Mehl

Mehlsorten – eine backtastische Vielfalt

Zu welchem Mehl greifen Sie im Supermarktregal? Mittlerweile gibt es wesentlich mehr als eine Handvoll Mehlsorten. Grundsätzlich gilt: Mehl ist nicht gleich Mehl. Unterschieden wird zwischen klassischem Getreidemehle, Pseudo-Getreidemehle, Nussmehle und Mehle der ethnischen Küche. Auch hier kann nochmals zwischen Vollkorn- und Nicht-Vollkornmehl sowie Typen kategorisiert werden. Wir verschaffen Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Mehlsorten!

Mehlsorten

Weizenmehl

Weizenmehl ist die gängigste Form von Mehl. Falls lediglich “Mehl” bei einem Rezept als Zutat aufgeführt ist, können Sie davon ausgehen, dass Weizenmehl gemeint ist. Es beinhaltet einen mittleren Glutengehalt von etwa 12 Prozent. Dies macht es zu einem Mehl, das für eine ganze Reihe von Backwaren verwendet werden kann – vom knusprigen Brot bis zu feinstem Kuchen und Gebäck. Weizenvollkornmehl wird aus dem ganzen Korn gemahlen und ist im Vergleich zum Weizenmehl etwas dunkler.

Unterarten von Weizen

Roggenmehl

Roggenmehl ist ein schweres, dunkles Mehl aus Roggen. Es enthält weniger Eiweiß als Weizenmehl, dafür wesentlich mehr Mineralstoffe. Roggenteig wird erst durch Sauerteig (Säure) backfähig. Im Vergleich zum Weizenbrot haben Roggenbrote eine längere Haltbarkeit. Auch Roggenvollkornmehl eignet sich gut zum Brotbacken. 

Mehr zu Roggenmehl

Gerstenmehl

Diese Mehlsorte wird aus Vollkorngerste gewonnen und fügt gebackenen Lebensmitteln Ballaststoffe hinzu. Gerstenmehl hat einen milden, aber etwas nussigen Geschmack, welcher den des Weizenmehls ideal ergänzt. Es ist eine beliebte Alternative zum Weizenmehl, da es im Gegensatz zu vielen anderen Mehlen ohne Weizen von Natur aus etwas Gluten enthält.