gemahlener Zimt

Muskatnuss – für mehr Würze in Gerichten


Klein, rund und braun mit einem süßlichen, leicht pfeffrigen Aroma – die Muskatnuss. Sie kommt zwar nicht täglich in der Küche zur Anwendung, darf aber in einigen, vor allem winterlichen, Gerichten auf keinen Fall fehlen. Erfahren Sie hier, wieso die Muskatnuss eigentlich keine Nuss ist und wofür sie als Gewürz verwendet werden kann.

Herkunft der Muskatnuss

Die bis zu 18 Meter hohen Muskatnussbäume haben ihren Ursprung auf den indonesischen Banda-Inseln, auch “Gewürzinseln” genannt. Auf ihnen wachsen große, fleischige Früchte, welche aufspringen sobald sie reif sind. Dadurch kommt ein Samen, umgeben von einem Samenmantel, zum Vorschein. Bei diesem handelt es sich um die Muskatnuss, welche somit aus botanischer Sicht nicht wirklich eine Nuss ist.

Der Samenmantel hingegen ist die Muskatblüte, auch als das Gewürz Macis bekannt. Für die Verarbeitung zu einem Gewürz wird der Samen getrennt vom Mantel getrocknet.

Muskatnuss

Geschmack & Aroma

Die Muskatnuss zeichnet sich durch einen leicht süßlichen, aber gleichzeitig würzigen Geschmack aus. Verantwortlich für dieses spezielle Aroma ist das ätherische Öl, welches in dieser enthalten ist. In der richtigen Dosierung verleiht Muskatnuss einer Vielzahl von Gerichten das gewisse Etwas. 

Verwendung der Muskatnuss

Die Muskatnuss ist sowohl im Ganzen als auch zu Pulver gemahlen erhältlich. Für vollen Geschmack ist es jedoch am besten, die Muskatnuss mithilfe einer Muskat- oder einfachen Küchenreibe frisch zu reiben. Häufig kommt das Gewürz bei der Zubereitung von Kartoffelgerichten, Spinat oder Bechamelsauce zum Einsatz, aber auch für süße Speisen wie Kekse oder Kuchen, eignet es sich gut. 

Achtung: Wenn Muskatnuss in relativ großen Mengen (4-5 Gramm bzw. eine ganze Nuss) konsumiert wird, kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen!