Ein Tisch gedeckt mit Sushis und Sushi Bowls
© Carolina Schmiderer-Auer © Carolina Schmiderer-Auer
Vielfalt auf japanische Art

Arten von Sushi

Sushi ist längst mehr als nur kalter Reis mit rohem Fisch – es ist ein kulinarisches Erlebnis, das Sie sogar zu Hause zaubern können. Doch welche Sushi-Arten gibt es eigentlich, worin unterscheiden sie sich und wie werden sie zubereitet? Wir stellen Ihnen die beliebtesten Sorten vor und geben Tipps für den perfekten Sushi-Genuss.

Welche Sushi-Arten gibt es?

Die japanische Küche ist bekannt für ihre Liebe zum Detail. Bei Sushi gilt da keine Ausnahme, denn jede Sorte hat ihre eigene Geschichte, Form und Zubereitungsweise:

SPAR Mahlzeit! Test 2 Asia Küchenkunde
© Carolina Schmiderer-Auer © Carolina Schmiderer-Auer

Nigiri: Schlichte Eleganz auf japanisch. Nigiri sind kleine, von Hand geformte Reisovale, belegt mit einer Scheibe rohem Fisch oder zarten Meeresfrüchten. Ein Hauch Wasabi zwischen Reis und Belag sorgt für feine Schärfe – perfekt für puristische Genießer:innen.

 

Maki: So nennt sich der zweite der wohl bekanntesten Sushi-Klassiker. Die kleinen Röllchen bestehen aus einem Nori-Blatt, auf dem Sushi-Reis und eine aromatische Füllung – etwa frischer Lachs, Gurke oder Avocado – kunstvoll eingerollt werden. Die Rolle wird in handliche Stücke geschnitten und lädt zum genüsslichen Dippen in Sojasauce ein.

 

Inside-Out-Rolls bzw. California Rolls: Hier spielt der Reis die Hauptrolle, denn er umhüllt das Nori-Blatt, das die Füllung im Inneren zusammenhält. Beliebt sind Kombinationen aus Avocado, Gurke und Surimi oder Lachs. Außen werden die Rollen oft mit Sesam oder Fischrogen bestreut – ein optischer Hingucker und ein geschmackliches i-Tüpfelchen..

 

Sashimi: Sashimi ist für alle, die den reinen Geschmack lieben. Es besteht aus hauchdünn geschnittenem Fisch oder Meeresfrüchten, ganz ohne Reis. So kommen die Qualität und Frische des Fisches unverfälscht zur Geltung.Temaki: Handgemacht im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Temaki sind spitz zulaufende Nori-Kegel, die mit Sushi-Reis, Gemüse und Fisch gefüllt werden. Sie lassen sich unkompliziert essen und sind somit ideal als Fingerfood für gesellige Abende.

Moderne Interpretationen: Sushi Bowls & Co.

Neben den klassischen Sushi-Arten erfreuen sich auch moderne Varianten großer Beliebtheit. Sushi Bowls, die von hawaiianischen Poke Bowls inspiriert sind, vereinen typische Sushi-Zutaten wie Reis, rohen Fisch, Gemüse und Sesam in einer Schüssel. Sie sind keine traditionelle japanische Sushi-Form, bieten aber eine unkomplizierte Möglichkeit, die Aromen und Texturen von Sushi ohne Rollen zu genießen. Ideal für alle, die es gerne etwas schneller und noch kreativer mögen.

 

Immer mehr an Popularität gewinnen auch Onigiri. Diese gehören streng genommen nicht zu den klassischen Sushi-Arten, da der Reis nicht mit Reisessig, Zucker und Salz gewürzt wird. Stattdessen handelt es sich um herzhaft gefüllte Reisbällchen oder -dreiecke, die oft in Nori-Blätter gehüllt sind. Typische Füllungen sind gegrillter Lachs, Thunfisch mit Mayonnaise oder Ikura, marinierter Kaviar vom Lachs. In Japan sind Onigiri ein beliebter Snack für unterwegs, denn sie sind schnell gemacht, einfach zu essen, vielseitig und sowohl warm als auch kalt ein Genuss.

Ein Bild von verschiedenen Sushi Bowls
© Carolina Schmiderer-Auer © Carolina Schmiderer-Auer
Ein Tisch mit allen Zutaten die man für Sushi braucht
© Carolina Schmiderer-Auer © Carolina Schmiderer-Auer

Was braucht man, um Sushi zuzubereiten?

  • Sushi-Reis: klebrig und mild im Geschmack
  • Nori-Blätter: getrocknete Algenblätter zum Rollen
  • Frischer Fisch: in Sushi-Qualität oder vegetarische Alternativen
  • Gemüse: wie Gurke, Avocado oder Paprika
  • Wasabi und eingelegter Ingwer: als würzige Begleiter
  • Sojasauce: zum Dippen
  • Bambusmatte (Makisu): zum Formen der Rollen
  • Scharfes Messer: für saubere Schnitte

Wie rollt man Sushi richtig?

Wie bereits erwähnt, erfordert das Rollen von Sushi ein wenig Übung. So geht’s:

 

  1. Bambusmatte auslegen und mit Frischhaltefolie bedecken.
  2. Nori-Blatt platzieren: die glatte Seite nach unten.
  3. Reis gleichmäßig verteilen, dabei oben einen kleinen Rand frei lassen.
  4. Füllung mittig platzieren – weniger ist oft mehr.
  5. Matte anheben und das Sushi gleichmäßig, aber fest einrollen.
  6. Mit einem scharfen Messer schneiden. Es hilft, die Klinge vorher leicht anzufeuchten.

 

Mit diesen Zutaten und Tipps gelingt’s bestimmt – anfangs braucht es vielleicht noch ein wenig Fingerspitzengefühl und Übung, aber mit der Zeit werden Sie bestimmt großartiges Sushi auf den Teller zaubern. 

Auf diesem Bild wird gezeigt wie man Sushi rollt
© Carolina Schmiderer-Auer © Carolina Schmiderer-Auer

Lust auf mehr japanische Küche?

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, selbst zur Sushi-Meister:in zu werden, werfen Sie doch einen Blick in die SPAR Mahlzeit!. Dort warten feine Rezepte aus Fernost – von klassischem Maki und aromatischem Onigiri bis hin zu kreativen Gerichten wie den Crispy Sushi Bites mit Räucherlachstatar – und laden zum Nachrollen, Genießen und Entdecken ein: