Steht kein Fleischthermometer zur Verfügung, kann auch hier die Temperatur geschätzt werden. Hierfür muss man wissen, dass sich die Konsistenz des Grillfleischs beim Grillen verändert. Das kennen Hobbyköch:innen aus der Küche: Je länger man Fleisch brät oder kocht, desto fester wird es. Wer also vorsichtig mit einem Finger oder einer Grillzange gegen das Fleisch drückt, wird merken, wie durch es ist:
- Lässt es sich ohne Widerstand andrücken, ist es noch fast roh.
- “Springt” es etwas zurück, ist es halb durch.
- Ganz durch ist es, wenn es beim Anfassen fast fest ist. Es sollte dennoch etwas nachgeben – zu festes Fleisch ist ein Zeichen für zähe Konsistenz.
Allerdings ist die Schätzung der Kerntemperatur eine Herausforderung, die Übung benötigt: Meist klappt sie nicht beim ersten Mal. Andererseits ist das Ausprobieren und Experimentieren einer der schönsten Dinge beim Grillen! Auch wenn diese Methode also weniger exakt als ein Thermometer ist, Spaß macht es garantiert. Und wenn Sie schon dabei sind, wieso also nicht gleich weitere Grilltipps ausprobieren?