• vogau.jpg

Nachhaltigkeit

Grünes Projekt in Vogau

SPAR setzt auf Photovoltaik-Anlagen in der Steiermark

SPAR investiert im Laufe des Jahres eine Million Euro in die klimafreundliche Energieversorgung der SPAR-Filialen. Einige dieser 18 neuen Photovoltaik-Anlagen werden in der Steiermark errichtet, zuletzt wurde der Startschuss für das Solar-Projekt in Vogau gegeben.

Nach nur einem Monat Bauzeit ging das neue SPAR-Sonnenkraftwerk auf dem Flachdach des SPAR-Supermarktes in Vogau in Betrieb. Die Module liefern eine Spitzenleistung von 50 kWp (Kilowatt-Peak), das entspricht etwa einer Strommenge für 15 Haushalte. „Mit dem Solar-Projekt tragen wir direkt dazu bei, dass weniger CO2 in die Atmosphäre gelangt“, erklärt Mag. Christoph Holzer, Geschäftsführer SPAR Steiermark und Südburgenland.

Der produzierte Strom wird direkt vor Ort verbraucht. „Mit den neuen Anlagen produzieren wir im Schnitt jene Menge Strom, die wir zum Betrieb des jeweiligen Standorts für beispielsweise Kühlung, Beleuchtung und Klimaanlage benötigen“, erläutert Vorstandsdirektor Reisch. Der Strom wird also direkt vor Ort verbraucht. Überproduktion beispielsweise an Wochenenden wird ins allgemeine Netz eingespeist.

Solartechnik made in Austria

Die Technik für die neuen SPAR-Solaranlagen stammt aus Österreich. Die Hightech-Solarmodule entwickelt und produziert Kioto Solar aus St. Veit an der Glan. Die nötigen Wechselrichter liefert der oberösterreichische Spezialist Fronius und die Befestigungstechnik stammt von voestalpine. „Uns war es bei der Auswahl der Techniker wichtig, auf österreichische Qualität zu setzen. Mit den österreichischen Lieferanten bleibt auch die gesamte Wertschöpfung dieser Investition von einer Million Euro im Land“, freut sich Reisch.

Energie-Strategie bei SPAR

Die Energiestrategie basiert bei SPAR auf drei Säulen. An erster Stelle steht die Energieeffizienz, denn der sauberste Strom ist jener, der nicht gebraucht wird. Durch effektives Energiemanagement ist der Stromverbrauch bei SPAR trotz gestiegener Anforderungen an die Kühlung in den letzten drei Jahren um sechs Prozent gesunken. Bei Neubauten erreicht SPAR sogar 50 Prozent Reduktion im Vergleich zum Verbrauch vor dem Neubau. Zweitens achtet SPAR bei den Energielieferanten auf sauberen Strom: Der im Jahr 2013 zugekaufte Strom stammte laut E-Control zu 89 Prozent aus Wasser- oder Windkraft. Und drittens kauft SPAR keine Grünstromzertifikate, sondern erzeugt den Strom einfach am Dach des Supermarkts selbst. Etwa eine Million Euro investierte SPAR bereits bis heute in erneuerbare Energien.