

Polyethylenterephthalat - Polyesterfasern, Folien, Flaschen für Lebensmittel und andere Flüssigkeiten, Lebensmittelverpackungen 

PE-HD oder HDPE 

Polyethylen High-Density  - Plastikflaschen, Abfalleimer, Plastikrohre, Kunstholz 

PVC

Polyvinylchlorid - Fensterrahmen und Rohre 

PE-LD oder LDPE

Polyethylen Low-Density - Plastiktaschen, Eimer, Seifenspenderflaschen, Plastiktuben, Folien 

PP 

Polypropylen - Stoßstangen, Innenraumverkleidungen, Industriefasern, Lebensmittelverpackungen, DVD- und Blu-ray-Hüllen 

PS

Polystyrol  - Spielzeug, Blumentöpfe, Videokassetten, CD-Hüllen, Aschenbecher, Koffer, Schaumpolystyrol, Lebensmittelverpackungen 

O (OTHER) 

Andere Kunststoffe wie Polycarbonat (PC), Polyamid (PA), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Polymethylmethacrylat (PMMA), Polylactide (PLA), u. a. 

PAP

Wellpappe  - Verpackungen

PAP

Sonstige Pappe - Verpackungen

PAP

Papier - Zeitungen, Zeitschriften etc. 

FE

Stahl 

ALU

Aluminium 

FOR 

Holz 

FOR

Kork - Korken (in Flaschen), Dämmmaterial, Bodenbeläge  

TEX

Baumwolle 

TEX

Jute 

GL 

Farbloses Glas 

GL

Grünes Glas „Neues“ Glas 

GL

Braunes Glas 

C/PAP

Verbundstoffe: CX mit X=Abkürzung des Hauptbestandteils - Papier und Pappe/Kunststoff/Aluminium