Weniger Zucker. Mehr Genuss.

Das große SPAR Angebot an zuckerfreien und zuckerreduzierten Lebensmitteln macht es leicht, bewusster zu genießen. Seit 2017 wurden in über 380 SPAR-Markenprodukten rund 5.300 Tonnen Zucker eingespart. 

Mädchen beim Frühstück mit zuckerreduzierten Produkten von SPAR
© Getty Images

Warum ist es sinnvoll, Zucker zu reduzieren?

Das wichtigste vorweg: Zucker an sich ist nicht gefährlich, ganz im Gegenteil – er ist eine wichtige Energiequelle für Körper und Organe. Das Problem ist vielmehr die Menge, die wir täglich konsumieren. Diese ist nämlich schlichtweg zu hoch, sind sich sowohl Mediziner:innen als auch die Expert:innen der WHO und unseres wissenschaftlichen Beirats einig. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt für erwachsene Menschen rund 25-30 Gramm Zucker pro Tag, was etwa 2-3 Esslöffeln entspricht. Die meisten Österreicher:innen konsumieren allerdings ein Vielfaches davon, im Durchschnitt rund 80 Gramm pro Tag. Und das kann laut Ärzt:innen auf Dauer zu Diabetes, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen gesundheitlichen Problemen führen. 

SPAR Mahlzeit Weniger Zucker Inspiration Teaser
© Nadja Hudovernik © Nadja Hudovernik

Zucker ist nicht gleich Zucker: Sorten im Überblick

Warum ist der Zuckerkonsum der Österreicher:innen aber so hoch? Zum einen, weil Zucker natürlicher Bestandteil vieler Lebensmittel wie Obst, Gemüse oder Milch ist und auch in größeren Mengen in der Produktion von Süßigkeiten und Fertigprodukten eingesetzt wird. Andererseits aber auch, weil wir eine beträchtliche Menge Zucker unbewusst konsumieren, selbst wenn wir bewusst danach Ausschau halten. Denn auf den Zutatenlisten der Lebensmittelbranche hat Zucker, der natürlich in Lebensmitteln vorkommt, viele Bezeichnungen:

  • Fructose (Fruchtzucker): natürliche Süße zahlreicher Obst- und Gemüsesorten 
  • Laktose (Milchzucker): steckt in Milch und Milchprodukten wie Jogurt und Topfen
  • Saccharose (Haushaltszucker): herkömmlicher, weißer Kristall- oder Staubzucker, der aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen wird
  • Glukose (Traubenzucker): wichtige Energiequelle für unseren Körper, ist in vielen Früchten, aber auch Vollkornprodukten enthalten
  • Maltose (Malzzucker): kommt in vielen Gersten- und Weizenkeimen vor, daher oft in Bier oder Brot vertreten

Wie reduziert man Zucker am besten?

Wer sich zuckerärmer ernähren möchte, muss nicht auf die süßen Seiten des Lebens verzichten. Mit ein paar einfachen, aber effektiven Tricks lässt sich der tägliche Zuckerkonsum reduzieren, ohne dass der Genuss dabei zu kurz kommt:

  • Bewusst einkaufen: Werfen Sie beim Einkauf einen Blick auf die Zutatenlisten von Lebensmitteln, um zu erkennen, welche Inhaltsstoffe darin verarbeitet wurden und wie viel Gramm Zucker ein Produkt enthält. Auch unverarbeitete Lebensmittel wie Obst, Gemüse oder Hülsenfrüchte sollten auf ihre Einkaufsliste, denn diese enthalten in der Regel viel weniger Zucker als verarbeitete Alternativen.
  • Weniger süßen: Tee, Kuchen oder Desserts müssen nicht unbedingt gesüßt werden. Genießen Sie einfach mal ihre natürlichen Aromen– so reduzieren Sie Ihren Zuckerkonsum ganz automatisch.
  • Selber kochen: Wer selbst den Kochlöffel schwingt, behält die Kontrolle darüber, ob und wie viel Süße in Mahlzeiten und Snacks wandert.
  • Mehr Wasser trinken: Säfte und Limonaden, aber auch Wasser mit Geschmack, beinhalten häufig eine beträchtliche Menge an Zucker. Für eine genauso genussvolle, aber deutlich zuckerärmere Erfrischung, können Sie stattdessen einfach auf Leitungs- oder Mineralwasser setzen und dieses mit Beeren, Kräutern oder Zitrusfrüchten verfeinern

Am wichtigsten ist dabei: Es muss nicht von heute auf morgen gehen! Wer Zucker durch kurzfristige, zu heftige Änderungen reduziert (etwa durch das strikte Verzichten auf Süßigkeiten), wird eher früher als später mit Heißhungerattacken zu kämpfen haben. Für eine nachhaltige Veränderung sollten Sie daher einen Weg finden, der für Ihren individuellen Lebensstil funktioniert und neue Gewohnheiten langsam und Schritt für Schritt in Ihren Alltag integrieren – denn nur so werden diese zu Routinen, die auch langfristig bleiben.

Am wichtigsten: Es muss nicht von heute auf morgen gehen! Wer Zucker durch kurzfristige, zu heftige Änderungen reduziert (etwa durch das strikte Verzichten auf Süßigkeiten), wird eher früher als später mit Heißhungerattacken zu kämpfen haben. Für eine nachhaltige Veränderung sollten Sie daher einen Weg finden, der für Ihren individuellen Lebensstil funktioniert und neue Gewohnheiten langsam und Schritt für Schritt in Ihren Alltag integrieren – denn nur so werden diese zu Routinen, die auch langfristig bleiben.

Weniger Zucker bei SPAR: Wie wir Zucker reduzieren

Bei SPAR ist es uns seit vielen Jahren ein Anliegen, den Zuckergehalt in unseren Produkten Stück für Stück zu verringern. Hier ist aber Fingerspitzengefühl gefragt – denn würden wir den Zucker einfach nur weglassen, würden unsere Kund:innen sofort einen Unterschied schmecken. Eine Herausforderung, der sich unsere Expert:innen aus Sortiments- und Produktmanagement nur allzu gerne stellen. Und so haben wir mit der Zeit einen Prozess entwickelt, der beides kann: Weniger Zucker bei gleichem (oder noch höherem) Genuss. Hier die wichtigsten Schritte im Überblick:

Produktgruppe SPAR Eigenmarken

Icon Rezepturen

Rezeptur & Proben

Soll eine neue zuckerfreie Alternative auf den Markt kommen, feilen unsere Produktexpert:innen gemeinsam mit Lieferant:innen erstmal an der Originalrezeptur – so lange, bis der neue Mix auf allen Ebenen harmoniert. Im Anschluss werden Proben mit der neuen Rezeptur hergestellt.

Icon

Verkostung

Einer der wichtigsten Schritte – denn hier stellt sich heraus, ob die neue Rezeptur überhaupt schmeckt. Sortimentsmanager:innen und Produktentwickler:innen testen die Proben und dokumentieren ihre Eindrücke. Basierend auf ihrem Feedback werden die Rezepturen im Anschluss angepasst.

Icon

Haltbarkeits-Test

Manchmal hat der veränderte Zuckergehalt Auswirkungen auf Geschmack, Konsistenz und Haltbarkeit unserer Produkte. Deswegen werden sie am letzten Tag ihrer Mindesthaltbarkeit erneut getestet. Wenn alles stimmt, geht es weiter in die abschließenden Checks.

Icon geprüft zertifiziert

Qualitätscheck

In diesem Schritt wird getestet, ob das neue Rezept auch alle Voraussetzungen unserer SPAR-Marken erfüllt. Nährwerte und Zutaten werden gemäß Lebensmittelkennzeichnungsverordnung von internen Fachabteilungen und externen Organisationen geprüft und anschließend von Qualitäts- und Produktmanagement freigegeben.

Icon Upgrade

Verpackungs-Update

Sind alle Tests erfolgreich verlaufen, werden die neuen Inhaltsstoffe und Nährwerte auf der Verpackung angepasst und die adaptierten Etiketten gehen in Druck.

Icon Jetzt im Regal

Lieferung in die Märkte

Im letzten Schritt werden die zuckerreduzierten Produkte erneut von unseren Expert:innen probiert. Wenn sie weiterhin überzeugen, geht es auf direktem Weg in die Regale unserer Märkte – und von dort weiter in Ihren Einkaufskorb.

Schon gewusst? Beim Entwickeln unserer Produkte achten wir nicht nur auf das Reduzieren von Zucker, sondern auch darauf, wie und womit dieser ersetzt wird. Deswegen verzichten wir bei allen SPAR-Marken auf den Süßstoff Aspartam.

zucker-raus-initiative: Gemeinsam geht’s leichter

Das Wohlbefinden unserer Kund:innen liegt uns am Herzen – deswegen ist SPAR neben unseren eigenen Initiativen zum Zuckersparen auch Gründungsmitglied der zucker-raus-initiative. Dabei handelt es sich um eine Branchenvereinigung/ einen Zusammenschluss von über 50 Partnern aus WirtschaftMedizin und Wissenschaft, die sich für weniger Zucker in Österreich einsetzt. Ihr Ziel: Zuckerreduktion in Lebensmitteln und gezielte Information von Konsument:innen – für eine nachhaltige Wende beim Zuckerkonsum in österreichischen Haushalten.

SPAR & SIPCAN: Ernährung macht Schule

Bewusste Ernährung mit weniger Zucker ist einer der wichtigsten Grundsteine für ein langes, gesundes Leben. Deswegen setzen wir uns gemeinsam mit dem Salzburger Special Institute for Preventive Cardiology and Nutrition (kurz SIPCAN) dafür ein, schon unsere Kleinsten behutsam und altersgerecht an das Thema heranzuführen. Mit dem “Frühstücksfuchs”, einem Schwerpunktprogramm für die 3. und 4. Schulstufe, sowie dem “Trink- und Jausenführerschein” für die 5. Schulstufe konnten wir in der Vergangenheit bereits einige erfolgreiche Leuchtturmprojekte starten. Darüber hinaus unterstützen wir auch Eltern aktiv dabei, die ideale Balance für den Speiseplan ihrer Jüngsten zu finden – etwa mit einfachen Rezepten für das Kochen mit Kids oder kindgerechten Tipps für bewusste Ernährung im Alltag.

Mehr zur ausgewogenen Kinderernährung