Schnittkäse

Schnittkäse auf Brot
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Schnittkäse: Österreichs Nummer 1

Schnittkäse ist besonders gut zu schneiden und einfach praktisch wenn es darum geht, das Lieblingsweckerl zu füllen – nicht umsonst zählt er mit Sorten wie Edamer und Gouda zu den beliebteste Käsearten Österreichs. Seine Geschmacksvielfalt und geschmeidige bis feste Konsistenz erlauben vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Hier erfahren Sie alles, was Sie über Schnittkäse wissen müssen.

Wie wird Schnittkäse hergestellt?

 

Die Herstellung von Schnittkäse verläuft grundsätzlich wie bei jeder anderen Käsegruppe. Von der Milch bis zur Reifung durchläuft er dieselben klassischen Schritte:

 

  • Dicklegung: Die Milch wird mithilfe von Lab dickgelegt.
  • Zerteilen: Die dickgelegte Milch wird in Stücke zerteilt – feiner als bei Weichkäse, aber grober als bei Hartkäse. So entsteht der Käsebruch, während sich die Molke absetzt.
  • Sieben & Pressen: Der Käsebruch wird gesiebt und in Formen gepresst.
  • Salzbad: Der gepresste Käse badet in einer Salzlake.
  • Reifung: Die meisten Schnittkäsesorten reifen vier bis sechs Wochen, manche auch ein bis zwei Monate. Der Wassergehalt der fettfreien Käsemasse liegt dabei zwischen 54 % und 63 %. Durch die lange Reifung ist Schnittkäse in den meisten Fällen laktosefrei.
Manchego Käse am Brett
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Nährstoffe & Geschmack

 

Schnittkäse wird größtenteils aus Kuhmilch hergestellt und ist reich an Nährstoffen wie Eiweiß und Kalzium. In Bezug auf den Geschmack kann Schnittkäse mit einem breiten Spektrum punkten – von süßlich über leicht fruchtig bis würzig. Neben dem Geschmack ändern sich auch Farbe und Konsistenz mit zunehmendem Reifegrad. Wird Schafs- oder Ziegenmilch verwendet, bekommt Schnittkäse dementsprechend eine etwas speziellere Geschmacksnote. 

Verpackung Käsescheiben Selbstbedienung
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Verwendung von Schnittkäse

 

Im Handel ist Schnittkäse sowohl in Scheiben abgepackt im Kühlregal als auch als Laib in der Feinkost erhältlich. Meistens wird er in Scheiben geschnitten als Brotbelag verwendet, sei es beim Frühstück, beim schnellen Abendessen oder als Snack zwischendurch. Außerdem eignet sich Edamer ideal als Beigabe in Salaten oder zum Überbacken (Gratinieren) – und macht auch auf Käseplatten und im Käsefondue eine ausgezeichnete Figur.

SPAR Feinkostplatte Käse aus Österreich

Schnittkäse bei SPAR

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Gouda & Edamer: Zwei Klassiker unter den Schnittkäsesorten

Sie stammen aus den Niederlanden, sind aber längst in aller Munde: Gouda und Edamer zählen zu den beliebtesten Schnittkäsesorten überhaupt. Was die beiden ausmacht und wie sie sich voneinander unterscheiden, erfahren Sie hier.

Edamer

 

Seinen Ursprung hat der Edamer in dem niederländischen Ort Edam in Nordholland. Heute wird er jedoch auch in vielen anderen europäischen Ländern, unter anderem Deutschland und Frankreich, produziert. Er wird üblicherweise aus pasteurisierte Kuhmilch hergestellt.


Zu erkennen ist Edamer an seinem goldgelben Teig, in dem sich kleine Löcher befinden. Meist ist er zudem mit einem roten Überzug aus Paraffin versehen, wodurch er konserviert und vor dem Austrocknen geschützt wird. Im Gegensatz zum Gouda verfügt Edamer über eine geschmeidige und etwas weichere Konsistenz. Mit einem Fettgehalt von rund 40 % in der Trockenmasse und einer Reifezeit von sechs bis acht Wochen entwickelt er seinen charakteristischen Geschmack: mild, leicht säuerlich und würzig – wobei das Aroma mit zunehmender Reife noch an Intensität gewinnt.

Schnittkäse auf Brot
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Gouda

 

Gouda wiederum hat seinen Ursprung in den niederländischen Städten Haastrecht und Stolwijk, die etwas südlicher von Gouda liegen. Da der Käse jedoch auf dem Markt der Stadt Gouda verkauft und dort bekannt wurde, trägt er dessen Namen. Erstmals schriftlich erwähnt wurde Gouda im Jahr 1184, was ihn zu einer der ältesten bekannten Käsesorten macht, die bis heute noch hergestellt und produziert wird. 

 

Wie bei Edamer ist auch hier pasteurisierte Kuhmilch die Basis, je nach Reifegrad variieren bei Gouda Geschmack, Konsistenz und Farbe. Grundsätzlich wird zwischen drei Altersgruppen unterschieden:

 

  • Junger Gouda: Aufgrund der relativ kurzen Reifung von 4 bis 8 Wochen hat junger Gouda eine noch cremige Konsistenz und eine eher weiße bis hellgelbe Farbe. Im Geschmack zeichnet er sich durch eine milde, leicht süße bis säuerliche Note aus.
  • Mittelalter Gouda: Hier beträgt die Reifezeit zwischen 2 und 6 Monaten, was einen buttergelben Farbton, ein würziges Aroma und eine etwas festere Konsistenz zur Folge hat.
  • Alter Gouda: In diese Kategorie fällt Gouda, der länger als 6 Monate, aber maximal 18 Monate gereift ist. Aufgrund des hohen Reifegrades schmeckt dieser Gouda kräftig-würzig mit einem Hauch von Nuss und ist von einem satten Goldgelb gezeichnet.

 

Unabhängig von der Reifedauer hat Gouda meistens die Form eines Laibes und bringt ein stolzes Gewicht von 8 bis 12 Kilogramm auf die Waage.

gouda
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