Schwarzer Tee

Schwarztee ist ein echter Klassiker unter den Tees und begeistert mit seinem kräftigen Aroma und seiner wohltuenden Wirkung. Schwarztee ist vielseitig und enthält wertvolle Inhaltsstoffe – ideal für alle, die natürliche Energie und Genuss verbinden möchten.

Grüner Tee mit Honig und Zitrone

Schwarztee

Mit den Teesorten Ceylon, Darjeeling und Earl Grey zählt Schwarztee zu den beliebtesten Heißgetränken. Aufgrund seines Koffeingehalts stellt er häufig auch eine Alternative zu Kaffee dar. Zu den Inhaltsstoffen zählen neben Koffein auch Gerbstoffe, Mineralien und Spurenelemente. SPAR verrät ihnen alles über die Herkunft, Herstellung und das vielfältige Aroma von Schwarzem Tee.

Herkunft & Geschichte von Schwarztee

Wann und wie Schwarzer Tee erstmals entdeckt wurde, ist unklar. Allerdings handelt es sich vermutlich um einen glücklichen Zufall, bei dem Grünteeblätter länger in der Sonne gelassen wurden, wodurch dank Fermentation dunklere Teeblätter (Schwarztee) entstanden. Da Schwarztee im Gegensatz zu Grüntee lange Transportwege überstand, konnte sich dieser rasch durchsetzen.


Ebenso wie Grüner und Weißer Tee wird auch Schwarzer Tee aus der Pflanze „Camellia sinensis” gewonnen; die Teesorten unterscheiden sich lediglich in der Herstellung. Ursprünglich wuchs die Teepflanze nur in China, heute wird sie aber auch in Indien, Sri Lanka (Ceylon), Afrika und Südamerika angebaut.

Herstellung von Schwarztee

Der Geschmack kann je nach Herkunft zwischen blumig, süßlich, würzig und nussig variieren. Auch die Qualität sowie die Verarbeitung der Blätter haben wesentlichen Einfluss auf das Aroma des Schwarztees. 

Sorten von Schwarztee

Bevor mit der Zubereitung des Schwarztees begonnen wird, muss zuerst eine Teesorte ausgewählt werden. Bei der großen Vielfalt fällt dies gar nicht so leicht: Zu den beliebtesten Schwarztees gehören Assam, Darjeeling und Ceylon. Auch der Gradierungsgrad spielt eine Rolle, wobei hauptsächlich zwischen Blatt-Tee und Broken-Tee, also zerkleinerten Teeblättern, unterschieden wird.

Ceylon Tee

Unter die Bezeichnung Ceylon Tee fallen Teesorten, die auf der Insel Sri Lanka, ehemals Ceylon, angebaut und verpackt werden. Abhängig von der Region und deren Anbauhöhe, verfügt jede Ceylon Teesorte über einen einzigartigen Geschmack. Teeliebhaber schätzen bei Ceylon Tee insbesondere das herbe, kräftige Aroma, begleitet von einer leichten, erfrischenden Zitrusnote. Fertig gebrüht ist er an seinem rötlich-goldenen Farbton zu erkennen.

Kräutertee von SPAR
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Earl Grey

Ihren Namen hat die beliebte Teemischung einem britischen Earl namens Charles Grey zu verdanken. Die Legende besagt, dass dieser im Jahr 1833 mit einem Schiff von China nach England reiste, wobei sich der geladene Schwarztee mit Bergamottenöl vermischte. Auch wenn es sich nur um eine Legende handelt, so ist es trotzdem das Bergamottöl, das den Earl Grey Tee ausmacht. Die frische, fruchtige Zitrusnote verleiht ihm ein unverwechselbares Aroma. Die Basis bildet meist Schwarztee aus Darjeeling, Ceylon oder China, aber es gibt auch Earl Grey Tee aus Grünem oder Weißem Tee. Getrunken wird er am liebsten pur oder mit einem Schuss Milch und etwas Zucker oder Honig.

Grüner Tee mit Honig und Zitrone

Chai Tee

Der Name „Chai” ist eigentlich das Hindi-Wort für Tee, das vom chinesischen Wort „Cha” abgeleitet wurde. Die Originalversion „Masala Chai" hat seine Wurzeln in Indien, wo das Heilgewürz-Getränk für die Verwendung im Ayurveda hergestellt wurde. Als sich das Heißgetränk in ganz Indien verbreitete, wurde eine Vielzahl von Gewürzen wie z.B. Muskat, Pfeffer, Ingwer, Zimt, Kardamom, Lorbeerblätter und Nelken verwendet, um das Getränk zuzubereiten. Je nachdem, welche Gewürze man zu dem Tee haben möchte, werden diese in einem Topf mit Milch und Zucker aufgekocht. Anschließend werden noch Schwarztee-Blätter hinzugefügt. 

Chaitee mit Gewürzen
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Zubereitung von Schwarztee

Ob das letztliche Heißgetränk ein Geschmackserlebnis oder eine langweilige Tasse Tee wird, entscheidet sich auch durch die Wasserqualität. Dabei ist besonders auf die Wasserhärte zu achten. Prinzipiell sollte man zu frischem, mineralreichem Wasser mit einem niedrigen Härtegrad greifen, um die Entfaltung des Aromas zu fördern.

Die ideale Wassertemperatur für die meisten Schwarzteesorten beträgt ungefähr 95 °C. Diese Temperatur wird meist direkt nach dem Aufkochen erreicht, weshalb Schwarzer Tee gleich, ohne Abkühlzeit, übergossen werden kann.

Obwohl jede Teesorte eine andere Ziehdauer erfordert, sollte Schwarztee keinesfalls länger als 5 Minuten ziehen. Denn dann wird der Tee zu bitter und auch der Anteil an Koffein verringert sich. Die optimale Ziehzeit liegt somit zwischen 3 bis 5 Minuten.

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