Finden Sie die passende Erde für Ihr Gartenvorhaben. beI SPAR gibt es hochwertige Bio-Erde zur Anzucht von Jungpflanzen, für Kräuter und Gemüsepflanzen. Für den perfekten Schutz sorgen Rindenmulch und Co.
Die passende Erde für Ihren Garten
SPAR Natur*pur Bio-Erde für Topfpflanzen
Ideal geeignet für das Ein- und Umtopfen Ihrer Grün- und Blühpflanzen ist hochwertige SPAR Natur*pur Bio-Erde. Sie besteht aus rein natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen wie Rindenhumus, Grüngut-Kompost und Horngrieß. Die organischen Bausteine aktivieren nicht nur das Bodenleben, sondern regen auch das Pflanzen- und Wurzelwachstum an. Zudem enthält die SPAR Natur*pur Bio-Erde weder Torferde noch synthetische Mineraldünger, welche in ihrer Herstellung schädliches CO2 freisetzen.
Alle Vorteile der hochwertigen Bio-Erde hier auf einen Blick:
- aus natürlichen Rohstoffen
- für alle Pflanzenarten geeignet
- enthält organische Substanzen (Kompost) – frei von Torf
SPAR Natur*pur Bio-Hochbeet-Erde für Gemüsepflanzen
Damit Gemüsepflanzen ein kräftiges Aroma entwickeln können, benötigen sie ausreichend Nährstoffe. Die SPAR Natur*pur Bio-Hochbeet-Erde ist speziell auf die Bedürfnisse von Gemüsepflanzen abgestimmt und ist bereits mit allen wichtigen Nährstoffen wie Stickstoff, Phosphat und Kalium versorgt – ganz ohne den Einsatz von Torf. Eine zusätzliche Düngung ist für stark zehrende Gemüsepflanzen wie Lauch, Gurke oder Tomate erst nach ca. 6-8 Wochen nötig. Dafür verwenden Sie am besten einen speziellen Gemüsedünger. Schwachzehrer wie Spinat oder Salat müssen nicht nachgedüngt werden.
Alle Vorteile der Bio-Hochbeet-Erde hier auf einen Blick:
- aus natürlichen Rohstoffen
- speziell auf die Bedürfnisse von Gemüsepflanzen im Hochbeet abgestimmt
- enthält organische Substanzen (Kompost) – frei von Torf
SPAR Natur*pur Anzucht- und Kräutererde
Wer selber Samen anpflanzen möchte, muss vor allem darauf achten, welche Erde verwendet wird. Bei der Anzucht sollte nämlich auf nur geringfügig gedüngte Erde zurückgegriffen werden, da nur so sichergestellt werden kann, dass die Pflanze starke Wurzeln entwickelt. Wird die Pflanze zu sehr “verwöhnt”, ist sie anfälliger für Wettereinflüsse, Schädlinge und Krankheiten. SPAR Natur*pur Bio-Anzucht- und Kräutererde besteht daher aus hochwertiger, aber leicht gedüngter Blumenerde. Auch für viele Kräuter eignet sie sich ideal, da diese meistens nur einen geringen Nährstoffbedarf besitzen.
Alle Vorteile der Anzucht- und Kräutererde hier auf einen Blick:
- aus natürlichen Rohstoffen
- speziell auf die Bedürfnisse von Setzlingen und Kräutern abgestimmt
- enthält organische Substanzen (Kompost) – frei von Torf
SPAR Rindenmulch zum Schutz Ihrer Pflanzen
Der SPAR Rindenmulch ist eine natürliche Bodenabdeckung aus reiner Nadelholzrinde. Der Mulch gilt unter Hobbygärtner:innen als kleines Wundermittel, denn er schützt Pflanzen vor Kälte und reduziert die Unkrautbildung. Außerdem düngt der SPAR Rindenmulch den Boden auf natürliche Art für 2-3 Jahre.
Alle Vorteile des SPAR Rindenmulchs hier auf einen Blick:
- rein organischer Schutz und Dünger
- aus reiner Nadelholzrinde
- grob gestückelt für gute Belüftung der Erde
Erden- und Rindenmulch-Ratgeber
Gerade weil Erde wohl mit das Wichtigste ist, wenn es um gut gedeihende Pflanzen geht, tun sich als Gärtner:in hier viele Fragen auf: Blumenerde oder Pflanzensubstrat? Und was bringt eigentlich das Mulchen? Unser kleiner Ratgeber rund um Erde und Mulch klärt auf!
Was ist der Unterschied zwischen Blumen- und Pflanzerde?
Im Gartencenter finden sich verschiedenste Sorten an Erde, es scheint fast so, dass jede Pflanzensorte eine spezielle Erdsorte brauchen würde. Grob unterscheiden wir erstmals zwischen Blumenerde und Pflanzerde:
Pflanzerde wird bei der Pflanzung von Gehölz und Stauden im Garten eingesetzt und dient als Bodenverbesserer und Kompostersatz. Das Substrat enthält weniger Dünger als Blumenerde und kann auch für Kübelpflanzen verwendet werden.
Blumenerde wiederum ist etwas teurer und wird daher selten großflächig in die Gartenerde vermengen. Die Erde kann als besonders nährstoffreicher Kompost verstanden werden. Zusatzstoffe wirken sich wachstumsfördernd auf die Wurzeln aus oder machen die Pflanzen widerstandsfähiger bei Trockenperioden. Auch helfen beigemengte Benetzungsmittel, dass sehr trockene Erde problemlos Wasser aufnehmen kann. Feine Tonminerale in der Erde speichern Wasser und Nährstoffe und geben diese bei Bedarf an die Erde ab.
Blumenerde – mit oder ohne Torf?
Was ist eigentlich Torferde? Das Substrat wird aus sumpfigen Gebieten gewonnen und ist für Pflanzen, die saure Böden lieben, geeignet: Farne, Rhododendron, Schwertlilien oder Primeln gedeihen beispielsweise sehr gut in torfhaltigen Böden. Trotzdem sprechen einige Gründe dafür, auf torfhaltige Erde zu verzichten. Torf mag zwar für einige Pflanzen per se nicht schädlich sein, doch er übersäuert die restliche Gartenerde. Ebenso spricht sich der Nachhaltigkeitsgedanke gegen Torferde aus: Die billige Blumenerde wird in der Regel großflächig aus Sumpfgebieten abgebaut und zerstört dortige Ökosysteme langfristig. SPAR achtet daher auf einen sparsamen Umgang mit Torf und vermeidet den Gebrauch, wo möglich, komplett.
Vorteile von hochwertiger Blumenerde
Blumenerde enthält im Gegensatz zu natürlichem Kompost kein Unkraut und keine Salze, welche die Erde zum Austrocknen bringen und gerade Jungpflanzen schaden können. Zudem dient der enthaltene Humus als Nährstoffspeicher und sorgt für eine gute Belüftung der Erde. Minderwertige Erde sackt außerdem nach einiger Zeit in sich zusammen und hindert die Belüftung – so setzt sich Feuchtigkeit fest und die Pflanze fault oder geht ein.
Dazu kommt, dass hochqualitative Blumenerde wasserspeichernde Zusatzstoffe beinhaltet, was Pflanzen durch trockene Perioden helfen kann. Billiger Blumenerde fehlt es oft an bestimmten Zusatzstoffen, sodass sich im trockenem Zustand Risse an der Oberfläche bilden: Das Wasser wird schlecht bis gar nicht mehr aufgenommen, sodass das Gießwasser dann einfach bis in den Untertopf durchsickert.
Was ist Rindenmulch?
Gehäckselte Rindenstücke werden im Herbst gerne als Kälteschutz über Garten- und Kübelpflanzen gestreut. Die Stücke sind ein Abfallprodukt bzw. das Überbleibsel der Holzverarbeitung von Kiefern, Fichten oder Lärchen. Somit ist der Mulch ein Naturprodukt und enthält in der Regel keine anderen Zusatzstoffe. Erhältlich ist Rindenmulch in unterschiedlichen Größen und Körnungen und je nach Baumart auch in verschiedenen Farbe – Pinienrinde ist beispielsweise besonders rötlich.
Vor- und Nachteile von Rindenmulch
Die Vorteile von Rindenmulch sind:
- Rindenmulch unterdrückt Unkraut: Hier ist übrigens Kiefernrinde unschlagbar!
- Rindenmulch spart Gießwasser: Die darunterliegende Erde heizt sich bei Sonneneinstrahlung weniger stark auf und trocknet so langsamer aus.
- Schutz vor Kälte: Rindenmulch isoliert die Erde im Winter und schützt vor direktem Wind und Regen, was Erosionen verhindern kann.
- Unterschlupf für Tiere: Die lockere Schichtung der Baumrinde kann Nützlingen (z. B. Igeln) als Nest dienen.
- Aktiviert den Boden: Als organische Substanz zersetzt sich Rindenmulch langsam und dient als natürlicher Dünger.
Die Nachteile von Rindenmulch sind:
- Stickstoffmangel: Während des Zersetzungsprozesses entzieht Rindenmulch dem Boden Stickstoff, was die Pflanzen negativ beeinflussen kann. Achten Sie also darauf, vor dem Mulchen einen Stickstoffdünger wie Hornspäne ins Beet zu geben.
- Unterschlupf für Schädlinge: Ungewollte Gäste wie Schnecken können sich in der Baumrinde ansiedeln.
- Gefahr für Jungpflanzen: Kleine Pflänzchen können unter der Mulchschicht eingehen, da sie nicht genug Sonnenlicht bekommen.
- Ungeeignet für bestimmte Pflanzen: Rosen, Beerenstauden und Steingartenpflanzen vertragen Rindenmulch gar nicht – hier raten wir zu einer Abdeckung mit Kieselsteinen!
Wie mulcht man richtig?
Damit Rindenmulch seine schützenden Eigenschaften ausspielen kann, sollte die Schicht im Beet zwischen fünf und sieben Zentimeter dick sein. Vermeiden Sie zudem zu fein geriebene Rinde, da diese keine gute Belüftung mehr zulässt. Wird der Mulch zu dicht, kann die Erde darunter faulen oder schimmeln.
Grundsätzlich gilt: Je größer die zu mulchende Fläche, desto größer dürfen die Rindenstücke sein. Minderwertigen Rindenmulch erkennen Sie daran, dass sich unterschiedlich große Stücke in der Verpackung befinden. Aus Kostengründen wurde hier das Feinmaterial nicht ausgesiebt, welches im Blumenbeet jedoch gerne zu modern beginnt.
Tipp: Rechnen Sie sich Ihren Bedarf an Rindenmulch vor dem Kauf immer genau aus.
Wie entsorgt man Rindenmulch richtig?
Da die Baumrinde ein natürlicher Rohstoff ist, muss man sich über die Entsorgung keine allzu großen Sorgen machen. Wird die Schicht im Blumenbeet gelassen, zersetzt sie sich innerhalb eines Jahres vollständig von ganz alleine. Andernfalls können die Rindenhäcksel als erste Grundschicht Teil des Komposts werden. Haben Sie keinen Kompost, lassen sich die Rindenstücke natürlich auch in einer ausgewiesenen Mülldeponie entsorgen.
Schimmelnde Blumenerde – was tun?
Das wohl unangenehmste für (Hobby-)Gärtner:innen ist es, wenn sich auf den geliebten Topfpflanzen plötzlich Schimmel breitmacht. Der wuchernde Pilz schaut nicht nur unästhetisch aus, er kann in manchen Fällen auch schädlich sein. Wie Sie Schimmel in der Blumenerde erkennen, vorbeugen und bekämpfen, verraten wir Ihnen hier!
Ist Schimmel auf Blumenerde gefährlich?
Schimmelbefall ist für ausgewachsene Topfpflanzen meist unbedenklich, doch Jungpflanzen hindert der Pilz im Wachstum und im schlimmsten Fall gehen sie ein.
Auch uns Menschen lässt Schimmelbefall nicht kalt. Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen, schwachem Immunsystem oder Schimmelpilzallergien sollten den Pilz meiden oder einen Mundschutz tragen.
Was sind die Ursachen für schimmelnde Blumenerde?
Schimmel setzt sich an der Erde fest und wächst, sobald er optimale Bedingungen vorfindet:
- Dauernässe und schlecht durchlüftete Blumenerde.
- Blumenerde von niedriger Qualität mit einem hohen Schwarztorfanteil. “Schlechte” Erde sackt schneller in sich zusammen, was die Durchlüftung verhindert und so Schimmel fördert.
- Eine feuchte und warme Raumtemperatur.
- Die falsche Lagerung: Durch fehlende Luftlöcher bildet sich Kondenswasser in geschlossenen Plastiksäcken – der ideale Lebensraum für Schimmel.
Lagerdauer und Alter der Blumenerde alleine sind jedoch keine Faktoren für Schimmelpilzbildung.
Wie sieht Schimmelbefall auf der Blumenerde aus?
Schimmelpilze erkennt man an mehreren Merkmalen: Sie sind flaumig, weiß und treten in runden Kolonien auf. Unter der Erdoberfläche bilden sie oft weiße Pilzfäden aus – wie Wurzelstränge. Auch ein muffiger, modriger Geruch ist ein typisches Anzeichen.
Eine weiße Schicht auf der Blumenerde muss jedoch nicht automatisch Schimmel sein, denn es kann sich auch um Kalkablagerungen handeln. Den Unterschied erkennt man leicht, indem man mit einem Holzstäbchen daran kratzt. Lösen sich trockene Krümel ab, ist es sicher kein Schimmelpilz.
Tipp: Kalkablagerungen auf der Blumenerde können mit Gießwasser aus der Regentonne vermieden werden!
Was tun bei Schimmelbefall?
Die Schimmelbekämpfung kann mit diesen zwei Schlüsselwörtern zusammengefasst werden: Hochwertige Erde und effektive Drainage. Hier unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung, um dem Pilz den Kampf an zusagen, sobald er auftritt:
- Der Topf sollte zuerst ins Freie gebracht und der Raum gut durchgelüftet werden.
- Anschließend die befallene Erde mit einer Schaufel vorsichtig abnehmen und die restliche Erdschicht mit Sand bedecken, um erneute Schimmelbildung zu vermeiden.
- Bei besonders starkem Befall lohnt es sich, die komplette Erde zu wechseln. Dafür die Wurzeln mit lauwarmem Wasser sorgfältig von jeglichen Erdresten befreien, bevor die Pflanze neu eingesetzt wird.
- Der Topf wird entweder gründlich mit Essiglösung gereinigt oder ausgetauscht. Nur ein Blumentopf mit genügend Abzugslöchern kann einen erneuten Schimmelbefall ausschließen.
- Bevor Sie die Pflanze wieder einsetzen, bedecken Sie den Topfboden mit Blähton. Das Material speichert kaum Wasser, schimmelt nicht und sorgt automatisch für eine lockere Struktur der Erde.
- Stellen Sie Ihre Pflanze an einen hellen Ort, das gefällt Schimmel gar nicht.
Tipp: Schimmelbekämpfende Reinigungsmittel oder Essiglösungen sollten nur zur Reinigung der Töpfe verwendet werden – nie direkt auf der Pflanze. Sie beschädigen die Bodenbeschaffenheit und wirken sich negativ auf das Pflanzenwachstum aus.
Kann man verschimmelte Blumenerde noch verwenden?
Stark verschimmelte Blumenerde muss nicht unbedingt weggeworfen werden. Sie können die Erde weiterhin im Garten verwenden und unter das Beet mischen. Für Topfpflanzen ist die befallene Blumenerde jedoch nicht mehr zu gebrauchen und sollte fachgerecht entsorgt werden.
Wie kann man schimmelnder Blumenerde vorbeugen?
Vorsorge ist besser als Nachsorge, das gilt auch bei Schimmelpilzen! Die effizienteste Schimmelprävention ist, in hochwertige Substrate zu investieren: Die Struktur von hochwertiger Erde bleibt länger stabil und somit besser durchlüftet. Gewöhnen Sie sich außerdem an, Ihre Zimmerpflanzen regelmäßig umzutopfen. Spätestens sobald das Substrat in sich zusammengesackt ist und sich sehr fest anfühlt, ist es an der Zeit, die Erde auszutauschen. Auch die Lagerung spielt eine wichtige Rolle. Die Erde sollte vor Wettereinflüssen geschützt, an einem kühlen und dunklen Ort gelagert werden.
Zudem können Sie beim Umtopfen vorsorgen, indem Sie Wurzelballen mit einem Teelöffel Netzschwefel bestreuen. Das Mittel hilft gegen Pilzkrankheiten wie Mehltau und hat sich auch in der Schimmelpilzbekämpfung bewährt. Je nach Pflanzenart kann außerdem Sand oder Kokosfaser unter die Erde gemischt werden – besonders Kakteen und Sukkulenten lieben solche schnell trocknenden Substrate. Auch Hausmittel können helfen: Das Gießen mit Kamillentee oder das Streuen von Zimt auf die Erdoberfläche wirken vorbeugend gegen Schimmelbildung.
Tipp: Gegen jeglichen Schimmelpilzbefall im Wohnraum hilft übrigens das regelmäßige Lüften.
Was muss man beim Gießen beachten, um Schimmelbefall zu vermeiden?
Wir meinen es oft zu gut mit unseren Pflanzen und gießen sie mehr als nötig. Die Überwässerung verursacht allerdings mehr Schaden, als die Topfpflanzen mal etwas länger auf dem Trockenen zu lassen. Staunässe und dauerfeuchte Erde kann aber nicht nur die Schimmelbildung fördern, sondern sogar die Pflanze faulen lassen. Eine bewährte Methode, die Erde nicht zu überwässern, ist den Unterteller mit Wasser zu befüllen und den Rest wegzuleeren, sobald die Topfpflanze nichts mehr aufnehmen kann.
Achten Sie neben einer guten Drainage auch darauf, Ihren Gießrhythmus an die Jahreszeit anzupassen. Im Herbst und Winter kommen die meisten Pflanzen mit weniger Wasser aus als in warmen und heißen Sommermonaten. Manche Kakteenarten überleben zwischen Oktober und März sogar gänzlich ohne Wasser. Grundsätzlich gilt: Gegossen wird nicht nach Gießplan, sondern sobald sich die Erde trocken anfühlt.
Vertrauen Sie Ihrem Gefühl nicht zu 100 Prozent? Sogenannte Gießanzeiger sind eine mechanische Hilfe, um die Feuchtigkeit im Bereich der Pflanzenwurzeln zu beobachten. Die Stäbchen werden zusammen mit der Pflanze eingesetzt und dabei mit der Spitze tief zwischen den Wurzelballen gesteckt.