LKW vor der SPAR Filiale Otto Bauer Gasse, (c) Johannes Brunnbauer

Warenlogistik vom Feld bis zum Markt

Rund 1.700 SPAR-Supermärkte in ganz Österreich sichern die Nahversorgung mit qualitativen und frischen Lebensmitteln. Diese Märkte versorgt SPAR jeden Tag mit frischer Ware und hat dazu ein sicheres und effizientes Logistik-System aufgebaut. Rund 230 eigene Lkw rücken täglich mehrmals von den sieben Regionallagern in Österreich aus, um immer die richtigen Mengen in den Märkten sicherzustellen.

Die Zukunft fährt elektrisch

Während E-Pkw bereits zum üblichen Straßenbild gehören, sind E-Lkw noch in der Testphase - auch bei SPAR. Denn seit Herbst 2018 liefert einer der ersten schweren E-Lkw Österreichs Lebensmittel an SPAR-Märkte in Graz. Der MAN eTGM ist vergleichbar mit seinen Diesel-betriebenen Kollegen in Leistung und Zuladung. Bis 2023 soll er sich im Regelbetrieb bewähren und zeigen, wie groß beispielsweise die reale Reichweite der 12 Lithium-Ionen-Akkus unter verschiedenen klimatischen Bedingungen ist. Betrieben wird das Fahrzeug - wie auch alle SPAR-Standorte - mit Strom aus erneuerbaren Quellen. Eines ist schon jetzt klar: bei Treibhausgas- und Geräusch-Emissionen hat der E-Lkw klar die Nase vorn!

 

SPAR testet den ersten E-Lkw in Graz
SPAR Lkw mit Fahrer vor SPAR-Supermarkt

Laufende Effizienzsteigerung

SPAR arbeitet laufend an der Verbesserung des Fuhrparks. Beispielsweise hat SPAR als erster Händler im DACH-Raum bereits 2011 einen Vollhybrid-Lkw in Betrieb genommen, schult laufend Fahrer in spritsparender und sicherer Fahrweise und stellt seit 2013 die Lkw-Flotte auf Euro-6-Lkws um, die bei den Feinstaub- und Stickoxidwerten beinahe emissionsfrei sind. Zwei Drittel der Lkw entspricht dieser derzeit strengsten EuroNorm bereits.

Die Koordination der Lkw übernimmt seit 2014 ein digitales Dispositionssystem, mit dem Routen optimal geplant, Abweichungen erkannt und Fahrerschulungen veranlasst werden. Das vom klima:aktiv-Programm geförderte System spart jährlich über 230 Tonnen CO2 ein. 

Bis 2050: Erneuerbare Energie

Für SPAR ist klar, dass auch die Warenlogistik in Zukunft auf alternative Antriebe umgestellt werden muss, um Klimaziele zu erreichen und Treibhausgase zu minimieren. Elektroantriebe werden an einer emissionsfreien Antriebsart immer beteiligt sein, unabhängig davon, ob die nötige Energie aus Akkus oder Brennstoffzellen kommt. SPAR beteiligt sich am Council für nachhaltige Logistik, in Kooperation mit MAN und der Universität für Bodenkultur. Diese Gruppe testet die Praxistauglichkeit des Elektroantriebs im mittleren und schweren Verteilerverkehr. Damit forciert SPAR die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und sammelt Erfahrungswerte.

Ziel von SPAR ist, bis 2050 nahezu die gesamte Energie aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Bei Strom ist das bereits heute der Fall, bis 2050 sollen auch Heizenergie für die Märkte und Zentralen sowie Antriebsenergie für die Logistik "grün" werden. Das entspricht den Klimazielen von Paris, zu denen sich auch SPAR bekennt. Diese Ziele können nur mit einer deutlichen Emissions-Reduktion im Gütertransport erreicht werden, der derzeit 27 Prozent der EU-weiten Emissionen verursacht. Für die Erreichung der Klimaziele und einen fairen Wettbewerb spricht sich SPAR daher für einheitliche Grenzwerte innerhalb der EU und für die gesetzliche Zielvorgabe von mindestens -20 Prozent Treibhausgas-Emissionen bereits bis 2025 aus.