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Roggenvollkornmehl

Immer mehr Menschen greifen beim Backen zu Vollkornmehl. Grund dafür ist hauptsächlich der hohe Gehalt an Nährwerten. Genau damit kann auch das Roggenvollkornmehl überzeugen und sollte neben den Getreidesorten Weizen und Dinkel keinesfalls vergessen werden. Besonders gut gelingen Brote mit Roggenmehl. Gleichzeitig besitzen Sie durch das Mehl einen stärkeren Geschmack. Lesen Sie hier die wichtigsten Details zum Roggenvollkornmehl.

Unterschied zum Roggenmehl

Der wesentliche Unterschied zwischen Roggenmehl und Roggenvollkornmehl liegt in der Verarbeitung des Getreidekorns. Grundsätzlich besteht ein Getreidekorn aus 3 Bestandteilen: Mehrkorn, Keimling und Schale. Bei der Herstellung von Roggenmehl wird lediglich das Mehrkorn vom Roggen gemahlen. Beim Roggenvollkornmehl wird hingegen das gesamte Korn, also auch Keimling und Schale, zu Mehl verarbeitet. Dadurch gehen keine Nährstoffe verloren, weshalb Roggenvollkornmehl einen höheren Mineralstoff- und Vitamingehalt als normales Roggenmehl aufweist.

Verwendung von Roggenvollkornmehl

Zum Einsatz kommt Roggenvollkornmehl hauptsächlich beim Brotbacken. Egal ob im Mischbrot in Verbindung mit anderen Mehlsorten oder als reines Roggenvollkornbrot – Roggenvollkornmehl verleiht dem Brot einen kräftigen Geschmack und eine dunkle Farbe. Für süßes Gebäck ist es jedoch ein wenig zu herb.

Tipp: Um zu vermeiden, dass der Teig zu trocken wird, sollten Sie auf jeden Fall 10% bis 20% mehr Flüssigkeit hinzugeben als bei normalem Roggenmehl.


Getreidemehle im Überblick

Lagerung von Roggenvollkornmehl

In Bezug auf die Aufbewahrung gilt beim Roggenvollkornmehl das Gleiche wie bei den anderen Mehlsorten. Lagern Sie das Mehl:

  • Kühl und trocken
  • Gut verschlossen
  • Geschützt vor Fremdgeruch

Auf diese Weise wird verhindert, dass die Backeigenschaft von Mehl verloren geht oder es von Schimmel befallen wird.