Die 7 Säulen gelebter Regionalität bei SPAR

84 Prozent der österreichischen Bevölkerung bevorzugen beim Lebensmitteleinkauf Produkte österreichischer Herkunft. 

Bei SPAR ist das Thema Regionalität weitaus mehr als eine Modeerscheinung und geht weit über einzelne Schmankerl wie Bergkäse aus Vorarlberg oder Wein aus der Wachau hinaus: Die aktive Suche nach kleinen Erzeugerbetrieben, Wiederbelebung alter Sorten, Förderung innovativer landwirtschaftlicher Projekte, bewusstes Zurückholen von Produktionen, die es in Österreich gar nicht mehr gibt – das sind nur einige der Bausteine, auf denen das Regional-Engagement von SPAR aufgebaut ist. Mit sechs Regionalzentralen und eigenen Regionalitätsverantwortlichen in jedem Bundesland trägt SPAR der Bedeutung regionaler Produkte seit Jahrzehnten Rechnung. Rund 40.000 Produkte von fast 2.500 heimischen Erzeugern kann SPAR auf diese Weise den Kunden anbieten.

  1. So viel wie möglich aus Österreich! - Wo immer es möglich ist, zieht SPAR österreichische Qualität bei Lebensmitteln vor.
  2. Lokale kleinbetriebe fördern! - INTERSPAR bietet unter dem Motto ,,Von dahoam das Beste!" über 6.500 Produkte von Lieferanten aus der direkten Umgebung der Märkte.
  3. Regionale Erzeuger fördern - Regionale Produkte sind vielfach nur in der Region erhältlich und deutlich gekennzeichnet.
  4. Alte Sorten wiederbeleben - SPAR arbeitet mit österreichischen Partnern zusammen und bringt alte heimische Sorten wieder in die Märkte.
  5. Anbau zurück nach Österreich holen - Wenn Lebensmittel in Österreich nicht mehr angebaut werden, bringt SPAR den Anbau zurück, wie bei Linsen oder Knoblauch.
  6. Landwirtschaftliche Projekte fördern - SPAR forciert landwirtschaftliche Projekte für Umweltschutz und Produktqualität.
  7. Mit heimischen Spezialisten arbeiten - Besonders für SPAR PREMIUM arbeitet SPAR mit heimischen Genuss-Spezialisten zusammen.

Durch und durch österreichisch

SPAR Österreich ist bis heute ein zu 100 Prozent österreichisches Familienunternehmen geblieben und gestaltet das Sortiment so lokal und regional wie möglich. Bei gleicher Qualität nimmt SPAR österreichische Produkte bevorzugt ins Sortiment. So kommen bei SPAR das gesamte Frischfleisch, die Frischmilch und Eier zu 100 Prozent sowie weitere Milchprodukte und Brot zu rund 90 Prozent aus Österreich. Zudem erlaubt es der dezentrale Einkauf in den sechs SPAR-Zweigniederlassungen, verstärkt regionale Produkte einzukaufen. Knapp 40.000 Produkte in den SPAR-Regalen stammen von rund 2.500 lokalen und regionalen Produzenten.

INTERSPAR geht noch weiter ins Detail und bietet in jedem Markt „Von dahoam das Beste!“ an: lokale Schmankerln, die jeweils in der direkten Umgebung rund um einen INTERSPAR-Markt erzeugt werden. Lokale Lieferanten liefern eben so viel, wie sie können – manche täglich frisches Brot und Gebäck, andere nur einmal in der Woche beispielsweise Fisch aus den nahe gelegenen Seen. In den rund 60 INTERSPAR-Hypermärkten werden über 6.500 Produkte von 620 lokalen Produzenten angeboten.

Ressourcenschonung bei Schweinefleisch

SPAR setzt Zeichen für die Zukunft – besonders bei der Fleischproduktion, die bekanntlich einen bedeutenden Teil des jährlichen CO2-Ausstoßes ausmacht. Fleisch ist ein für uns wichtiges Lebensmittel, auf das sehr viele SPAR-Kundinnen und Kunden in ihrer Ernährung nicht verzichten möchten. Mit unseren TANN-Fleischwerken decken wir dieses Bedürfnis, möchten dies aber möglichst ressourcenschonend tun. Daher gab SPAR eine unabhängige Studie beim Sustainable Europe Research Institute (SERI) über die Klimaauswirkungen und Ressourceneffizienz von verschiedenen Haltungsformen der Schweinefleischproduktion in Auftrag.

SPAR verkauft nur österreichisches, AMA-zertifiziertes Schweinefleisch. Die AMA garantiert die österreichische Herkunft der Tiere – von der Geburt bis zur Schlachtung sowie den Einsatz von ausschließlich zertifizierter Futtermittel. Wo das AMA-Siegel drauf ist, ist also garantiert bestes österreichisches Fleisch drin!

Die Studie zeigt klare Vorteile der Fleischproduktion in Österreich im Vergleich zu Holland, England, Deutschland oder Dänemark. Die in Österreich gängige Kreislaufwirtschaft verursacht nur rund die Hälfte (!) der Treibhausgas-Emissionen der gängigen Schweinezucht in den anderen EU-Ländern.

Der entscheidende Anteil des CO2-Ausstoßes bei Fleischwaren entsteht durch Futtermittel: durch ihren Anbau und die dafür umgewandelten Naturflächen. In den Hauptanbaugebieten für Futter-Soja in Südamerika werden laufend neue (Ur-)Wälder für den Soja-Anbau gerodet. Dieser wichtige Eiweiß-Lieferant ist jedoch für die Schweineaufzucht schwer ersetzbar. Drei Viertel der CO2-Emissionen bei der derzeitigen Schweinefleisch-Produktion entfällt auf die Verwendung von Importsoja aus Nord- und Südamerika.

Durch den Bezug von Gentechnik-freiem Soja aus dem Donau-Raum, würde sich der CO2-Ausstoß um zirka 50% verringern. Hier setzt SPAR an, um die Schweinefleisch-Produktion in Österreich noch umweltschonender zu machen. SPAR ist Mitglied im Verein Donau-Soja, der den Anbau von Gentechnik-freiem Soja in den Donau-Ländern forciert und Zertifizierungen unterstützt. Derzeit arbeitet SPAR an der Umstellung auf Donau-Soja, um noch klimaschonenderes Fleisch anbieten zu können.

Die Zusammenfassung und die vollständige Studie von SERI können Sie hier downloaden.