MARKUS GMEINER
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Von einer, die auszog, die Vielfalt zu entdecken

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Lehrling Anna geht auf Entdeckungstour in unseren SPAR-Märkten. Viel Spaß bei ihrem Reisebericht!

Ich selbst bin ja echte Vorarlbergerin und finde alles aus dem Ländle von vornherein gut. Aber auf Facebook habe ich eine Aktion in Deutschland entdeckt, die mich zu Nachforschungen anregt: Dort hat ein Supermarkt alles aus den Regalen verbannt, was nicht aus dem eigenen Land stammte. Die Kunden kamen zum Einkaufen – und standen fassungslos in einem beinahe leer geräumten Markt. Sie sahen nur den Hinweis: „Dieses Regal zeigt: Wir wären ärmer ohne Vielfalt.“

Coole Idee. Ist das bei uns im SPAR genauso? Das möchte ich rausbekommen und ganz genau wissen, wo die Vielfalt der Produkte in unseren Märkten herkommt, was man über Obst, Gemüse, Käse, Fleisch und Wein im SPAR alles erfahren kann. Und ich habe Glück: Auf meiner Tour treffe ich auf lauter Vielfalt-Experten – und auf jede Menge Begeisterung!

1. Station: Der Garten Eden

Kaum im Markt angekommen, begrüßt mich die Obst- und Gemüse-Expertin Dagmar Bolle: „Obst und Gemüse sind mein Leben!“ Ihr Enthusiasmus ist so ansteckend, dass ich mir denke, ich esse viel zu wenig davon. Dagmar weiß alles über Frische-Checks und Sorten und bildet sich ständig weiter. Es gibt ja immer wieder neue Foodtrends – die Avocado ist das beste Beispiel dafür. „Sie ist aus dem Sortiment nicht mehr wegzudenken“, meint Dagmar. Und ich erfahre, dass im Jahr 2017 mehr Avocados als Kopfsalate verkauft wurden! Auch die Papaya sei im Kommen. Bei den Apfelsorten ist Dagmars Favorit der kleine Elstar aus Vorarlberg. Es sprudelt geradezu aus ihr raus, „so saftig, knackig und gschmackig“ seien diese. Aber manch anderer bevorzuge wieder eine andere Sorte, deshalb sei das Angebot bei den Äpfeln und allen Obst- und Gemüsesorten eben so vielfältig. Während ich in einen Elstar beiße, richtet sie schon wieder die Auslage her. Sie prüft die Frühlingszwiebeln, sortiert den Fenchel und arrangiert die Orangen. Und ich denke, das ist nicht nur ihr Paradies, sondern auch das für alle Kunden.

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2. Station: Reifeprüfung

„Viele Vitamine und Nährstoffe sind im Käse!“ So will mich Käse-Sommelier Christine Taucher für „ihre“ Produkte begeistern – und ich dachte bisher nur: Käse schmeckt halt einfach! Christine erzählt, dass eines der wichtigsten Käseländer Frankreich ist – hier gibt es 45 geschützte Ursprungssorten. Diese dürfen nur in der bestimmten Region, mit einer bestimmten Tierrasse und nach einem anerkannten Verfahren hergestellt werden. Dazu gehören z. B. der Camembert de Normandie, der Roquefort und viele andere. Auch Österreich besitzt sechs geschützte Ursprungssorten, Vorarlberg davon zwei: den Vorarlberger Alpkäse und den Vorarlberger Bergkäse. Zu den weiteren berühmten Käseländern zählen Deutschland, Italien, die Schweiz, Holland und Spanien.

Jedes Käseland hat seine Eigenheiten und Vorzüge. Bei Käse aus Holland spricht man sofort vom Gouda, bei Käse aus Italien unvermeidlich vom Grana Padano. Aus der riesigen Auswahl sucht mir Christine den Vorarlberger „Walserstolz“ aus. „Ideal zum Mitnehmen“, meint Christine Taucher, „gut haltbar, perfekt für eine Jause!“

3. Station: Steak Island

Kaum den Rucksack gepackt, treffe ich auf Michael Horvat, Fleisch-Akademiker bei SPAR. Dass er sein Produkt liebt, gesteht er mir gleich: Fleisch sei sein Grundnahrungsmittel – und alles unter 500 Gramm für ihn nur Carpaccio!

Die Produkte auf meiner Reise kamen bisher aus der ganzen Welt. Beim Fleisch ist das anders: SPAR verkauft ausschließlich AMA-Fleisch. Das gibt die Garantie, dass das Tier in Österreich geboren, aufgezogen und geschlachtet ist. In seiner Ausbildung zum Fleisch-Akademiker besuchte der gelernte Koch auch die Bauernhöfe, von denen das Fleisch stammt: „Das Tollste ist, wenn du in den Stall reinstehst und denkst: Mensch, denen geht’s aber gut.“ Die Kunden fragen oft: „Wo kommt das her?“ Und auch „Wie kann ich das zubereiten?“ Dann kann Michael Horvat nützliche Tipps über die vielen Fleischsorten und Teilstücke geben. Ich könnte noch so viel bei ihm über die Zubereitungsarten lernen ... Aber eines nehme ich sicher mit: Vielfalt geht auch aus Österreich!

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4. Station: Bei Bacchus

Ich stehe vor dem Weinregal mit Fragezeichen in den Augen: so viele Flaschen! Der Wein-Akademiker Johannes König hilft mir hier weiter: Er fragt kurz nach meinem Geschmack, schon weiß er, welche Flasche! Ein perfekter Wein zu meinem Stück Käse: Den Andauer vom Weingut Reeh. Kein Zufall: Erstens eine Vorliebe „meines“ Wein-Akademikers und auch ein Ergebnis von Wahrscheinlichkeitsrechnung. Ein Großteil der Weine bei SPAR kommt aus Österreich – aber natürlich sind auch Weine sämtlicher bekannter Herkunftsländer vertreten. Wer hier Orientierung braucht, wird super beraten, habe ich erfahren und packe mein Fläschchen ein.

Ich hätte meinen Kurztrip noch viel länger gestalten müssen, um alles zu entdecken. Deshalb ist für mich klar:

Ich setze meine Mission unbedingt im Alltag meiner Lehre fort. Und noch was:

Ganz schön schwer ist sie, die Vielfalt! Vielleicht finde ich jetzt noch einen Experten im Rucksack-Tragen ...

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