Höchste Qualitätsansprüche durch 5-Punkte-Eierprogramm

Huhn mit Donau Soja Eier
© Luzia Ellert © Luzia Ellert

In dem von SPAR vor vielen Jahren entwickelten 5-Punkte-Eierprogramm fasst SPAR die strengen Richtlinien für die gesamte Produktionskette zusammen – vom Landwirt über die Packstelle bis ins Regal. Neben Herkunft und Futter sind die neuesten Standards in Produktqualität, Hygiene und Tierschutz die zentralen Punkte. Unabhängige Kontrollinstanzen auditieren in regelmäßigen Abständen im Auftrag von SPAR alle SPAR-Eierbauern und Eierlieferanten.

Für die SPAR-Eigenmarken-Eier hat SPAR ein eigenes Kontrollsystem initiiert, das über die gesetzlich festgeschriebenen Richtlinien hinausgeht:

  1. SPAR kontrolliert am umfassendsten: Die gesamte Produktionskette – Landwirt, Packstelle und Färberei – wird bei SPAR weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus unter die Lupe genommen. Tierschutz, Qualität, Hygiene und Herkunft der Eier stehen im Mittelpunkt.

  2. Umfassende Tierschutzmaßnahmen: SPAR-Eier sind TGI-(Tierschutzgerechtigkeitsindex) geprüft. Darüber hinaus duldet SPAR keine elektrischen Zäune, Überbesatzung der Ställe und kein Zwangsmausern (Einsperren von Hennen in den Stallungen ohne Futter und Wasser, wodurch die Tiere das Eierlegen stoppen, bis sie ihr Federkleid erneuert haben). SPAR verlangt von jedem Landwirt ein Konzept, welches das Wohlergehen der Tiere sicherstellt. Die Verwendung von Käfigeiern ist streng verboten!

  3. Höchste Qualitäts- und Sicherheitsansprüche: Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Impfungen werden bei SPAR u. a. zusätzliche Typen von Salmonellen-Impfungen durchgeführt. SPAR schreibt die Kühlung der Eier ab Hof vor, in den Stallungen muss ein Schädlings-Monitoring durchgeführt werden und in der Produktion gelten strenge Hygienestandards.

  4. Eier ausschließlich aus Österreich: SPAR-Eigenmarken-Eier stammen ausschließlich aus Österreich, tragen das AMA-Gütesiegel und werden im landwirtschaftlichen Betrieb mit der Prüfnummer gestempelt, was die Rückverfolgbarkeit jedes einzelnen Eis garantiert.

  5. 100 Prozent gentechnikfreie Fütterung: SPAR war der erste Lebensmittelhändler Österreichs, der eine gentechnikfreie Fütterung sichergestellt hat. Zudem stammt das in Futtermischungen verwendete Soja zu 100% aus Österreich oder aus dem Donau-Raum. Importsoja aus Süd- und Nordamerika mit langen Transportwegen kommt nicht zum Einsatz.

Erste Eier mit Donau-Soja-Fütterung bei SPAR

SPAR hat seit 2014 die ersten Eier im Regal, die ausschließlich mit Gentechnik-freiem Soja aus der Donau-Region produziert wurden. Lange Transporte von Soja aus Südamerika entfallen damit ebenso, wie die oftmals betriebene Abholzung des Regenwaldes für den Anbau. Zudem wird dadurch die Wertschöpfung zurück nach Europa geholt – eine Chance für die Landwirtschaft in der Donau-Region. Seit 2017 füttern alle Bauern ihre Hennen ausschließlich mit dem europäischen Soja und sind von einer unabhängigen Kontrollstelle zertifiziert worden. Alle 150 Mio. SPAR-Eier, die jährlich verkauft werden, sind mit Donau-Soja produziert.

Kennzeichnung auf der Eier-Packung

In allen SPAR-Märkten ist auf den Eierpackungen der Hinweis „gefüttert mit Donau-Soja“ zu finden. Für die Produktion dieser Eier wurde kein Soja mehr aus Südamerika importiert, sondern Gentechnik-freies Soja aus Österreich und der Donau-Region verfüttert.  Die Verwendung von Gentechnik-freiem Donau-Soja wird von unabhängigen Kontrollstellen von der Produktion bis zur Packstelle überprüft.

Glückliche Hühner auf Wanderschaft

Hühner auf Wanderschaft

Unter der Eigenmarke SPAR PREMIUM bietet SPAR Eier von „Wanderhühnern“. Die Tiere verbringen ihr Leben in einem beweglichen Hühnerstall. Das Besondere daran: Damit die Freiland- Hühner nicht nur regelmäßig in den Genuss wärmender Sonnenstrahlen und reiner Landluft kommen, sondern auch stets saftiges Gras und Würmer zum Picken haben, werden die Wanderhühner samt Stall immer wieder auf eine neue, frische Wiesenfläche versetzt. Das hat große Vorteile: Die Tiere haben einen großzügigen Auslauf auf einer grünen, gesunden Wiese und können jederzeit Gräser und Kräuter fressen. Durch das Versetzen des Stalls werden die Grünflächen geschont und können sich regenerieren. 

ARTGERECHTE TIERHALTUNG

Die Idee, Wanderhühner zu halten, kam dem Oberösterreicher Wolfgang Wallner während eines Besuchs bei einem seiner Eier-Lieferanten. Wallner: „Bei der stationären Freilandhaltung haben die Hühner ebenfalls viel Auslauf, jedoch immer auf gleicher Fläche. Dies führt dazu, dass die Wiese dort bereits in wenigen Tagen nicht mehr vorhanden ist.“ Die Böden übersäuern, werden braun und die Hühner haben weder frisches Gras noch Würmer zum Picken. „Da mir nicht nur die Qualität der Eier, sondern auch das Wohlergehen der Tiere und der Natur am Herzen liegt, habe ich mich auf die Suche nach einer Lösung dieser Situation gemacht und bin dabei auf die Idee des mobilen Hühnerstalls gestoßen“, erzählt Wallner. 

GUT FÜR DEN BODEN

1.200 Legehennen und 50 Gockel bewegen sich auf rund 1,5 Hektar Wiese und dem Hühnerstall auf Rädern. Wallner: „Die Hähne sorgen für Ordnung im Stall und achten auch darauf, dass sich keine Füchse oder Marder zu nahe heranwagen.“ Alle 8–10 Tage spannt Wallner einen Traktor vor die mobile Behausung und zieht sie samt den Tieren zur nächsten Wiesenfläche. So kommen die Hühner jeden Tag in den Genuss von immergrünem Auslauf, während die Wiesen rund 6–8 Wochen Zeit haben, wieder nachzuwachsen. Die Regeneration des Bodens wird in regelmäßigen Untersuchungen festgehalten. Ziel ist es, die Wiese in eine gesunde Blumenwiese zu verwandeln. Die Hühner können sowohl im Sommer als auch im Winter im Wanderhuhnstall bleiben. In der kalten Jahreszeit sorgt ein Wintergarten dafür, dass sie auch bei niedrigen Temperaturen genügend Auslauf haben, im Sommer spenden eigens angepflanzte Bäume und Sträucher ausreichend Schatten.

KOMFORTABLES HÜHNERLEBEN

Im Inneren des Stalls finden die Tiere Wasser, Futter, Sitz- und Schlafstangen sowie mit Dinkelstreu ausgelegte Legenester. Etwa vier Hühner teilen sich ein Nest. Fern von Förderbändern werden die Eier per Hand eingesammelt und nach Größen sortiert. Wallner: „Bei dieser Arbeit baut man eine besondere Beziehung zu den Tieren auf. Es passiert schon mal, dass sich die Hühner beim Einsammeln der Eier auf meine Schulter setzen oder mir bereits beim Weg zum Stall entgegenlaufen.“ Aber, erklärt der Unternehmer: „Obwohl es den Hühnern im mobilen Stall besonders gut geht, legen auch meine Hühner am Tag nicht mehr als ein Ei.“ Nachsatz: „Auch nicht in der Adventzeit, wenn Hochsaison beim Backen ist und sich mit den SPAR PREMIUM Eiern aus Freilandhaltung vom Wanderhuhn sicher unzählige köstliche Weihnachtsbäckereien zaubern lassen."

SPAR setzt auf Recycling-Verpackung bei Eiern

Seit 2016 hat SPAR die herkömmlichen Plastikeierverpackungen aus dem Eigenmarken-Sortiment verbannt und setzt nun ausschließlich auf Becher aus Recycling-PET-Flaschen sowie Pappe.

Eierverpackungen aus PET-Flaschen

Golddotter-Eier sowie gefärbte Ostereier werden ab sofort in klimaschonenden Verpackungen aus recycleten PET-Flaschen angeboten. Dafür werden die Flaschen fein gemahlen, von Schmutz befreit und direkt zu Folien verarbeitet. Diese können dann in Form der Eierbecher gebracht werden.Eine offizielle Studie über die umweltrelevanten Auswirkungen verschiedener Verpackungsarten und ihren Carbon Footprint bestätigt, dass diese klarsichtigen Eierverpackungen im Vergleich zu solchen aus Papier als zumindest gleichwertig zu betrachten sind. Darüber hinaus wird bei der Produktion kein Wasser verschmutzt oder verbraucht.

Eierkartons für SPAR- und SPAR Natur*pur-Eier

Die Eier aus Boden- und Freilandhaltung von SPAR und SPAR Natur*pur werden auch weiterhin in verrottbaren Eierkartons aus Zellstoff verkauft. Diese können wir Papier gesammelt und wiederverwertet werden.