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Gemeinsam Plastik sparen mit SPAR

Frau mit Papiersackerl und Logo Plastiksparen

So geht's

Vielen Menschen ist die Vermeidung von Plastikverpackungen beim Einkauf ein wichtiges Bedürfnis. Bei SPAR kann bei jedem Einkauf Plastik gespart werden mit diesen fünf einfachen Tipps:

  1. Eigene Behälter mitbringen
    Die eigene Tragetasche zum Einkauf mitzubringen, ist für Viele bereits selbstverständlich. Bei SPAR können Kundinnen und Kunden außerdem ihre eigenen Frischebehälter für Käse, Wurst, Fisch, Fleisch und Antipasti mitnehmen, die an der Feinkost-Bedientheke gerne befüllt werden. Mehr Infos dazu gibt's hier.
    Besonders im Vergleich zur vorverpackten Selbstbedienung spart das deutlich Plastik ein. Wer in den INTERSPAR-Restaurants und Café Cappuccino seinen eigenen Becher für den Coffee to go mitbringt, erhält sogar 20 Cent Nachlass. 

  2. Offenes Obst und Gemüse 
    Die meistgekauften Obst- und Gemüsesorten wie Äpfel, Zitrusfrüchte, Bananen, Tomaten, Gurken und Paprika bietet SPAR in mindestens einer Variante unverpackt an. Insgesamt kommen bei SPAR rund 40 Prozent des Obst- und Gemüseangebots gänzlich ohne Verpackung aus. Viele Früchte sind plastikfrei verpackt und gekennzeichnet, wie die Bio-Avocados in Kartonschale oder die Bio-Mangos mit Laser-Branding. Wer das eigene wiederverwendbare Netz für den Einkauf vergessen hat, kann zu gratis Papier- und kompostierbaren Sackerln greifen.

  3. Getränke in Mehrweg-Flaschen
    SPAR führt in jedem Markt regionales Bier, Mineralwasser, Fruchtsäfte sowie Limonaden und Jogurt in Mehrweg-Gebinden. Die Wahl der Mehrweg-Flasche spart im Vergleich zu PET deutlich Plastik ein. INTERSPAR bietet als einziger österreichischer Onlineshop auch Getränke in Mehrweg-Gebinden und die Rücknahme der leeren Flaschen bei der Zustellung an.  Mehr Infos dazu gibt's hier.

  4. Auf Mikroplastik verzichten
    Alle Kosmetik- und Pflegeprodukte der SPAR-Eigenmarken sind frei von festem Mikroplastik. Mit der Wahl von BEAUTY KISS, SUN KISS und S-BUDGET können Konsumenten sicher sein, dass kein festes Mikroplastik in die Umwelt gelangt.

  5. Kennzeichnung beachten
    Viele plastikfreie oder -sparende Produkte hat SPAR direkt im Markt mit dem neuen Logo „Gemeinsam Plastik sparen mit SPAR“ gekennzeichnet. Beispielsweise sind bei vielen Getränken in Mehrweg-Gebinden, Nudeln in Kartonverpackung oder Spülmitteln in Flaschen aus 100% Altplastik werden Konsumenten auf die plastiksparende Verpackung hingewiesen und somit die Entscheidung direkt beim Kauf vereinfacht.

Das Angebot für plastiksparenden Einkauf ist bei SPAR vorhanden, aber nur wenn Konsumenten dieses auch nutzen, wird tatsächlich Plastik vermieden. Plastiksparen mit SPAR ist also nur gemeinsam möglich.

Beispiel für einen kunststofffreien Einkauf

Vermeiden, Reduzieren, Recyclen

Die (Plastik-)Verpackung von Lebensmitteln steht vielfach aufgrund von steigenden Abfallmengen und Ressourcenverschwendung in der Kritik.  Ohne Verpackungen wären die Logistik, die Selbstbedienung und das Convenience-Angebot in modernen Supermärkten jedoch undenkbar. SPAR prüft daher derzeit in einem unternehmensweiten Projekt, wo Verpackung ganz weggelassen, reduziert oder noch besser recyclingfähig gemacht werden kann.


Die Ressourcenschonung in jeder Hinsicht ist eine der wirtschaftlichen Herausforderungen und Kernaufgaben dieser Zeit. Konsumentinnen und Konsumenten in den Industrienationen sind gewohnt, „aus dem Vollen schöpfen zu können“, weltweite Warenströme sind selbstverständlich geworden und neue Lebensumstände führen zu individualisierten Produkten in kleineren Packungsgrößen. Ermöglicht wird dieser Wohlstand erst durch Verpackung – sie ist aus einem modernen Supermarkt nicht ganz wegzudenken. 2017 wurden in Österreich 310.000 Tonnen an Plastik-Verpackungen entsorgt. Dieser Verpackungsflut setzt SPAR einen Schwerpunkt zur Verpackungsreduktion entgegen und prüft, wo Verpackungen weggelassen, reduziert oder durch recyclingfähige Alternativen ersetzt werden können. Zahlreiche Beispiele für erfolgreiches Plastiksparen mit SPAR sind bereits umgesetzt.

In diesem Factsheet finden Sie eine genaue Zusammenfassung zur Verpackungsreduktion, Beispiele für erfolgreiche Verpackungsreduktion bei SPAR-Eigenmarken und häufig gestellte Fragen.

SPAR-Strategie zur Verpackungsreduktion

Die SPAR-Strategie, um Verpackungsmüll zu reduzieren, besteht aus drei Säulen.  Bei jedem einzelnen Produkt prüfen die SPAR-Verantwortlichen, ob Verpackung ganz vermieden oder reduziert werden kann. Wenn nicht, wird die Recyclingfähigkeit optimiert. Bei jeder Maßnahme wird natürlich darauf geachtet, dass auch bei weniger Verpackung die Frische, Hygiene und Haltbarkeit der Lebensmittel gewahrt bleibt. 

 

1. Vermeiden


SPAR hat bereits in der Vertrauensdeklaration von 1971 versprochen, das „Verpackungsvolumen zu reduzieren, das in den Haushalt geht“. Diesem Versprechen schenkt SPAR derzeit wieder verstärkte Aufmerksamkeit und vermeidet Verpackungen, wo möglich:

a. Verpackungen weglassen, wo es geht
b. Verpackung durch neue Technologie ersetzen
c. Einweg- durch Mehrweg-Verpackungen ersetzen

 

SPAR Mehrwegboxen in der Feinkost
Eigene Boxen für Feinkost mitbringen

Kunden können in allen SPAR-Märkten ihre eigenen Frischhalteboxen mitbringen.

Mehrweg Logo
Mehrweg statt Einweg

SPAR hat im flächendeckenden Lebensmittelhandel das größte Angebot an Getränken in Mehrweg.

Bio-Mango mit Lasergravur
Bio-Mango mit Lasergravur

SPAR Natur*pur Bio-Mangos werden mit einem Laser-Logo anstatt mit Aufklebern gekennzeichnet. Weitere Früchte sollen folgen.

Wiederverwendbares Sackerl für Obst und Gemüse
Wiederverwendbar-Sackerl

Nach dem sehr erfolgreichen Test im Frühling 2018, bietet SPAR seit Dezember die Wiederverwendbaren Sackerl in ganz Österreich an

SPAR Natur*pur Bananen
Bio-Bananen ohne Verpackung

SPAR Natur*pur Bio-Bananen sind seit 2010 nicht mehr in Plastik-Sackerl verpackt, sondern einzeln erhältlich. In den letzten 10 Jahren wurden allein dadurch 700 t Plastik eingespart

Offene Eier
Einzelne regionale Eier

In jedem INTERSPAR können regionale Frischeier einzeln mit der mitgebrachten Verpackung eingekauft werden. 

Milch zum selber Zapfen bei INTERSPAR
Milch selbst abfüllen

Bei INTERSPAR in Wels und Linz-Wegscheid gibt es frische Rohmilch zum selber Zapfen aus dem Mostviertel, vom Bauernhof meiZENZI der Familie Pickl

Rubin Fleecedecke
Plastikreduktion bei Non-Food

Bei zahlreichen Textilien, Elektrogeräten und Haushaltswaren wurde Plastik weggelassen oder durch Papier ersetzt. 

 

2. Reduzieren


Wenn Verpackungen nicht entfallen können, da beispielsweise die Frische bei Obst und Gemüse nicht mehr gegeben wäre und der Lebensmittelverderb drastisch ansteigen würde, reduziert SPAR die Verpackung auf ein Minimum durch folgende Möglichkeiten:

a. Verpackungsstärken reduzieren
b. Doppelte Verpackungen weglassen
c. Ersatz durch alternative Verpackungsstoffe

 

Bio-Sackerl statt Plastik
Bio-Sackerl für Obst und Gemüse

Anstelle der bisher üblichen Plastiksackerl bietet SPAR seit Juni 2019 in ganz Wien Bio-Sackerl für den Obst- und Gemüseeinkauf an.

Obst- und Gemüsesackerl aus Papier
Papiersackerl für Obst und Gemüse

Papier-Sackerl bei INTERSPAR in der Obst-und Gemüse Abteilung.

Dünne Wurstfolie bei TANN
Dünneres Plastik bei TANN

TANN hat die Foliendicke bei vorgeschnittenem Schinken und Wurst schrittweise reduziert.

Äpfel in Folie verpackt und Sackerl mit Karotten
Nachwachsende Rohstoffe

SPAR setzt wo technisch möglich, biobasierte Verpackungsmaterialien ein. SPAR Natur*pur Bio-Karotten werden beispielsweise in Folie aus Stärke verpackt

SPAR Vital Eier auf Stroh
Eierbecher aus nachwachsendem Rohstoff

Alle rohen Frischeier bei SPAR sind in Eierbecher aus nachwachsenden Rohstoffen verpackt. Verpackungen gefärbter Eier sind aus Recycling-PET.

Abgepackte Wurst Feinkost Selbstbedienung
Dünnere Folien für Wurst

Neben der Bedienung, bietet SPAR auch frisch aufgeschnittene Wurst in deutlich dünnerer Verpackung an.

Lampen in Papier

Statt der bisherigen PET-Verpackung sind alle SIMPEX Glühbirnen in Karton verpackt.

SPAR Natur*pur Tragetasche gefüllt
Kompostierbare Tragetaschen

Als Alternative zu Plastik- und Papiertaschen bietet SPAR auch Mehrwegsackerl aus Zuckerrohr an.

Bio Zahnbürste aus nachwachsenden Rohstoffen
Biobasierte Zahnbürste

Ressourcenschonend hergestellt und basierend auf nachwachsenden Rohstoffen besteht die Zahnbürste aus mehr als 90% bio-basiertem Kunststoff 

Bio-Schweineschnitzel in Verpackung aus Karton und dünner Plastikfolie
Kartonschalen bei TANN

SPAR Natur*pur Bio-Fleischprodukte sind in Schalen verpackt. Das spart jährlich 5 Tonnen Plastik.

3. Recyclen

Ziel von laufenden politischen Initiativen ist es nicht, sämtliche Verpackungen zu verbannen, sondern die Rohstoffe möglichst lange im Kreislauf zu halten. Dafür muss bereits beim Verpackungsdesign die spätere Verwertung mitbedacht werden. Langfristig sollen alle Verpackungen von SPAR-Eigenmarken recyclingfähig sein. Dafür braucht es:

a. Verwendung von einfach recyclebaren Stoffen
b. Vermeidung von Verbundverpackungen
c. Aufklärung für Konsumenten zur richtigen Trennung

 

Um wirklich nachhaltig etwas zu bewirken, braucht es die Mithilfe jedes Einzelnen. Wir haben für Sie einige Recycling-Tipps zusammengefasst, die Ihnen im Alltag helfen können.

Recycling Sackerl
Feinkost und Frischfleisch in Papiersackerl

Seit vielen Jahren wird bei SPAR Feinkost in Papier anstatt Plastiksackerl verpackt

SPAR Natur*pur Blumauer Tomaten
Bio Obst und -Gemüse

Wo möglich, werden Bio Obst- und Gemüse in Kartonschalen anstatt PET-Schalen verpackt

SPAR Ostereier
Ostereier in Recycling-PET

Bei Ostereiern muss die Sicht auf das Produkt gegeben sein, daher verwendet SPAR 100% Recycling-PET.

Jogurtbecher zerlegbar
Zerlegbare Jogurt-Packungen

Bei allen Bio-Jogurts reduziert SPAR die Plastikverpackung. Die Becher sind einfach in Karton, Kunststoff und Alu zu trennen. 

Toaster ohne Styropor Verpackung
Kartonform statt Styropor

Statt dem sonst üblichen Sturzschutz aus Styropor verwendet SPAR vielfach Kartonformen

SPAR enjoy Holzbesteck
SPAR enjoy Holzbesteck

Bei SPAR-Gourmet und INTERSPAR ersetzt Holzbesteck ab sofort das
bisherige Plastikbesteck.

SPAR Umweltprogramm 1990

Warum braucht es Verpackung?


Gurken ohne Folie:
Im Gegensatz zu anderen Supermarktketten bedient SPAR eine große Bandbreite an Markt-Größen – vom ländlichen SPAR-Markt mit 200m² bis zum Maximarkt mit 6.000m². Gurken sind ein Pflichtsortiment in jedem dieser Märkte. Bei großen Standorten mit hoher Frequenz werden schnell ganze Kisten verkauft,  bei kleineren Standorten mit wenig Frequenz, müssen Gurken jedoch mehrere Tage frisch bleiben, bis sie verkauft werden.
SPAR testet nun ein gutes Jahr abermals konventionelle Gurken ohne Folie, auch wenn bisherige Tests ergeben haben, dass dadurch deutlich mehr Gurken welk und unverkäuflich werden. Die Bio-Gurke bleibt weiterhin in der Folie, da die Nachfrage hier viel geringer ist und ansonsten ein zu rascher Verderb eintreten würde. Diese ohne Verpackung vergeudeten Ressourcen übersteigen in ihren Umweltauswirkungen jene der dünnen Folienverpackung um ein Vielfaches!


Pilze, Beeren, Cherry- und Cocktailtomaten:
Die kleinen Pilze und sensiblen Früchte werden durch die Verpackung vor Druckschäden und raschem Verderb geschützt.

 

Kartoffel, Zwiebel und anderes Gemüse im Netz:
Kartoffeln und Zwiebel beispielsweise sind sehr robust und unempfindlich. Sie werden deshalb nur im Netz oder im Papiersack verpackt. Praktisch in der Handhabung und dem Transport nach Hause.


Müslis oder Reis in der Kartonverpackung - warum zusätzliche Plastik-Beutel?
Kartonverpackungen werden großteils aus Recycling-Papier hergestellt. In diesem sind noch Rückstände von alten Druckfarben enthalten. Diese setzen sich besonders bei lang haltbaren Produkten im Lebensmittel ab und stehen im Verdacht krebserregend zu sein. Solche MOSH-MOAH-Stoffe können sogar aus der Überverpackung bis ins Produkt gelangen. Laut derzeitigem Stand der Qualitätssicherung kann nur eine Folie diese Verunreinigung verhindern.

Warum sind Bio-Produkte verpackt?
Bio-Produkte müssen laut Gesetz von konventionellen Produkten eindeutig unterscheidbar sein. Da leider Aufkleber nicht dauerhaft auf Schalen haften oder auch bewusst entfernt werden, muss Bio-Obst und -Gemüse verpackt werden. Der Anteil von Bio-Produkten im Gesamtsortiment ist sehr viel geringer als der von Produkten aus konventioneller Landwirtschaft. Daher ist es sinnvoller, den kleinen Anteil Bio-Früchte zu verpacken als den größeren Teil der konventionellen Früchte, um die gesetzliche vorgeschriebene Trennung sicherzustellen.

30 Jahre Verpackungsreduktion

Man könnte fast meinen, dass Plastiksparen und Umweltschützen neue Trends sind. Doch ein Blick ins SPAR-Archiv zeigt, dass wir bereits 1990 Verbraucher über Abfallreduktion und richtiges Trennen informiert haben. 


Hier finden Sie einige Beispiele aus den 90er Jahren: