Lebensmittel retten mit SPAR

Wir wissen: Jedes nicht verkaufte Lebensmittel verbraucht Ressourcen. Um Verschwendung vorzubeugen, setzen wir auf ein erprobtes Erfolgsrezept: präzise Bestellungen, ressourcenschonende Logistik, gezielte Abverkäufe von Lebensmitteln kurz vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums sowie Bedientheken in unseren Märkten, wo Kund:innen nur so viel kaufen, wie sie tatsächlich brauchen. Das Ergebnis:  Nur rund ein Prozent der Lebensmittel bleibt unverkauft.

Smarte Warenbestellung

So wenig wie möglich, so viel wie nötig: Bei SPAR sorgen wir mit präziser Planung dafür, dass die nachgefragten Mengen stets zum richtigen Zeitpunkt in unseren Märkten vorrätig sind. Die Basis dafür bildet unsere automatische Warenbestellung, die anhand von Verkaufszahlen und geplanten Aktionen die benötigten Mengen eigenständig nachbestellt – ein System, das sich seit Jahrzehnten bewährt.

 

Doch wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Systeme und Prozesse weiterzuentwickeln und noch effizienter zu gestalten. Mit Hilfe von gesammelten Daten und künstlicher Intelligenz erstellen wir gezielte Bestellvorschläge und -prognosen für unsere Standorte. Die KI analysiert Verkaufsmengen, Wetterbedingungen, Sonderangebote, Saisonalität sowie weitere Faktoren und erstellt daraus eine präzise Vorhersage der optimalen Menge pro Filiale. Diese weiterentwickelte Version kommt seit Mitte 2022 im Bereich Obst und Gemüse mit beeindruckendem Ergebnis zum Einsatz: Die Software hat den Verderb im zweistelligen Bereich reduziert. Ein wichtiger Schritt, um Lebensmittelverschwendung noch effizienter zu vermeiden.

SPAR Produktwelt Obst und Gemüse

Abverkauf statt Abfall

Lebensmittel sind kostbar: Trotz modernster Warenbestellung bleibt immer etwas übrig – und viele dieser Produkte sind weiterhin einwandfrei genießbar. Deshalb kennzeichnen wir Artikel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bald erreicht ist, mit dem Logo „Lebensmittel sind kostbar“ und bieten sie zu einem günstigeren Preis an. Auch Obst und Gemüse retten wir in unserer 2. Chance Box – etwa wenn bei verpackten Produkten einzelne Stücke aussortiert werden müssen, die restlichen aber noch einwandfrei sind. Mitarbeiter:innen in den Obst- und Gemüseabteilungen packen die Boxen händisch und je nach Verfügbarkeit – so schonen wir die Umwelt und sorgen dafür, dass unseren Kund:innen mehr im Börserl bleibt.

 

Übrigens: Auch Obst und Gemüse mit optischen Makeln findet bei SPAR seinen Platz: Beispielsweise werden Marillen mit Schalenfehlern zum Einkochen in Großkisten oder Kübeln verkauft. Zudem sind in  S-BUDGET Packungen unter anderem nicht perfekt aussehende Äpfel, Zitronen und Erdäpfel enthalten.

Reduzierte Lebensmittel in Einkaufskorb

SPAR & Too Good To Go

Kleine Überraschung mit großer Wirkung: Als erster großer Händler Österreichs kooperiert SPAR seit 2021 mit Too Good To Go. Kund:innen können Lebensmittel, die am Ende des Tages übrig bleiben, zu rund einem Drittel des ursprünglichen Preises reservieren und in allen SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten abholen. Der Inhalt richtet sich nach den geretteten Lebensmitteln – und bleibt beim Kauf eine kleine Überraschung.

Weitergabe an Tafeln und Sozialmärkte

Aus Überschuss wird Unterstützung: Bei SPAR tun wir unser Bestes, dass Genießbares nicht im Müll landet. Deshalb geben wir überschüssige Lebensmittel an Sozialorganisationen wie SOMA, Caritas oder die Tafeln weiter – dort werden sie zu wertvoller Unterstützung für Menschen in Not. Als Gründungsmitglied der Aktionsplattform Lebensmittelhandel setzen wir uns außerdem dafür ein, die Tafelarbeit zu stärken und Lebensmittelverschwendung noch gezielter zu vermeiden

Gegen Lebensmittelverschwendung bei SPAR

Übrigens: Gebäck, das bis zur nächsten Abholung der Sozialorganisationen nicht mehr haltbar wäre, übergeben wir entweder an einen Futtermittelhersteller, der daraus hochwertiges Tierfutter produziert – oder direkt an regionale Landwirte zur Verfütterung an ihre Tiere.