• Mehrweg-Tasche

NACHHALTIGKEIT

SPAR setzt auf wiederverwendbare Taschen statt Sackerl-Müll

SPAR Kundinnen und Kunden sparen bereits jetzt Millionen Sackerl ein: Nur bei rund sieben Prozent der Einkäufe bei SPAR kaufen sie eine neue Tragetasche dazu. 93% der Einkäufe werden also ohne neues Sackerl getätigt. Dieses vorbildliche Verhalten fördert SPAR nun zusätzlich: die wiederverwendbaren Textiltaschen kosten in Aktion nur die Hälfte.

„Wir halten nichts von Verboten, sondern fördern vorbildliches Verhalten. Daher bieten wir unseren Kunden derzeit die wiederverwendbare Textil-Tasche zum halben Preis und belohnen unsere Kundinnen und Kunden fürs Mitbringen einer Sackerl oder anderer Behälter mit SPAR-Gutscheinen auf nachhaltige Produkte“, verweist SPAR-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel auf den Umgang mit Tragetaschen bei SPAR. Die Verbannung der Plastik-Sackerl wird derzeit lautstark gefordert – jedoch ohne umweltpolitisch sinnvolle Alternativen zu bieten. SPAR nimmt vorerst die Recyclat-Plastiktaschen nicht aus dem Sortiment, da ein Umstieg der Kunden auf Einweg-Papiertaschen oder Bio-Kunststoffe befürchtet wird. Umweltschutzorganisationen sehen darin keine gute Alternative, da diese Taschen einen ebenso großen Umwelt-Fußabdruck hinterlassen wie Plastiktaschen. Durch die Forcierung von Textil-Taschen sollen Kunden zum Mitbringen eigener Taschen angeregt und so der Neukauf von Sackerl vermieden werden.

Taschen-Verbrauch in Österreich schon jetzt auf EU-Ziel

Plastik-Taschen werden in Österreich großteils über bestehende Recycling-Systeme wiederverwertet oder verbrannt. EU-weit gelangen jedoch Millionen von Sackerl unkontrolliert in die Umwelt, zersetzen sich und können als Mikroplastik bis in den Nahrungsmittel-Kreislauf gelangen. Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich daher verpflichtet, den Verbrauch bis 2019 auf 90 und bis 2025 auf maximal 40 Taschen pro Kopf zu reduzieren. Österreich erfüllt dieses Ziel von 2025 bereits jetzt annähernd. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet die Selbstverpflichtung von vorbildlichen Handelsunternehmen, die Plastik-Sackerl nur gegen ein Entgelt abzugeben und Obst-Sackerl aus dem Kassenbereich zu verbannen. SPAR hat diese Selbstverpflichtung im Mai 2016 unterzeichnet.

Papiertaschen sind keine Alternative

Entgegen der gängigen Meinung sind Papiertaschen keine zufriedenstellende Alternative in Sachen Umweltschutz. Denn auch diese werden meist nur einmalig benutzt und haben durch den hohen Energieeinsatz bei der Produktion keine bessere Ökobilanz als klassische Plastiksackerl. Die umweltfreundlichere Lösung sind stabile Taschen, die erneut verwendet werden können.

Schon bisher deutlicher Anstieg bei Mehrweg-Taschen

Die Menge an Plastik-Sackerln ist seit Jahren rückläufig. Nur 7% der Kunden kaufen beim Einkauf eine Tragetasche mit ein. Alle Tragetaschen werden bei SPAR um mind. 0,21 € verkauft. Dadurch entstehen bei Kunden eine zusätzliche Wertigkeit und ein Druck, die Taschen wieder zu verwenden. Der Verkaufstrend geht zu wiederverwendbaren Taschen: 2015 wurden um 27 Prozent mehr Permanent-Tragetaschen gekauft als im Vorjahr. Durch gezielte Bewerbung und -50% in Aktionen bei Mehrweg-Taschen soll dieser Anteil noch deutlich steigen.

NACHHALTIGKEIT

Faktenblatt Verpackung

Hintergründe für die Strategie von SPAR zu Verpackungen zusammengefasst:  

  • Sackerl_720.jpg

NACHHALTIGKEIT

Permanent-Tragetasche verdrängt Plastik-Sackerl

Der Absatz von Plastik-Tragetaschen ist bei SPAR seit mehreren Jahren rückläufig. Deutlich weniger Kundinnen und Kunden kaufen also für ihren Einkauf eine Tragetasche dazu. Gleichzeitig steigen die Absatzzahlen von wiederverwendbaren Permanent-Tragetaschen zwischen 2013 und 2014 um 13% an. Diese Taschen werden also immer wieder verwendet und ersetzen die herkömmlichen Tragetaschen.

Auch die umweltfreundlicheren „Öko“-Tragetaschen aus Stärke werden im Vergleich zum Vorjahr um rund 2% mehr verkauft. SPAR-Kunden achten also nicht nur bei den Lebensmitteln, sondern auch bei den Tragetaschen für den Heimtransport auf die Umwelt.