Kosmetik ohne Hormone & Mikroplastik bei SPAR

Immer mehr Menschen werfen beim Einkauf von Kosmetikprodukten einen besonders genauen Blick auf deren Inhaltsstoffe. Und auch wir verzichten bei unseren SPAR-Markenprodukten schon seit Jahren auf feste Mikroplastik-Partikel und hormonell wirksame Inhaltsstoffe. Warum das so ist, welche Vorteile es hat und wie auch Sie die Zusammensetzung Ihrer liebsten Beauty-Artikel ganz einfach überprüfen können, erfahren Sie hier!

Was sind hormonell wirksame Stoffe und wie kommen sie in Kosmetikprodukte?

Gleich vorweg: Wenn von Hormonen in Kosmetik die Rede ist, sind meist hormonell wirksame Stoffe gemeint. Darunter versteht man Chemikalien, die vielen Beauty-Produkten zugefügt werden, um sie länger haltbar zu machen oder ihre Textur zu verbessern. Das Problem: Sie ähneln in ihrer Zusammensetzung stark den natürlichen Hormonen im menschlichen Körper und können dadurch wichtige Prozesse, etwa Wachstum oder Stoffwechsel, beeinflussen.

Menschen halten Hände

Wie erkenne ich hormonell wirksame Stoffe in Kosmetik?

Am besten mit einem kritischen Blick auf die Inhaltsstoffe. Es gibt nämlich einige “Klassiker”, die quer durch die Beauty-Branche von den meisten Herstellern verwendet werden. Dazu gehören u.a. Parabene zum Konservieren, Phthalate als Duftstoff und diverse UV-Filter wie etwa Benzophenone (einen Überblick über die gängigsten finden Sie in dieser Übersicht des VKI).

Tipp: Es gibt auch zahlreiche hilfreiche Apps, die Ihnen mehr über die Inhaltsstoffe von Produkten verraten. Damit wird die Spurensuche deutlich leichter – oft reicht es schon, den Strichcode mit dem Smartphone zu scannen.

Person mit Lupe in der Hand

Wie gelangt Mikroplastik in Kosmetikprodukte?

Genau wie hormonell wirksame Zusatzstoffe wird auch Mikroplastik – also mikroskopisch kleine Plastikpartikel – von vielen Herstellern bewusst als Inhaltsstoff genutzt. Doch das beliebte Helferlein ist nicht ohne Nachteile: Mikroplastik ist selten biologisch abbaubar und dadurch eine der größten Belastungen für die Umwelt. Besonders, wenn es in Meere, Seen und Flüsse gelangt – denn von dort wandert es in den Nahrungskreislauf aller Bewohner:innen dieses Planeten. Und so wird es nicht nur zu einem Risiko für die Natur, sondern auch für uns Menschen.

 

Schon gewusst? Man unterscheidet zwei Arten von Mikroplastik: Primäres Mikroplastik, das vielen Produkten in flüssiger oder fester Form zugefügt wird,  und sekundäres Mikroplastik, welches durch den Zerfall von Kunststoffen entsteht – etwa der Abrieb von Autoreifen oder Reste von Verpackungen und Plastiksäcken.

Plastikmüll am Strand

Wie erkennt man Mikroplastik in Kosmetik?

Auch hier hilft ein kritischer Blick auf das Label. Die Bezeichnungen für Mikroplastik variieren stark, werden im Fachjargon jedoch meistens als Polymere bezeichnet. Sollte dieses Wort also in der Liste an Inhaltsstoffen auftauchen, können Sie davon ausgehen, dass das Produkt ihrer Wahl Kunststoff enthält. Tipp: Je weiter vorne ein Inhaltsstoff in der Liste angeführt ist, desto mehr davon enthält das Produkt.

Kind mit Lupe in der Hand

Naturkosmetik: Die bewusste Alternative

Wer in der täglichen Beauty-Routine konsequent auf künstliche Wirkstoffe verzichten möchte, kann zu Naturkosmetik greifen. Hier sind Zusätze wie hormonell wirksame Stoffe und Mikroplastik per Definition ausgeschlossen – erlaubt sind nämlich nur natürliche Rohstoffe wie Pflanzenextrakte, Öle und Mineralien. Viele Hersteller:innen setzen zudem auf Bio-Qualität oder vegane Inhaltsstoffe und auch die Produktion verläuft oft nachhaltiger als bei vergleichbaren Marken. Das Ergebnis: Pflegeprodukte, die genauso wirksam wie ihre herkömmlichen Varianten sind – aber etwas netter zu Haut, Haaren und Umwelt.

Young woman applying facial cream in front of mirror
© pressmaster - stock.adobe.com

SPAR-Kosmetik ohne Schadstoffe: Worauf wir verzichten

Bei SPAR ist es uns ein Anliegen, unsere Kund:innen mit Produkten zum Wohlfühlen zu versorgen – besonders in unserem Pflegesortiment. Deswegen bieten wir nicht nur eine große Auswahl an Naturkosmetik von bewährten Marken wie Alterra, CARA COSMETICS und Co., sondern verzichten darüber hinaus auf unnötige Zusätze, wo es geht:

Cara by Nussyy Naturkosmetik, Produkte auf Holzplatte mit Pflanzen dekoriert
© NUSSYY® GmbH © NUSSYY® GmbH

Hormonell wirksame Zusätze

Was Pflegeprodukte ohne hormonell wirksame Substanzen angeht, ist SPAR ein echter Pionier: Wir verzichten nämlich schon seit 2014 bei unseren Marken SUN KISS und BEAUTY KISS sowie allen S-BUDGET Pflegeprodukten darauf. Konkret haben wir folgende Stoffe aus den Rezepturen unserer Produkte gestrichen:

 

  • Als Konservierungsmittel: Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben, Butylparaben

  • Als UV-Filter: Ethylhexyl Methoxycinnamate, 4-Methylbenzylidene Camphor, 3-Benzylidene Camphor

  • Als UV-Absorber: Benzophenone-1, Benzophenone-2 und Benzophenone-3

  • Als Haarfärbemittel: Resorcinol

  • Als Conditioner für Haut und Haare: Cyclomethicone (Cyclotetrasiloxane)

  • Als Antioxidationsmittel: BHA (Butylhydroxyanisol)

  • Zum Schutz vor Bakterien: Boric Acid

  • Als Denaturierungsmittel: Diethyl phthalate

  • Als Hautpflegemittel: Hydroxycinnamic acid

  • Als Hautschutzmittel: Dihydroxybiphenyl

  • Als Konservierungsmittel: Triclosan-Parahydroxybenzoesäure (4 – Hydroxy benzoic acid), T-Butyl, Methyl, Ethe
Vier verschiedene SPAR Sun Kiss Sonnencremen

Nachhaltige Kosmetik bei SPAR

Von der Tagescreme bis zum Duschgel – entdecken Sie unser breites Sortiment an umweltfreundlicher Kosmetik. Für Beauty ohne Kompromisse und ein gutes Gefühl von Kopf bis Fuß.

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Nachhaltigkeit bei SPAR: Gemeinsam für das Wohl des Planeten

Geht es der Natur gut, geht es uns allen gut. Deswegen setzen wir bei SPAR eine breite Palette an Maßnahmen für  Umwelt und Klima – sei es hinter den Kulissen mit smartem Energiemanagement und effizienter Logistik oder mit öffentlichkeitswirksamen Initiativen wie dem SPAR Vielfaltspreis. Wir möchten aber nicht nur selbst unseren Beitrag leisten, sondern auch andere dazu motivieren, nachhaltiger zu leben, etwa mit Tipps zum Plastik sparen, bewusster Ernährung oder mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Schließlich gilt auch beim Umweltschutz ein wichtiger Grundsatz: Nur zusammen sind wir stark.