Pecorino D.O.P.

Als „Pecorino” werden alle italienischen Käsesorten aus Schafsmilch bezeichnet. Der Pecorino gehört zu der Kategorie der Hartkäse und deckt eine Vielzahl von Käsesorten ab, doch nur vier von diesen weisen europaweit eine geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U., ital. D.O.P.) auf. Wir verraten Ihnen, welche Sorten es sind und auf was es beim Pecorino ankommt!


Herkunft des Pecorino

Der Pecorino wurde schon zu Zeiten der Gründung Roms gerne verspeist. Er verdankt seinen Namen dem Wort „pecora”, das auf Italienisch „Schaf” bedeutet. In der Antike verbreitete sich der Schafsmilchkäse dann in ganz Italien.

Pecorino

Herstellung von Pecorino

Für die Herstellung wird das Lab (tierisches Lab = ein Enzym aus dem Kälbermagen) mit der erhitzen Schafsmilch vermischt – das sorgt für die Gerinnung der Milch. Der Käse wird zu einem Käsebruch erhitzt und in eine spezielle Korbform gegossen. Anschließend wird er gepresst, wodurch die überschüssige Molke abfließt. Der Käse wird trocken eingesalzt und reift in einer kühleren Umgebung für vier bis 14 Monate.

Schon gewusst: Schaf Ricotta wird aus der abgeflossenen Molke des Pecorinos hergestellt.

Holzhintergrund

Pecorino D.O.P.

Die EU hat vier g.U. (geschützte Ursprungsbezeichnung, ital.: DOP – Denominazione d’Origine Protetta) anerkannt, die nur für Produkte ausgestellt werden, die streng an ihren Ursprungsort gebunden sind: Pecorino Romano D.O.P., Pecorino Toscano D.O.P., Pecorino Sardo D.O.P. und Pecorino Siciliano D.O.P..


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