Sackerl-Reduktion und Alternativen

Tragetaschen sind aus dem Handel nicht wegzudenken. Besonders größere Einkäufe müssen für den Transport nach Hause verpackt werden. Plastiksackerl können jedoch die Umwelt belasten. EU-weit gelangen Millionen Sackerl unkontrolliert in die Umwelt, zersetzen sich und können als Mikroplastik bis in den Nahrungsmittelkreislauf gelangen. Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich daher verpfl ichtet, den Verbrauch bis 2019 auf 90 und bis 2025 auf maximal 40 Taschen pro Kopf und Jahr zu reduzieren. Daher arbeiten alle SPAR-Länder mit verschiedenen Initiativen an der Reduktion von Taschen oder an Alternativen zu Plastik. Nur bei rund sieben Prozent der Einkäufe bei SPAR in Österreich kaufen Kundinnen und Kunden auch eine Tragetasche dazu. 93 Prozent der Einkäufe werden also ohne ode rmit wiederverwendeten Sackerln getätigt.

 

Mehrwegalternativen bei SPAR

 

Österreich erfüllt das EU-Ziel von 2025 bereits jetzt annähernd. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet die Selbstverpflichtung von vorbildlichen Handelsunternehmen, die Plastiksackerl nur gegen ein Entgelt abzugeben und Obstsackerl aus dem Kassenbereich zu verbannen. SPAR hat diese Selbstverpflichtung im Mai 2016 unterzeichnet. Alle Tragetaschen werden bei SPAR um mind. 21 Cent verkauft. Dadurch entstehen bei den Kunden eine zusätzliche Wertigkeit und ein Druck, die Taschen wiederzuverwenden. Der Verkaufstrend geht zu wiederverwendbaren Taschen: 2016 wurden um 22 Prozent mehr Permanenttragetaschen gekauft als 2015. Mehrwegtaschen sind für SPAR auch die einzige Alternative, zu Einwegtaschen aus Plastik, Papier oder anderen Materialien.

 

Welche Einkaufstaschen führt SPAR?

 

  • Die robusten Textiltaschen sind mehrfach wiederverwendbar. Moderne Designs machen sie zu einem gern getragenen Accessoire.
  • Die angebotenen Plastiktaschen werden aus mindestens 80 Prozent Recyclat (Altkunststoff) erzeugt.
  • Öko-Tragetaschen bestehen großteils aus Pflanzenöl und Kartoffelstärke.
  • Papiertragetaschen bestehen aus FSC-zertifiziertem Papier.
  • Zusätzlich werden praktische Klappkisten, Einkaufskörbe und Kartonboxen für größere Einkäufe angeboten.

 

Mehrwegtaschen als sinnvolle Lösung

 

Entgegen der gängigen Meinung sind Papiertaschen keine zufriedenstellende Alternative zu Plastiksackerln in Sachen Umweltschutz. Denn auch diese werden meist nur einmalig benutzt und haben durch den hohen Energieeinsatz bei der Produktion keine bessere Ökobilanz. Auch Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace oder der WWF sehen die umweltfreundlichere Lösung in stabilen Taschen, die mehrfach verwendet werden können.

Hintergründe für die Strategie von SPAR zu Verpackungen zusammengefasst im Faktenblatt.

Sackerl-Alternativen bei SPAR