Darum verzichten wir auf Palmöl

27 Millionen Hektar Regenwald, eine Fläche dreimal so groß wie Österreich, sind industriellen Ölpalm-Monokulturen bereits zum Opfer gefallen. Wichtige Lebensräume gehen somit verloren, auch die Biodiversität in ganzen Regionen ist unwiederbringlich zerstört. Doch nicht nur die Umwelt leidet: Zahlreiche Organisationen warnen seit Jahren auch vor potenziellen Gesundheitsrisiken für uns Menschen – die Greenpeace Marktcheck Palmöl-Studie aus dem Jahr 2017 untermauerte diese Bedenken.

 

All das ist für uns Grund genug, konsequent zu handeln: 93 Prozent aller SPAR Lebensmittel-Eigenmarken enthielten nie Palmöl. Im Herbst 2017 haben wir entschieden, auch die übrigen Rezepturen zu überarbeiten – und einen großen Teil in etwas mehr als einem Jahr umgesetzt. Statt Palmöl setzen wir auf regional verfügbare Alternativen wie Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Butter. Mit dem Ergebnis, dass bereits 99 Prozent der Lebensmittel unserer SPAR-Marken vollkommen palmölfrei sind. So können unsere Kund:innen bewusst einkaufen, ohne Abstriche beim Geschmack zu machen.

Folgende SPAR-Marken kommen bereits vollständig ohne Palmöl aus:

 

 

Bei einigen wenigen Produkten ist die Umstellung noch nicht gelungen – hier stehen wir vor technischen Herausforderungen, arbeiten aber intensiv an Lösungen. Denn unser Ziel ist klar: Auch das verbleibende Prozent soll palmölfrei werden.

Nuss-Nougat-Cremes von SPAR

Der süße Geschmack von zartgeschmolzener Schokolade auf dem Frühstücksbrot ist seit Kindertagen ein Highlight – und das soll auch so bleiben. Für alle Nuss-Nougat-Cremes unserer SPAR-Marken haben wir eine palmölfreie Rezeptur entwickelt, die wir in umfangreichen Geschmackstests geprüft haben. Denn nachhaltiger Genuss darf für uns keine Kompromisse beim Geschmack bedeuten. Überzeugen Sie sich selbst!

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Unser Beitrag bei SPAR

Unser bewusstes Sortiment ist nur ein Teil unseres Engagements: Im eigenen Unternehmen setzen wir Maßnahmen bei unseren Gebäuden, im Energiemanagement und in der Logistik. Auf politischer Ebene setzen wir uns zudem für gentechnikfreie Lebensmittel, Biodiversität und faire Handelsabkommen ein. Und auch unseren Kund:innen bieten wir Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden, etwa mit Tipps zu Recycling oder bewusstem Einkauf.