Brotverarbeitung bei SPAR und INTERSPAR

SPAR Verkäuferin mit Altbrot
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Altbrot wird zu Futtermittel

SPAR achtet durch möglichst genaue Bestellungen darauf,  exakt die benötigte Menge an Lebensmitteln im Markt vorrätig zu haben. Besonders bei Brot und Gebäck erwartet die Kundschaft aber eine minimale Auswahl auch noch bis zum Ladenschluss. Daher wählt SPAR einen Mittelweg, um einerseits spät einkaufende Kundinnen und Kunden nicht zu enttäuschen, andererseits aber möglichst wenig Brot am Abend übrig zu haben.

Einige Brotsorten werden einmalig in der Früh von regionalen Bäckern angeliefert – sind sie verkauft, kommt nichts nach. Ein Grundsortiment an Schwarzbrot und Gebäck wie Semmerl oder Salzstangerl bieten wir unseren Kunden jedoch garantiert bis zum Geschäftsschluss. Dieses Sortiment backen Mitarbeitende direkt in den Märkten je nach Bedarf auf und können so von Haus aus den Verderb gering halten. Durchschnittlich sieben Kilo Brot und Gebäck bleiben trotzdem bei Geschäftsschluss in den Regalen liegen. Schwarzbrot wird am folgenden Tag vergünstigt abverkauft. Besonders Gebäck lässt sich am nächsten Tag nicht mehr verkaufen und hält auch nicht bis zum nächsten Abholtag der Sozialorganisationen, die 1-2 Mal pro Woche die Märkte anfahren. Für die Verwertung dieses Brots hat SPAR gemeinsam mit Fixkraft ein Pilotprojekt gestartet: Altbrot wird in Oberösterreich, Niederösterreich, Wien, der Steiermark und dem Burgenland regelmäßig an Fixkraft weitergegeben. Der österreichische Futtermittelproduzent verarbeitet das Altbrot zu hochwertigem Tierfutter. Ein qualitativ ausgezeichnetes Nahrungsmittel bleibt somit im Lebensmittelkreislauf erhalten. Weitere SPAR-Zentralen in anderen Bundesländern sind dem Beispiel bereits gefolgt, somit finden Brot und Gebäck bei SPAR in Österreich auch dann noch eine sinnvolle Verwendung, wenn sie nicht mehr gegessen werden können. In Kärnten zum Beispiel erfolgt die Abholung direkt durch einen Landwirt.