INTERSPAR eröffnet im Haus am Schottentor

Wo bisher Banknoten über den Tresen gingen, werden Wiener Innenstadtbewohner, Studentinnen und Mitarbeitende der umliegenden Büros nun mit warmen Panini, heimischem Dry Aged Beef und fangfrischem Huchen bedient. INTERSPAR eröffnet in der ehemalige Zentrale des Wiener Bankvereins am Schottentor den neuesten Hypermarkt. In mehr als dreijähriger Planungs- und Umbauzeit hat der führende heimische Händler den Bank-Hallen neues Leben eingehaucht und behutsam die denkmalgeschützten Räume adaptiert. Die Schwerpunkte im Sortiment des neuen Vorzeige-Marktes liegen auf Snacks und warmen Speisen für die Mittagspause, Fisch, Fleisch und Käse in kompetenter Bedienung sowie der größten Auswahl an vegetarischen und veganen Lebensmitteln. Neu ist auch das MEZZANIN, das erste à la carte Restaurant von INTERSPAR, mit Angeboten vom Frühstück bis zum Dinner. 160 neue Arbeitsplätze schafft INTERSPAR im Haus am Schottentor. Über 10 Millionen Euro wurden in den Ausbau des Standorts investiert.

 

„Wir haben in diesem besonderen Gebäude die besten Lebensmittel aus unserem Sortiment und unsere kompetentesten Mitarbeiter zusammengeführt. Entstanden ist hier im INTERSPAR am Schottentor die Genussattraktion im Herzen Wiens“, damit eröffnet SPAR-Vorstand Mag. Markus Kaser den 76. INTERSPAR-Standort in Österreich. Über 10 Millionen Euro hat INTERSPAR in die Umwandlung des ehemaligen Kassensaals des Wiener Bankvereins am Schottenring investiert. Rund fünf Jahre nachdem die letzten Bank-Mitarbeitenden das Gebäude verlassen haben, ziehen 160 Mitarbeitende von INTERSPAR ein. Auf 1.770 m² Verkaufsfläche finden Lebensmittel für den täglichen Einkauf, gepaart mit besonderen Spezialitäten aus Österreich und aller Welt Platz. Einzigartig für INTERSPAR ist das neue Restaurant MEZZANIN, in dem vom Frühstück bis zum Dinner Gäste mit klassischer österreichischer Küche und saisonalen Gerichten verwöhnt werden – vor Ort in Bedienung oder zum Mitnehmen fürs Büro oder den Park.

„INTERSPAR für alle Wienerinnen und Wiener“

Begeistert vom neuen INTERSPAR zeigt sich auch Wiens Bürgermeister Dr. Michael Ludwig: „INTERSPAR ist als 100% österreichischer Betrieb ein Aushängeschild für heimische Genusskultur. Dieser Standort ist aber kein reines Delikatessengeschäft, sondern einen Nahversorger für Jedermann geworden und bringt traditionell, jung, urban und deftig unter einen Hut. Besonders freut es mich, viele Wiener Spezialitäten, vom Cobenzl-Wein über Gegenbauer Essig bis zu den Früchten der Wiener Gärtner, hier zu finden. Diese Vielfalt im 1. Bezirk trägt einmal mehr dazu bei, dass Wien die lebenswerteste Stadt der Welt bleibt.“

 

Täglicher Einkauf und Delikatessen

„Wir möchten mit unserem neuen INTERSPAR am Schottentor alle Menschen in der direkten Umgebung ansprechen. Das zeigt sich auch im Sortiment. Wir führen Produkte von S-BUDGET im Preiseinstieg ebenso wie exklusive Champagner“, so Johannes Holzleitner, INTERSPAR Österreich-Geschäftsführer. Für diesen INTERSPAR wurden die besten Lebensmittel aus dem INTERSPAR-Sortiment und von SPAR-Gourmet kombiniert. Highlights sind die größte INTERSPAR-Auswahl an veganen und vegetarischen Produkten, viele davon zum Wärmen zu Hause, die TANN-Fleischabteilung mit eigenen Reifeschränken für Dry Aged Beef, Wagyu und Prosciutto sowie fangfrischer Fisch aus regionalen Fischzuchten wie dem Gut Dornau oder nachhaltig gezüchteter Doraden aus Kroatien. Frische Pasta wird täglich aus einer Wiener Manufaktur angeliefert. Die besten Spezialitäten lokaler Lieferanten aus Wien und kleiner Lebensmittelproduzenten aus jedem Bundesland laden zur kulinarischen Rundreise durch Österreich für Touristen oder genussvollen Heimaturlaub für Wahl-Wiener ein. Obst- und Gemüse von heimischen Landwirten ergänzen eigene Mitarbeiter täglich mit frischen Sortenraritäten vom Wiener Großmarkt. Eine Abfüllstation für Cerealien, Nüsse und Pasta ergänzt das Sortiment. Im Oktagon, dem Mittelpunkt des gesamten historischen Gebäudes, werden saisonal wechselnde Spezialitäten präsentiert – beginnend mit „Italien am Schottentor“.

 

Von Veggie Bowl bis Donau-Sushi

Rund ein Drittel des Marktes ist für den schnellen Genuss für unterwegs und daheim reserviert: „Wir bieten allen Studierenden und Mitarbeitenden der umliegenden Büros eine genussvolle Alternative zum Wurstsemmerl: in der Market Kitchen mit Rotisserie, Suppen sowie Bowls in Bedienung und Selbstbedienung, in der INTERSPAR-Backstube mit ofenfrischen Focaccia und an der Eat Happy Sushiküche mit einem eigens entwickelten Sortiment aus lokalem Fisch. Hier werden alle Foodies glücklich“, so der INTERSPAR-Geschäftsführer. Die Market Kitchen mit Urban Drinks, die INTERSPAR-Backstube und der Marktstand mit unverpacktem Obst und Gemüse für die schnelle Pause befinden sich praktisch gleich im vorderen Bereich des Marktes.

 

Das MEZZANIN – restaurant & bar

INTERSPAR ist mit 80 Gastronomie-Betrieben einer der größten Gastronomen Österreichs. Das MEZZANIN im Haus am Schottentor ist mit keinem davon vergleichbar. „In diesem besonderen Ambiente haben wir uns erstmals für ein à la carte Restaurant mit Bedienung entschieden. Wir verwöhnen unsere Gäste mit klassisch österreichischer Küche, modern und kreativ interpretiert, mit regionalen wie saisonalen Highlights! Und wir bespielen die 86 Sitzplätze den ganzen Tag - vom Frühstück bis zum Dinner“, so Mag. Michaela Kaspar, INTERSPAR-Geschäftsführer-Stellvertreterin und verantwortlich für die Gastronomie. Den ganzen Tag werden Mezzaninis, kleine Bar-Snacks für den Gusto zwischendurch serviert. Speziell auf Gäste der umliegenden Büros zielen der Business Lunch von 11.30 bis 14.00 Uhr und die Abend-Empfehlungen von 18.00 bis 22.00 Uhr ab. Am Sonntag ist das Mezzanin von 9-18 Uhr geöffnet und bietet „Flying Brunch“ und Lunch. Michaela Kaspar ergänzt: „Bei Getränken setzen wir auf Lokalität wie Limonaden von Bärnstein aus St. Pölten, Fruchtsäfte vom Weinhof Preis aus dem Kremstal und Wien Gin. Auf der Wein-Karte finden sich Klassiker aus Wiener Weingärten neben internationalen großen Weinen wie Sassicaia oder Barolo. Alle Weine aus dem Markt können innerhalb weniger Minuten temperiert und im MEZZANIN genossen werden.“

 

Besondere Mitarbeiter und Services

160 Arbeitsplätze hat INTERSPAR am Schottentor neu geschaffen. Viele langjährige Mitarbeitende, die sich aus anderen Wiener Märkten für diesen Standort beworben haben, werden durch ein junges neues Team ergänzt. So kann INTERSPAR von Beginn an hervorragende Beratung sicherstellen.Zentrale Stelle für alle Kundenfragen und Serviceleistungen ist die INTERSPAR-Rezeption in der Eingangshalle. Dort können Bestellungen für das Partyservice mit Feinkostplatten, Brötchen und Sushi, für Obst- und Geschenkkörbe für umliegende Büros getätigt werden. Online bestellte Haushalts-Produkte, die aus Platzmangel nicht im Markt angeboten werden können oder exklusive Weine, die online oder im Markt bestellt wurden, kann die Kundschaft an der Rezeption abholen.Für Kundinnen und Kunden, die mit dem Auto zum Einkauf kommen, stehen in den Parkgaragen Votivpark und Freyung Parkplätze zur Verfügung, die ab einem Einkaufswert von 20 Euro zwei Stunden gratis genutzt werden können.„Sobald es die Covid-Sicherheitsbestimmungen wieder zulassen, planen wir auch Veranstaltungen in unserem neuen Haus. Wein-Verkostungen mit heimischen Winzergrößen gemeinsam mit unserem Diplom-Weinakademiker vor Ort, ein Kennenlernen unserer Exklusivlieferanten wie Paradaiserkaiser Erich Stekovics oder Kochkurse sind geplant. Eine eigene Event-Managerin wird dieses Haus bespielen und für Kundinnen und Kunden laufend neue Genusserfahrungen bereiten“, so INTERSPAR-Geschäftsführer Johannes Holzleitner.

 

Neuer Genuss in alten Mauern

Das Gebäude des Wiener Bankvereins begeisterte bei seiner Eröffnung am 16. August 1912 Bevölkerung und Fachleute gleichermaßen. Eleganz, Modernität und gleichzeitig ein solides wirtschaftliches Fundament repräsentiert dieses von Anselm von Rothschild initiierte Gebäude. Es ist ein Musterstück des Historismus und war prägend für viele weitere Bankgebäude in Wien und ganz Europa. Die beiden Architekten Ernst von Gotthilf und Alexander Neumann wurden gefragte Experten für Bank-Neubauten. Mit Zusammenschlüssen und Übernahmen zogen zuerst Creditanstalt-Wiener Bankverein, zuletzt die Bank Austria in die repräsentativen Räume ein, bis 2016 der Bankbetrieb in der Schottengasse 6-8 geschlossen wurde. Der Immobilienentwickler PEMA ließ seither die Räume in mühevoller Detailarbeit aufwändig restaurieren. INTERSPAR erhielt den Zuschlag für die Umsetzung eines Lebensmittel-Marktes mit Gastronomie in der zentralen Kassenhalle.

 

Aufwändige Erhaltungsmaßnahmen und Adaption

„Im Vergleich zu unserem ersten Besuch ist die Kassenhalle heute nicht wieder zu erkennen. Wo früher fehlende Beleuchtung und dicke Staubschichten den Blick verwehrten, glänzt heute die über 100 Jahre alte Dekoration mit ihren Atlanten, Glasfenstern und Ornamenten wieder“, ist Markus Kaser begeistert. In enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt haben PEMA und INTERSPAR nachträgliche Einbauten entfernt, Beschädigungen aufwändig restauriert und den historischen Zustand wiederhergestellt. Über 100 Restaurateurinnen und Restaurateure gleichzeitig arbeiteten im Gebäude. Für die notwendigen Installationen eines Supermarktes wurde ein optisch identer zweiter Boden über dem historischen Marmor eingezogen, in dessen Zwischenraum alle Versorgungsleitungen liegen. Keine der nachträglichen Einbauten im denkmalgeschützten Bereich ist mit den Mauern verbunden. „Der gesamte Gebäudekomplex wurde auf die spezifischen Anforderungen und Abläufe eines Bankgebäudes hin konzipiert. Verändert sich die Nutzung eines Bauwerks, so ist es wichtig die aktuellen Bedürfnisse mit dem denkmalgeschützten Objekt in Einklang zu bringen. Durch den engen Austausch zwischen dem Bundesdenkmalamt und INTERSPAR konnte ein modernes Einkaufserlebnis in einmaliger historischer Atmosphäre geschaffen und ein gelungenes Gesamtprojekt realisiert werden.“, so DI Katharina Roithmeier, Projektleiterin des Bundesdenkmalamts. Jedes Regal und jede Kühltheke wurden extra an die Maße dieses Standorts angepasst. Insgesamt investierte INTERSPAR über 10 Millionen Euro in den Innenausbau.