Bienenschutz bei SPAR

Kleine Tierchen, große Wirkung: Rund 80 % unserer Lebensmittel – darunter Obst, Gemüse, Getreide & Co. – sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Doch Bodenversiegelung, Pestizide, Krankheiten und Klimawandel bedrohen die fleißigen Insekten. Als führender Lebensmittelhändler Österreichs  sehen wir uns in der Verantwortung, das zu verhindern und setzen Maßnahmen, um Mutter Naturs wichtigsten Helferinnen unter die Flügel zu greifen.

Bienen vom Imker Mandl auf Holzpalette
© Johannes Brunnbauer/Hofer © Johannes Brunnbauer/Hofer

Unsere Bienenschutzprojekte

Ein Aussterben der Biene hätte für uns als Gesellschaft gravierende Folgen: von Ernteausfällen bis zur Lebensmittelknappheit. Deswegen engagieren wir uns bei SPAR mit einer Vielzahl an Projekten und Maßnahmen dafür, sie zu schützen. Hier die wichtigsten im Überblick:

Weniger Pestizide

Einer der wirksamsten Schritte zum Schutz von Bienen ist der Verzicht auf Gifte in der Pflanzenpflege. Denn viele Pestizide, Herbizide oder Fungizide, die auf Feldern und in Gärten eingesetzt werden, schaden Bienen. Sie können sie vergiften, ihre Orientierung stören, ihre Immunabwehr schwächen oder ihre Fortpflanzung beeinträchtigen. Aus diesem Grund verzichten wir bei SPAR auf Grün- und Parkflächen rund um unsere Filialen auf Glyphosat, eines der gängigsten – und schädlichsten – Pestizide. Stattdessen setzen wir auf Unkrautjäten per Hand und Maschine oder andere umweltfreundliche Techniken wie das Flämmen.

Bienen fliegen vor Bienenstöcke

Bienenfreundliche Standorte

In der SPAR-Zentrale St. Pölten betreut Imkerin und SPAR-Mitarbeiterin Elfriede Stuphan vier Bienenstöcke samt Ablegern – Heimat von 300.000 Bienen, die die Kantine mit feinstem Honig versorgen. In der SPAR-Zentrale Maria Saal entstand unser erstes betriebsinternes Bienenparadies: eine 3.200 m² große Blumenwiese mit drei Bienenstöcken und zwei Insektenhotels. Die rund 135.000 Bienen liefern jährlich etwa 30 kg Honig. Noch mehr summt es in Graz: Beim SPAR-Markt Floßlendstraße und hinter dem INTERSPAR Wienerstraße sind über 600.000 Bienen zuhause. Den feinen Stadthonig gibt es in ausgewählten Grazer SPAR-Märkten zu kaufen.

Bienen auf Honigwaben

Heimischer Honig

Apropos Honig: Auch abseits des süßen Genusses aus “Eigenproduktion”  setzen wir auf Produkte aus Österreich und die Zusammenarbeit mit heimischen Imker:innen. Aktuell sind in unserem Sortiment über 250 verschiedene österreichische Honige zu finden, zudem sind alle Honigartikel der SPAR-Marken zu 100 % aus echtem Honig gemacht. Qualität aus den heimischen Wäldern und Wiesen ist uns besonders wichtig und wir kontrollieren sie genau – deswegen sind alle unsere Imker:innen vertraglich dazu verpflichtet, keinen anderen Honig als ihren eigenen zu verwenden.

SPAR Bienenrat

Wenn es um die Natur geht, legen wir besonders viel Wert auf die Meinung von Expert:innen. Deswegen haben wir den SPAR Bienenrat gegründet, der aus Vertreter:innen von Wissenschaft, Naturschutz, Handel, Landwirtschaft und Zivilgesellschaft besteht und uns zu allen Fragen rund um die Biene berät. Sein Ziel: Kampf gegen den Einsatz von Glyphosat, Förderung der Bienengesundheit, Ausbau ihres natürlichen Lebensraums und Bewusstseinsbildung für den Bienenschutz. Oder einfacher gesagt: Ein Land, in dem sich die Biene wieder wohlfühlen kann.

Fleissige SPAR-Bienen

Der Bienenrat stellt sich vor

Lernen Sie unsere Bienenschutz-Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis kennen:

Biodiversität & Vielfalt bei SPAR: Was wir noch tun

Die Natur ist einer unserer wichtigsten Partner – aus diesem Grund ist es uns bei SPAR seit vielen Jahren ein Anliegen, ihre Vielfalt zu bewahren. Auch abseits unserer Bienenschutz-Projekte setzen wir daher auf zahlreiche Initiativen, um den Planeten zu schützen sowie Landwirtschaft und Biodiversität zu fördern. Einige Highlights:

Wir möchten aber nicht nur selbst Akzente setzen, sondern auch andere dazu motivieren, aktiv zu werden. Deswegen haben wir 2021 den SPAR-Vielfaltspreis ins Leben gerufen, mit dem wir jedes Jahr Schüler:innen auszeichnen, die sich auf herausragende Art und Weise mit dem Thema Vielfalt beschäftigt haben. Denn wir wissen: Wirksamer Naturschutz geht nur gemeinsam – und es ist nie zu früh, damit anzufangen.