SPAR Apfelbauer

Heimische Äpfel haben immer Vorrang

SPAR bietet alle in Österreich angebauten Apfelsorten von heimischen Plantagen an - ab Beginn der Erntesaison und so lange die Ernte reicht. Nur Sorten, die in Österreich nicht angebaut werden können oder dürfen (wie der markenrechtlich geschützte Apfel "Pink Lady"), werden importiert. Erst wenn die österreichische Ernte der jeweiligen Sorten aufgegessen ist, werden Äpfel importiert. Daher kann es vorkommen, dass im Sommer oder Herbst von bestimmten Apfelsorten keine österreichische Ware mehr angeboten werden kann.

SPAR arbeitet mit rund 150 Apfel-Bauern in ganz Österreich zusammen. Für die besonders hohe Qualität der heimischen Äpfel zahlt SPAR zusätzliche Prämien an Apfelbauern - insgesamt sind das jährlich rund 800.000 Euro. Auch die Mehrkosten, die durch Verzicht auf Glyphosat und andere Herbizide in der österreichischen Apfelproduktion entstehen, werden entsprechend abgegolten. Aktuell mit rund 120.000 Euro jährlich.


Generell gilt bei SPAR, alles Obst und Gemüse, wo und wann nur möglich, aus Österreich zu beziehen. Saisonal bedingt ist der Prozentsatz im Sommer natürlich höher als in den Wintermonaten. Rund 16 Millionen Kilogramm österreichische Äpfel verkauft SPAR jedes Jahr und ist somit einer der größten Partner der österreichischen Apfelbauern.

Je nach Standort ist das Angebot bei Obst und Gemüse stark regionalisiert: Kunden in der Steiermark finden Salat & Co. aus der Steiermark in den Regalen, während in den Märkten in Niederösterreich bevorzugt niederösterreichische Qualität zu finden ist. SPAR ist damit einer der größten Partner der heimischen Landwirtschaft. 

Apfelbaum Montage zur Pesitzidvermeidung

Insektenschutz durch Verwirrung

Insekten – besonders bestäubende Sechsbeiner wie die Bienen – sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems. Manche von ihnen sorgen jedoch für große Schäden in der Obst- und Gemüseproduktion. Eine Möglichkeit zur Abwehr von Schadinsekten ist das Aufbringen von Pestiziden. SPAR verfolgt beim Anbau der Äpfel, die unter den SPAR-Eigenmarken in den Märkten landen, einen umweltschonenderen Weg. Seit 2010 werden gegen die Apfel- und Schalenwickler in den Apfel-Plantagen Pheromon-Fallen aufgestellt, die nur auf die männlichen Schmetterlinge der schädlichen Art anziehend wirken. Sie verhindern so die Fortpflanzung und Eiablage auf den Äpfeln und damit auch die Schädigung der Früchte durch die Larven der Schmetterlinge. Derzeit wenden 150 Bauern diese Methode an, durch die 50 Prozent der Apfelwickler-Pestizide eingespart werden konnten.