by Thomas Stanglechner
© Thomas Stanglechner

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Vor allem nicht, wenn er auf den sorgsam gepflegten Apfelplantagen von Jens Blum in Höchst heranwächst. Reif und frisch gepflückt landet die Ernte in sechs verschiedenen Sorten in den SPAR-Obstabteilungen – an Geschmack nicht zu übertrumpfen.

Geschmack, höchste Qualität und kurze Transportwege. Höchst scheint ein fruchtbares Land zu sein. Neben Gemüseproduzent Walter Gehrer schwört auch der SPAR-Apfel-Lieferant Jens Blum auf die Böden in der Nähe des Bodensees. Auf insgesamt 13 Hektar sprießen rund 25.000 Apfelbäume und werden in diesem Jahr an die 240 Tonnen Äpfel hervorbringen – Genuss, wohin das Auge reicht. Da hat man wirklich alle Hände voll zu tun – gut, dass Jens Blum ein wahrer Fachmann ist, denn seit Anfang der 90er-Jahre ist der 53-Jährige der Apfelbaron vom Ländle. Damals hat er das Gewerbe von seinem Vater übernommen. Doch nicht jedes Jahr ist mit so viel Ertrag gesegnet. So ließ der späte Frost im vergangenen Frühling den Blüten keine Chance und Jens hatte einen kompletten Ernteausfall zu verkraften. Um dem entgegenzuwirken, wurde vom engagierten Apfelbauern eine Frostberegnungsanlage installiert, die mit dem konstant abgegebenen Wasser die Blüte durch Gefrierwärme schützt – eine umweltschonende Methode gegen Frost, da das abgetaute Grund- oder Bodenseewasser wieder im Boden versickern kann.

Die Genießer aus dem Ländle können es kaum erwarten, sind doch die Äpfel von Jens Blum saftig, intensiv und mit der geliebten „süßlichen Säure“ gesegnet. „Unsere Arbeit mit Liebe zum Detail wird immer wieder mit lobenden Worten unserer Kunden belohnt. Das bestärkt uns in unserem Beruf“, freut sich Jens. In der Hochsaison wird vor allem beim beliebtesten Vorarlberger Apfel, dem Elstar, bis zu viermal durchgepflückt, um nur die reifsten Äpfel auf direktem Weg in die SPAR-Märkte wandern zu lassen. „Oftmals wartet bereits der Auslieferwagen auf die Äpfel, um sie in die Dornbirner SPAR-Zentrale zu liefern. So gelangt das saftige Gold auf direktem Weg vom Apfelbaum in die SPAR-Regale“, erklärt der Höchster weiter. Ab September heißt die SPAR jedes Jahr aufs Neue sechs Vorarlberger Mitglieder in der Obstfamilie in den Regalen willkommen: Elstar, Topaz, Boskop, Jonagold, Gala und Maigold aus Höchst bieten noch mehr Vielfalt und versprechen unseren Kunden genussvolle Momente.

Apfelsorten von Jens Blum

a set of six varieties of apples isolated on white background
© strekoza64 - stock.adobe.com

Elstar

BESCHREIBUNG:

Zweifarbiger Apfel: Schale gelb und sonnenseits zwischen orange und kräftig rot. Er ist außen fest und hat ein Fruchtfleisch, das bei Hitze nicht zerfällt. Sehr gut zum Backen geeignet.

 

GESCHMACK:

Fruchtig-würzig, fein säuerlich und erfrischend.

Gala

BESCHREIBUNG:

Vor allem bei Kindern ist Gala aufgrund der Süße beliebt. Lässt sich im dunklen, kühlen Keller oder Kühlschrank sehr gut lagern.

 

GESCHMACK:

Süß-fruchtig mit niedrigem Säuregehalt.

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Topaz

BESCHREIBUNG:

Goldgelb, mit leuchtend roter Marmorierung. Besonders gut eignet sich der mittelgroße Herbstapfel zum Backen.

 

GESCHMACK:

Sehr saftig mit angenehmer Säure.

Jonagold

BESCHREIBUNG:

Perfekter Allrounder. Ebenso gut als Tafelapfel wie auch als Koch- und Bratapfel geeignet. Besonders gute Lagerungsfähigkeit.

 

GESCHMACK:

Besonders ausgeprägtes, süß-feinsäuerliches Aroma.

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Boskop

BESCHREIBUNG:

Der bekannteste Winterapfel und eine der beliebtesten alten Apfelsorten. Geeignet als Tafelobst, für Apfelmus, zum Backen, Einkochen und auch zur Saft- und Mostgewinnung.

 

GESCHMACK:

Herb-säuerlich und erfrischend würzig. Intensives Aroma