Skizze einer Sparfiliale in Achterbahnform

Zukunftsvisionen für Supermärkte

Ganz nach dem Motto: „Wer aufhört, besser zu werden, hört auf, gut zu sein“, entwickelt SPAR laufend Supermärkte und die darin verwendeten Technologien weiter. Dazu kooperiert das Unternehmen auch mit Universitäten und Fachhochschulen, um neue Ideen aufzunehmen und gleichzeitig den Studierenden praxisnahe Beispiele für ihre Berufsausbildung zu bieten. Studierende des Studiengangs „Smart Building“ an der Fachhochschule Salzburg entwickelten 2016 gemeinsam mit SPAR Österreich zukunftsweisende Konzepte für einen energieautarken Supermarkt der Zukunft. Neuartige Energiewandler wie z. B. die Grätzel-Zelle, aber auch bekannte Technologien wie Photovoltaik und Wasserkraft wurden eingesetzt. Um von externer Energie unabhängig zu werden, ist die Speicherung der Energie unumgänglich. Hier wurden die verschiedensten Systeme angewendet: Batteriespeicher, Wasserstoffspeicher und auch Schwungräder fanden Verwendung in den innovativen Konzepten. Schließlich forschten die Studierenden noch nach weiteren Einsparungsmöglichkeiten bei Geräten, um Energie gar nicht erst zu benötigen.

Das Siegerprojekt setzt auf „Rawlemon“ als Energieerzeuger

Die „Rawlemon-Solarkugeln“ für die Umwandlung der Sonnenenergie werden in die Hausfassaden integriert und „ernten“ den benötigten Strom. Überschüssige Energie wird in einer Batterie zwischengespeichert. Die weitere Energie aus der Fassade wird direkt vor Ort verbraucht und betreibt beispielsweise die Beleuchtung, den Backofen, die Kälteanlage sowie die Heizung. Die Wärme wird mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe erzeugt. Die Fassade des Gebäudes besteht aus wiederverwendbaren Fertigteilen, die somit abgebaut und an einem anderen Ort wiederverwendet werden können. Durch die organische Form der Fassade versuchten die beiden Gewinner des Studierendenwettbewerbs, Nadine Huber und Alexander Seiwald, das Gebäude an die natürliche Umgebung anzupassen.

SPAR setzt auf die frische Ideen

Jährlich errichtet SPAR österreichweit 100 neue Märkte. Jeder davon ist nach dem SPAR-Bauhandbuch erbaut, das als Erstes von der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) serienzertifiziert wurde. Auf der Suche nach neuen Ideen arbeitet SPAR mit österreichischen Universitäten und Fachhochschulen wie der TU Wien, TU Innsbruck, FH Kuchl oder FH Kufstein zusammen. Studierende entwickeln in Seminaren oder Studiengängen Ideen zu nachhaltigem Bauen. SPAR bietet konkrete Bauprojekte als Planungsannahmen und stößt Forschung in praktischer Richtung an.