Energiemanagement bei SPAR

Von der Filiale bis zur Logistik: Nachhaltiges Energiemanagement ist fester Teil unserer langfristigen Klimastrategie, die alle Unternehmensbereiche umfasst. Daher setzen wir konsequent auf erneuerbare Energiequellen, innovative Technologien und effiziente Prozesse, um unseren Energieverbrauch zu senken, Emissionen zu minimieren und unseren Beitrag zur Erfüllung der globalen Klimazielen zu leisten.

Hand mit Glühbirne und im Hintergrund ist ein Sonnenuntergang

Unsere Energiepolitik: Zertifiziert nach ISO 50001

SPAR ist sich seiner Verantwortung für Gesellschaft, Umwelt und Klima bewusst und orientiert seine Energiepolitik an der Norm ISO 50001, die Unternehmen hilft, Energieeffizienz zu steigern, Kosten zu senken und Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
 
Konkret bedeutet das: den schrittweisen Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien, die kontinuierliche Verbesserung der Energie- und Klimaschutzleistung, einen ressourcenschonenden Betrieb aller Standorte sowie nachhaltige Bau- und Sanierungsprojekte. Zudem stärkt SPAR durch regionale Aufträge die Wirtschaft und fördert Umweltbewusstsein durch Kooperationen mit Bildungsinstitutionen.
 

Alle Maßnahmen und Fortschritte werden jährlich dokumentiert und in unserem SPAR Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Und natürlich finden Sie bei uns noch viele weitere Unterlagen rund um Nachhaltigkeit bei SPAR mit allen wichtigen Zahlen, Daten und Fakten – bequem zum Dowload als PDF.

Die SPAR Energiestrategie: 3 Säulen für die Zukunft

Ein wesentlicher Teil der ISO-Zertifizierung 50001 sind klar definierte Einsparungsziele. Um diese so konsequent wie möglich umsetzen zu können, haben wir unsere seit langem bestehende Energiestrategie mit konkreten Zahlen versehen, um den internationalen Anforderungen der festgelegten Klimaziele gerecht zu werden. Bis 2050 wollen wir:

 

  • unseren Energieverbrauch gegenüber 2014 um 50 Prozent senken. 

  • unsere Treibhausgas-Emissionen gegenüber 2014 um 80 Prozent reduzieren. 

  • unsere Energie annähernd zu 100 Prozent aus naturverträglichen, erneuerbaren Quellen beziehen.

 

Drei grundlegende Pfeiler bilden dabei das Herzstück unserer Strategie: Energie sparen, Energie selbst produzieren und Saubere Energie einkaufen

 

Photovoltaik Anlage Wolkersdorf
© SPAR/Brunbauer © SPAR/Brunbauer

Energie sparen

In unseren Märkten haben wir bereits jede Menge Energiesparmaßnahmen gesetzt – und machen laufend weiter: Nahezu alle Märkte sind auf LED-Beleuchtung umgestellt, moderne Kälteanlagen mit Wärmerückgewinnung und Wärmepumpen kommen in neuen und sanierten Filialen standardmäßig zum Einsatz. Heizölanlagen werden seit Jahren nicht mehr installiert, bestehende Anlagen schrittweise ersetzt. Zusätzlich ermöglicht ein flächendeckendes Energiemonitoring die tägliche Überwachung aller Standorte – und das rasche Erkennen von unnötigem Stromverbrauch. Aber auch mit ganz kleinen Handgriffen ist es uns gelungen, Großes zu leisten: In Kombination mit einer reduzierten Außenbeleuchtung vor und nach den Öffnungszeiten, Zeitschaltuhren für Getränkekühlungen im Gastronomiebereich, regelmäßige Kontrolle der Nachtabschaltungen und optimierte Temperatureinstellungen konnte der Stromverbrauch in den vergangenen Jahren um 18 % gesenkt werden, bei Neubauten sogar um bis zu 50 % – trotz gestiegenem Kühlbedarf.

 

Doch das ist noch nicht alles: Durch die Umstellung der Innen- und Außenbeleuchtung unserer Standorte auf insektenfreundliche LED-Lichtquellen mit geringem UV- und Blaulicht-Anteil reduzieren wir nicht unseren Energieverbrauch, sondern tragen auch aktiv zum Erhalt der heimischen Ökosysteme bei – für heute und für kommende Generationen.

Energiemanagement bei SPAR

Energie selbst produzieren

Die Nutzung natürlicher Energiequellen ist ein wesentlicher Teil unserer Strategie – vor allem Photovoltaik spielt dabei eine zentrale Rolle. Rund 130 PV-Anlagen auf  den Dächern unserer SPAR-, INTERSPAR- und SES-Märkte – versorgen direkt den darunter liegenden Markt. Jährlich werden bereits über 6,7 GWh Strom erzeugt, doch das reicht uns noch lange nicht: Weitere Anlagen sind bereits in Planung, bis 2050 sollen 50 % der verfügbaren Dachflächen mit Photovoltaik ausgestattet werden.

 

Übrigens: Die Förderung der heimischen Wirtschaft und ein nachhaltiger Ansatz ist uns auch bei unseren PV-Anlagen wichtig. Die Hightech-Solarmodule entwickelt und produziert Kioto Solar aus St. Veit an der Glan, die nötigen Wechselrichter liefert der oberösterreichische Spezialist Fronius, die Befestigungstechnik die voestalpine

 

Aber auch Wasserkraft spielt eine zentrale Rolle: So etwa wird die Energie für das SES Shopping-Center SILLPARK in Innsbruck zum Teil von einem eigenen Wasserkraftwerk generiert, das 2016 modernisiert und mit einer neuen Kaplan-Turbine und einer Fischtreppe ausgestattet wurde. Erzeugt werden im Jahr ca. 4 Millionen Kilowattstunden Strom, die außerhalb der SILLPARK-Öffnungszeiten auch das öffentliche Stromnetz speisen

Fischrampe, Wasserkraft der Sill
© Irene Rabeder

Einkauf von erneuerbarer Energie

Wir wissen, dass wir unseren Energiebedarf nicht zur Gänze in Eigenproduktion decken können. Dennoch wollen wir keine Kompromisse beim Energieeinkauf eingehen und beziehen unseren österreichweit zugekauften Strom bereits zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen – ob Solar, Wind- oder Wasserkraft. 

Glühbirne mit Geld befüllt
© AdobeStock/ xreflex © AdobeStock/ xreflex

Filiale bis Logistik: Wie wir Stromverbrauch & Emissionen senken

LED-Beleuchtung, Energiemonitoring und Co. sind nur ein Teil unserer Energiesparmaßnahmen. In allen neuen SPAR-Supermärkten kommt eine zentrale Kälte-Wärme-Anlage zum Einsatz, die Kühlung und Heizung effizient miteinander kombiniert – ganz ohne Erdgas oder Heizöl. Die Abwärme der Kühlgeräte wird zur Beheizung genutzt, unterstützt durch Betonkernaktivierung und Wärmepumpen. Außerdem verwenden wir seit 2017 ausschließlich CO₂ als natürliches Kältemittel, sowohl für die Kühlung unserer Produkte als auch den gesamten Markt – ein wesentlicher Schritt, um unsere Gebäude noch nachhaltiger und effizienter zu machen.

Das ist uns zum Beispiel federführend im Logistikzentrum in Ebergassing gelungen: Die allererste transkritische CO2-Kälteanlage für Verteilzentren in Österreich sorgt dort nicht nur für die nötige Kühlung von Produkten auf 19.000 m2, sondern ermöglicht auch die Rückgewinnung von rund 500 kW Leistung für die Beheizung der Räume.

Im SPAR-Markt in der Vollbadgasse in Wien wird die Abwärme der Kälteanlage übrigens nicht nur zum Heizen des Supermarkts selbst, sondern auch zur Unterstützung der Wärmeversorgung im gesamten Gebäude genutzt – darunter ein Pflegeheim, ein Kindergarten und Wohnungen. So können jährlich rund 245.000 KWh Wärme eingespart werden. Das senkt nicht nur den Energieverbrauch und Betriebskosten, sondern hilft auch dabei, die sommerliche Überwärmung der Stadt zu reduzieren.

Mehr über nachhaltige Gebäude bei SPAR

Nachhaltigkeit bei SPAR: Für eine grünere Zukunft

Von unseren Märkten bis zu Transport und Logistik – wir suchen stets nach neuen, innovativen Ansätzen, um unsere Prozesse noch nachhaltiger und umweltschonender zu gestalten. Wir wissen: Es gibt noch viel zu tun. Deshalb wollen wir auch unsere Kund:innen tatkräftig dabei unterstützen, einen kleinen Beitrag für eine grünere Zukunft zu leisten: Zum Beispiel durch nachhaltige Verpackungen & Recycling in den Filialen, Initiativen gegen Lebensmittelverschwendung und praktische Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag.