Der richtige Topf: Hier gilt – lieber zu groß als zu klein! Haben die Nudeln im Topf zu wenig Platz, garen sie nicht gleichmäßig und kleben beim Abseihen aneinander. Für eine Person reicht ein Topf mit ca. 1 Liter Fassungsvermögen, bei größeren Runden können Sie entsprechend „aufstocken”.
Die richtige Portion: Als Hauptgericht können Sie pro Person ca. 125 g trockener Pasta rechnen, als Beilage ca. 75 g.
Genug Wasser: Pro 100 g Nudeln sollten Sie 1 Liter Wasser aufkochen.
Genug Salz: Als Faustregel gelten 10 g (= 1 gehäufter Teelöffel) pro 100 g Nudeln. Und keine Sorge wegen der Menge! Italiener:innen bevorzugen ihr Nudelwasser so „salzig wie das Meer”.
Kein Öl: Ins Nudelwasser gehört kein Öl! Beim Kochen schwimmt es zunächst nur auf dem Wasser und kommt mit der Pasta gar nicht in Berührung. Beim Abgießen legt es sich dafür wie ein Film auf die Nudeln und macht es Saucen und Co. später schwer, zu haften.
Genug Zeit: Beim Kochen der Nudeln können Sie sich ganz einfach an die Angaben auf der Packung halten. Tipp: Lieber zu früh vom Herd nehmen als zu spät, am besten, wenn die Pasta außen weich und innen noch bissfest ist. Die meisten Nudelsorten garen nach dem Abgießen nämlich noch etwas nach – so bleiben sie dennoch perfekt „al dente”.
Nicht abschrecken: Nudeln, die warm serviert werden, sollten auf keinen Fall abgeschreckt werden. Das entfernt die wertvolle Stärkeschicht an der Außenseite, die der Sauce beim Haften hilft. Eine kalte Dusche für Ihre Pasta empfiehlt sich nur dann, wenn sie schnell kalt werden soll – etwa bei Salaten.