Plastik sparen im Alltag

Wer sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt, kommt an Plastik kaum vorbei. Die alles entscheidende Frage liegt auf der Hand: Wie lässt sich der Verbrauch eigentlich reduzieren? Die Antwort ist erfreulich praktisch, denn die größten Hebel liegen dort, wo Kunststoff ohnehin Teil unseres Alltags ist – beim Einkauf, im Haushalt und bei Produkten, die wir tagtäglich verwenden. Wie Sie Plastik gezielt vermeiden können, erfahren Sie hier.

Warum ist es sinnvoll, Plastik zu sparen?

Kunststoff ist nicht per se schlecht. Er schützt Produkte aller Art, verlängert ihre Haltbarkeit und lässt sich manchmal schlichtweg nicht ersetzen. Die Herausforderung liegt in der Menge: Ein großer Teil wird nur einmal verwendet und landet danach im Müll. Nicht alles davon findet den Weg zurück in den Kreislauf – und was in der Umwelt landet, zersetzt sich kaum. Bewusste Alternativen schonen Ressourcen und tragen dazu bei, dass weniger Material diesen Weg nimmt. Und oft sind sie nicht nur nachhaltiger, sondern auch praktischer, langlebiger und auf Dauer günstiger.

Frau mit Papiersackerl und Logo Plastiksparen

Wie lässt sich Plastik beim Einkaufen vermeiden?

Der Einkauf ist der Moment, in dem das meiste Plastik überhaupt erst in den Haushalt gelangt. Genau hier lässt sich mit wenigen Umstellungen viel bewirken. Eine eigene Tasche – Stoffbeutel, Korb oder Rucksack – macht das Sackerl an der Kassa überflüssig. Für Obst und Gemüse eignen sich Mehrwegnetze, die bei jedem Einkauf wieder zum Einsatz kommen. Viele Produkte gibt es auch unverpackt: Gurken und Salat ohne Folie oder Äpfel und Paprika lose. Und Mehrwegflaschen – ob Milch, Jogurt oder Mineralwasser im Glas – halten Verpackungen im Kreislauf, statt sie nach einmaliger Nutzung zu entsorgen.

Plastik sparen mit SPAR
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Wie spare ich Plastik im Haushalt?

Was beim Einkauf beginnt, setzt sich zuhause fort: Frischhaltefolie, Gefrierbeutel, Shampooflaschen – vieles davon gehört so selbstverständlich zum Alltag, dass wir kaum darüber nachdenken. Dabei sind es genau diese Einwegprodukte, die sich besonders schnell summieren. Die gute Nachricht: Für die meisten gibt es längst plastikfreie Alternativen.

Plastik sparen mit SPAR
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Plastik sparen in der Küche

 
  • Vorratsdosen aus Glas sind robust, geschmacksneutral und halten in den meisten Fällen lange. Sie eignen sich für den Kühlschrank genauso wie für Nudeln, Reis oder Müsli im Vorratsschrank – und sind zudem oft ofen- und mikrowellenfest. Ideal also auch für Meal Prep.

  • Bienenwachstücher sind eine nachhaltige Alternative zu Frischhaltefolie: Sie halten angeschnittenes Obst, Brot oder Reste frisch, lassen sich einfach reinigen und sogar kompostieren. 

  • Leere Marmelade- oder Gurkengläser eignen sich hervorragend, um Gewürze, Hülsenfrüchte oder selbstgemachte Aufstriche aufzubewahren.
Gemeinsam Plastik sparen mit SPAR
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Plastik sparen im Badezimmer

 
  • Festes Shampoo und Duschgel kommen meist ganz ohne Verpackung aus, sind ergiebig und praktisch für unterwegs.

  • Für Flüssigprodukte wie Seife, Bodylotion oder Waschmittel gibt es Nachfüllpackungen, die deutlich weniger Material verbrauchen als Einzelflaschen.

  • Wiederverwendbare Kosmetikpads aus Baumwolle oder Bambus ersetzen Einweg-Wattepads und halten bei guter Pflege mehrere Jahre.

  • Seifenschalen aus Holz, Keramik oder Luffa verlängern die Lebensdauer fester Seifen und ersetzen Plastikablagen.

 

Übrigens: Manchmal steckt Plastik dort, wo wir es gar nicht erwarten – in Peelings, Cremes oder Duschgels etwa, gut versteckt unter Namen wie PolyethylenPolypropylen oder Nylon. Diese winzigen Kunststoffpartikel gelangen ins Abwasser und von dort in die Umwelt. Apps wie „CodeCheck" oder „ToxFox" helfen beim Aufspüren – noch einfacher ist der Griff zu Mikroplastik- & hormonfreier Kosmetik: Unsere Marken BEAUTY KISSSUN KISS und S-BUDGET machen es seit 2014 vor.

 
Bio Zahnbürste aus nachwachsenden Rohstoffen
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Was tun mit Plastik, das sich nicht vermeiden lässt?

Nicht jede Verpackung lässt sich ersetzen – aber sie kann im Kreislauf bleiben. Damit das gelingt, kommt es auf sauberes Trennen an. Aludeckel vom Joghurtbecher lösen, Kartonbanderolen separat entsorgen, Kunststoff in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack – was nach kleinen Handgriffen klingt, macht einen großen Unterschied. Denn je sorgfältiger getrennt wird, desto mehr Rohstoffe finden ihren Weg zurück in die Produktion.

 

Manche Materialien brauchen einen eigenen Weg: Altspeiseöl etwa gehört weder in den Abfluss noch in den Restmüll, und auch Batterien müssen gesondert entsorgt werden. Beides können Sie in den SPAR-Märkten abgeben – Altspeiseöl im Sammelautomaten, Batterien in den dafür vorgesehenen Boxen.

Plastik sparen mit SPAR
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Nachhaltigkeit bei SPAR: Gemeinsam mehr bewirken

Plastik vermeiden, ersetzen, richtig entsorgen – jeder dieser Schritte bringt uns einer ressourcenschonenderen Zukunft ein Stück näher. Und es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, die im Alltag einen Unterschied machen: vom Energiesparen zuhause über das Vermeiden von Lebensmittelabfällen bis hin zum Retten von Brot, Gebäck oder Obst mit den  Überraschungssackerln von Too Good To Go.

 

Dasselbe gilt für uns bei SPAR. Deswegen arbeiten wir hinter den Kulissen laufend daran, Ressourcen zu schonen – mit energieeffizienten Märkten, optimierten Transportwegen, dem konsequenten Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung und vielen weiteren Maßnahmen. Denn nachhaltige Veränderung gelingt am besten, wenn alle zusammen an einem Strang ziehen.