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NACHHALTIGKEIT

SPAR und FH Salzburg planen nachhaltigsten Supermarkt Österreichs

Studierende präsentieren Ideen für den Supermarkt der Zukunft

Eine Fassade aus Algen, die Strom und Wärme erzeugt. Ein Supermarkt im Baukastenprinzip der beliebig erweiterbar und rückbaubar ist. Oder eine Außenfassade aus herkömmlichen Euro-Paletten. Das sind nur einige Ideen von Studierenden für einen Supermarkt in Taufkirchen an der Pram im oberösterreichischen Innviertel. Seit einem Jahr entwickeln 28 Studentinnen und Studenten des Lehrgangs „Smart Building“ der Fachhochschule Salzburg Konzepte für den nachhaltigsten Supermarkt Österreichs. Hierfür wählen sie nachhaltige Baumaterialien, integrieren die besonderen Anforderungen des Marktes und des Grundstücks in die Gebäudeplanung und berechnen das energetische Verhalten der Räume und legen die Gebäudetechnik aus. Schwerpunkte setzen sich einzelne Teams beispielsweise zum Thema Beleuchtungskonzept, Heiz- und Kühlkonzept, Lüftung oder Elektromobilität.


SPAR setzt auf frische Ideen der Studierenden
Jährlich baut SPAR österreichweit rund 100 Supermärkte um oder komplett neu. Bei der Errichtung von Märkten werden flächendeckend ressourcenschonende und klimaschonende Technologien wie moderne Kühltechnik mit Wärmerückgewinnung und LED-Beleuchtung verwendet, mit denen bis zu 50 Prozent Energie eingespart werden. Trotz dieses Nachhaltigkeits-Konzeptes ist SPAR laufend auf der Suche nach frischen Technik-Ideen um die Märkte weiter zu verbessern. So auch mit dieser Kooperation: SPAR stellt den Studierenden Grundstück, Planungsgrundlagen und Know-how der Fachplaner zur Verfügung. Ziel ist schlussendlich ein fertiger Plan für die Umsetzung eines prototypischen, ressourceneffizienten und nachhaltigen Supermarkts der Zukunft. Zu Semesterende bewertet eine Fachjury aus Planern, Architekten und Nachhaltigkeitsexperten die Projekte und kürt einen Sieger des internen Wettbewerbs. Die innovativsten Ideen könnten ab 2016 in einem SPAR-Supermarkt in Taufkirchen an der Pram (OÖ) Realität werden.