Asiatische Grundzutaten auf einem Tisch angerichtet
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Das kleine 1x1 der fernöstlichen Küche

Asiatische Grundzutaten

Ob duftendes Thai-Curry, frische Sommerrollen oder knusprige Gyoza – asiatische Gerichte sind so vielfältig wie der Kontinent, von dem sie stammen. 

Doch keine Sorge: Wer zuhause authentisch asiatisch kochen möchte, braucht keine ausgefallene Ausstattung. Ein paar gut gewählte Basics reichen völlig aus und schon duftet es in Ihrer Küche wie in Bangkok, Tokio oder Hanoi. Wir verraten Ihnen, welche asiatischen Grundzutaten in keinem Vorratsschrank fehlen sollten, worauf Sie beim Einkauf achten können und wie sich mit den richtigen Basics im Handumdrehen aromatische Gerichte zaubern lassen.

Würzige Basics: Saucen, Öle & Essig

Auch wenn die asiatische Küche je nach Land und Region ganz unterschiedlich schmeckt, gibt es einige Zutaten, die in vielen Gerichten eine zentrale Rolle spielen. Sie bilden die geschmackliche Basis unzähliger Klassiker:

 Asiatische Öle und Pasten auf einem Tisch angerichtet
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Sojasauce: Der Umami-Allrounder. Helle Sojasauce verleiht Speisen eine würzige Note, die dunkle Variante bringt zusätzlich Farbe und noch mehr Tiefe im Geschmack.

 

Sesamöl: Aromatisch und intensiv-nussig. Perfekt zum Verfeinern von Salaten, Suppen oder als Finish im Wok.

 

Reisessig: Mild-säuerlich und ideal für Sushi-Reis, knackige Gemüsegerichte, Dips sowie Dressings.

 

Fischsauce: Salzig und kräftig im Geschmack. Würzt thailändische, vietnamesische und indonesische Gerichte authentisch.

 

Austernsauce & Hoisin: Süßlich-würzig – perfekt für gebratene Nudelgerichte und Marinaden.

 

Miso: Eine würzig-herzhafte Paste aus fermentierten Sojabohnen. Verleiht Suppen, Marinaden und Saucen eine Extraportion Umami.Chili-Öl und Sambal Oelek: Schärfe und Umami pur. Perfekt zum Nachwürzen.

 

Nori-Blätter: Sie bestehen aus getrockneten, gerösteten und fein gewürzten Meeresalgen und werden klassisch für Sushi verwendet, schmecken aber auch pur als knuspriger Snack. Ein echtes Multitalent in der asiatischen Küche.

Asiatische Reissorten: Welcher Reis passt wozu?

In der asiatischen Küche wird Reis nicht nur als Beilage serviert, sondern ist häufig der Star des Gerichts. Doch welche Reissorte passt wozu? Ob für Sushi, Currys oder Wokgerichte – je nach Rezept kommt es auf die richtige Reissorte an:

 

Jasminreis: Aromatisch und leicht klebrig. Ideal für Thai-Gerichte wie grünes Curry oder gebratenen Reis.

 

Sushireis: Rundkörnig und stark klebend. Perfekt für Sushi, Maki oder Onigiri, da er beim Formen gut zusammenhält.

 

Basmatireis: Langkörnig, locker und duftend. Eine beliebte Wahl für indische Gerichte wie Biryani oder Curry-Reis.

 

Schwarzer Reis: Nussig im Geschmack und reich an Antioxidantien. Mit seiner dunklen Farbe bringt er auch optisch Abwechslung auf den Teller und wird daher oft als Finish oder in Bowls verwendet.

Unterschiedliche Reissorten auf einem Tisch angerichtet
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Unterschiedliche Nudelsorten auf einem Tisch angerichtet
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Asiatische Nudeln: Welche Sorte passt zu welchem Gericht?

Nudeln spielen in der fernöstlichen Küche eine ebenso große Rolle wie Reis – und die Auswahl ist mindestens genauso vielfältig. Doch welche asiatischen Nudeln passen zu welchem Gericht? Wir stellen Ihnen die beliebtesten Sorten vor:

 

Reisnudeln: Fein bis breit und schnell gegart. Für Wokgerichte oder Sommerrollen.

 

Glasnudeln: Dünn, fadenartig und durchsichtig nach dem Kochen. Perfekt für Salate, Sommerrollen oder leichte Suppen.

 

Udon-Nudeln: Dick und weich, kommen traditionell in japanischen Suppen zum Einsatz.

 

Mie-Nudeln: Gewellt, vielseitig einsetzbar und oft vorgegart. Sehr beliebt in gebratenen Nudelgerichten.

Gewürze & Kräuter – das A und O der Fernost-Küche

Was sind typische asiatische Gewürze? Diese Frage stellen sich viele, die in die Welt des asiatischen Kochens einsteigen möchten. Ohne die vielfältigen Aromen wäre das Geschmackserlebnis schließlich nur halb so spannend. Diese Gewürze und Kräuter bringen die richtige Würze in Ihre Küche:

 

Ingwer und Knoblauch: Frisch oder als Paste die Grundbasis vieler Gerichte.Chili: Der Klassiker für alle, die es gerne scharf mögen.

 

Zitronengras, Kaffirlimettenblätter & Galgant: Typisch für die südostasiatische Küche. Sie bringen Frische und ein zitroniges Aroma auf den Teller.

 

Fünf-Gewürze-Pulver: Eine aromatische Mischung mit Süßholz-Note. Besonders in der chinesischen Küche beliebt.

Asiatische Gewürze auf einem Tisch angerichtet
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Verschiedene Curry Pasten auf einem Tisch angerichtet
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Currypasten: Welche verwendet man wofür?

Currypasten sind die aromatischen Würzbasen vieler südostasiatischer Gerichte. Sie bringen Tiefe, Schärfe und Farbe auf den Teller und unterscheiden sich nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich deutlich voneinander:

 

Grüne Currypaste: Die grüne Variante ist die schärfste ihrer Art. Frische grüne Chilis sorgen für ordentlich Feuer, ergänzt durch Kräuter wie Thai-Basilikum und Koriander. Perfekt für alle, die es intensiv mögen.

 

Rote Currypaste: Anders, als man vielleicht vermuten mag, ist die rote Konsorte etwas milder als die grüne, aber immer noch sehr würzig. Die ideale Begleitung für Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte.

 

Gelbe Currypaste: Die gelbe Paste ist mild im Geschmack, mit leicht süßlicher Note. Ihre leuchtende Farbe verdankt sie einem Hauch Kurkuma. Sie harmoniert besonders gut mit Gemüse und Geflügel.

Kokosmilch: Die cremige Komponente

Neben trockenen Gewürzen und Currypaste gehört auch Kokosmilch zu den Klassikern der asiatischen Küche. Sie verleiht Currys, Suppen und auch Desserts eine milde Süße sowie eine samtige Konsistenz.

 

Tipp: Achten Sie beim Einkauf auf den Kokosextrakt-Anteil – je höher dieser ausfällt, desto höher auch die Qualität der Kokosmilch.

Ein Bild wo Kokosmilch in ein Curry geleet wird
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Unsere Favoriten

Ob für die schnelle Asia-Pfanne oder das aufwendige Dim-Sum-Menü – mit den richtigen asiatischen Grundzutaten gelingt Ihnen im Handumdrehen ein authentisches Geschmackserlebnis wie aus dem Urlaub. Sie möchten tiefer in die Welt der asiatischen Küche eintauchen? Dann stöbern Sie weiter durch unsere Themenseiten in der Küchenkunde: Erfahren Sie zum Beispiel, welche Arten von Sushi es gibt oder was hinter dem Geschmackserlebnis Umami steckt. Auch die verschiedenen Arten von Dumplings oder Profi-Kniffe von Spitzenkoch Yaoyao Hu warten auf Sie. Damit gelingt der nächste kulinarische Kurzurlaub garantiert.