Header Keks-ABC
© Nadja Hudovernik

Christina's Keks-ABC

Kekse backen ist in der Adventzeit eine wunderschöne Tradition. Damit Ihre Weihnachtskekse perfekt gelingen, verrät Ihnen Christina Bauer die besten Tipps und Tricks aus ihrer Kochschule.

Keksteig
© Nadja Hudovernik

Tipp 1: Butter statt Margarine

Butter verleiht den Keksen einen einmaligen Butter-Geschmack. Beim Mürbteig unbedingt darauf achten, dass Sie kalte Butter verwenden. Am besten die Butter in 5 mm dicke Scheiben schneiden und den Teig mit kalten Händen kneten.

Tipp 2: Staubzucker fein sieben

Vor der Verwendung den Staubzucker unbedingt sieben, da sich sonst Zuckerklümpchen im Teig bilden könnten. 

Tipp 3: Ein guter Teig rastet gerne

Lassen Sie Mürbteig 2-3 Stunden im Kühlschrank rasten. Achten Sie darauf, dass die Hände auch kalt sind und der Teig nicht zu lange geknetet wird. Ansonsten wird der Teig brandig und zerbröselt leicht. 

Tipp 4: Topfen als Retter

Wenn es einmal nicht gelingt und der Teig bröselig bleibt, dann können Sie einen Löffel Topfen hinzufügen. Dann sollte der Teig wieder zusammenhalten.

Tipp 5: Kekse backen mit Kindern

Kekserlbacken (und essen) ist für Kinder eine wundervolle Beschäftigung in der Vorweihnachtszeit. Suchen Sie gemeinsam zwei bis drei Sorten aus. Sorgen Sie beim Backen für Abwechslung und lassen Sie Ihre Kinder zunächst Vanillekipferl formen, dann Teig für die Butterkekse ausstechen und zum Schluss die Lebkuchen verzieren.  Sie werden sehen, die Kinderaugen werden leuchten.

Tipp 6: Teig mag nicht viel Mehl

Rollen Sie den Teig mit so wenig Mehl wie möglich aus, sonst werden die Kekse zu trocken. Wenn der Teig auf der Arbeitsplatte klebt, können Sie ihn zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen.

Tipp 7: Mürbteig mag es gerne kalt

Ist der Mürbteig zu klebrig, stellt man ihn einfach kurz in den Kühlschrank. Danach lässt er sich wieder besser weiterverarbeiten. Achtung: Lassen Sie den Teig aber nicht zu lange im Kühlschrank, sonst lässt er sich nicht mehr gut ausrollen.

Tipp 8: Keksausstecher mögen Mehl

Die Keksausstecher zwischendurch in etwas Mehl eintauchen. So bleibt der Teig nicht so schnell am Ausstecher kleben. 

Tipp 9: Backblech

Das Backblech sollte kalt und mit einem Stück Backpapier belegt sein. 

Tipp 10: Kekse hell backen

Kekse sollten nur ganz hell gebacken werden. Oftmals werden sie zu lange gebacken. Dadurch werden sie trocken und hart. Die Kekse sollten noch weich sein, wenn sie aus dem Ofen kommen. Sehen Sie die Temperatur- und Zeitangaben immer nur als Richtwert. Werfen Sie daher immer wieder einen vorfreudigen Blick in den Ofen, denn jeder Backofen ist anders.

Keks ausstechen
© Nadja Hudovernik
Kekse verzieren
© Nadja Hudovernik

Tipp 11: Backofen vorheizen

Backen Sie Ihre Kekse am besten im vorgeheizten Ofen mit Heißluft. 

Tipp 12: Kekse können nachdunkeln

Ziehen Sie die Kekse nach dem Backen sofort mitsamt dem Backpapier vom Backblech. Die Kekse können am heißen Backblech noch nachdunkeln. 

Tipp 13: Glasieren und Verzieren

Lassen Sie die Kekse vor dem Verzieren gut auskühlen.

Für eine Zuckerglasur vermischen Sie 1 Eiklar und 250 g gesiebten Staubzucker. Die Glasur kann auch mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe eingefärbt werden. Füllen Sie die Masse in ein Frischhaltesackerl und schneiden Sie ein ganz kleines Eck weg.

Für eine Schokoglasur lassen Sie 20 g Kokosfett und 100 g Schokolade in einem Topf langsam schmelzen und dann etwas abkühlen.

Beide Glasuren lassen sich über einige Tage im Kühlschrank in einem Schraubglas aufbewahren. Am besten lassen Sie die glasierten Kekse zuerst an einem kühlen Ort lagern.

Tipp 14: Kekse richtig aufbewahren

Damit die Kekse besonders mürbe werden, können Sie ein angefeuchtetes Tuch über die Keksdose legen bevor Sie die Keksdose zumachen. Oder legen Sie ein paar Apfelspalten zu den Keksen in die Dose. Die Kekse nehmen die Feuchtigkeit des Apfels auf und bleiben so saftig. 

Tipp 15: Tipps für übrig gebliebene Kekse

Auch wenn sich die Schleckermäulchen alle Mühe geben, kann es sein, dass nach den Weihnachstfeiertagen ein paar Kekserl übrig bleiben. Die süßen Reste kann man für die Silvesterparty wunderbar zu neuen Desserts und Kuchen wie Cake Pops, Toppings, Crumbles oder Cookie-Bowls vearbeiten.