Qualität und Sicherheit bei Produkten

Das SPAR-Qualitätsmanagement kontrolliert Tausende Produkte jährlich auf Inhaltsstoffe und Einhaltung von gesetzlichen und freiwilligen Normen. Die Analysen gehen dabei in Umfang und Häufigkeit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und sind risikobasiert. Produkte, die auf sensible Kunden wie beispielsweise Kinder ausgerichtet sind oder erfahrungsgemäß eher mit Schadstoffen belastet sein können, werden intensiver kontrolliert. Basisanforderungen für Obst und Gemüse, das von Österreich aus bestellt wird, ist die Einhaltung von GLOBAL G.A.P.

Alle Lieferanten des SPAR-Lebensmittelhandels in Österreich verpflichten sich, den Verhaltenscodex der Business-Social-Compliance-Initiative einzuhalten. Besonders kleine Landwirte erhalten von SPAR auch die nötige Unterstützung und Begleitung, um die nötigen Zertifizierungen zu erlangen. Vor allem regionale Lieferanten, die sonst nicht mit internationalen Standards mithalten können, finden so Anschluss an den Qualitätshandel. SPAR kann wiederum qualitätsgesicherte Spezialitäten aus der Region beziehen. 

Kontrollen bei Nonfood

SPAR handelt nicht nur mit Lebensmitteln, sondern bietet in den Lebensmittelmärkten auch Produkte des täglichen Bedarfs – sogenannte Nonfood-Produkte – an. Viele davon werden exklusiv für SPAR unter dem Label der SPAR-Eigenmarken hergestellt. Für den Einkauf und die Logistik dieser Produkte für den SPAR Österreich-Konzern ist die Import-Export-Tochter SIMPEX verantwortlich, die in den vergangenen Jahren ein mehrstufiges Qualitätsmanagement entwickelt und implementiert hat.

Risikobasierte Testschwerpunkte

Wie bei Lebensmitteln werden auch bei Nonfood-Produkten Schwerpunkte in der Kontrolle von Produkten und Lieferanten anhand der jeweiligen Kundengruppen und nach der Risikobewertung der Produkte gesetzt. Je höher das Anwenderrisiko bei den Produkten ist, desto umfangreicher und häufiger werden externe Laborkontrollen durchgeführt. SIMPEX hat daher eine Risikobewertung in fünf Stufen festgelegt, die unterschiedliche Tests in verschiedenen Zeitabständen zur Folge hat:

  • geringes Risiko: Papierwaren
  • kleines Risiko: Gläser, Dekoartikel
  • mittleres Risiko: Heimtextilien, Kerzen
  • hohes Risiko: diverse Bedarfsgegenstände, elektrische Lebensmittelbedarfgegenstände, Babyprodukte
  • höchstes Risiko: Zielgruppe Baby mit ständigem Hautkontakt, Spielzeug

Alle Produkte werden selbstverständlich auf die Einhaltung aller gesetzlichen und strengen internen Vorgaben bei Qualität und Inhaltsstoffen bewertet.

Eigenmarke Pascarel Textil. 3 Personen mit Pascarel Produkten

Schwerpunkt Textilien

SPAR handelt nicht nur mit Lebensmitteln, sondern speziell in EUROSPAR-, INTERSPAR- und Hervis-Märkten auch mit Textilien und Produkten des täglichen Bedarfs. Vielfach stammen diese Waren aus Fernost, wo Herstellungsbetriebe immer wieder in Skandale um unfaire Arbeitsbedingungen und Umweltauswirkungen verstrickt sind. Um faire und nicht gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen Herstellungsbetrieben sicherzustellen, schreibt SPAR für die Textilien der Eigenmarken S-BUDGET, Pascarel, RUBIN und Pretty Baby klare Standards vor, die auf den gesetzlichen Vorgaben basieren und zusätzlich durch eigene, strengere Sozial- und Umweltstandards ergänzt wurden. 

Gebrauchstauglichkeit für Hartwaren

Diverse Haushalts- und Haushaltselektronik-Artikel werden seit 2016 systematisch vom TÜV Austria geprüft und zertifiziert, um möglichst hohen Kundennutzen sicherzustellen. Zusätzlich prüft SGS die Eigenmarken-Produkte auf chemische Inhaltsstoffe und physikalische Eigenschaften.