• Biene titel.JPG

Nachhaltigkeit

SPAR schafft 70.000 m² neue Bienenweiden

Biene trifft Vulkanlandschwein

SPAR im Einsatz für die Bienen: Bienenweiden im Vulkanland

Im Mai wurden an insgesamt 70 Standorten bei 50 Landwirten in der Südoststeiermark Blumenwiesen angesät: Dort, wo die Futterpflanzen für das steirische Vulkanlandschwein gedeihen, entstehen nun auch Bienenweiden. Auf insgesamt sieben Hektar Weideland können sich die Bienen nun laben.

In Kooperation mit dem Fleischhof Raabtal in Kirchberg an der Raab und SPAR haben die Vulkanlandschwein Bauern im Mai neues Weideland angesät, um den Bienen mehr Fläche zu geben, und zwar auf Ackerflächen, die Vulkanlandschwein-Landwirte zur Verfügung stellen. Direkt ne-ben den Futterpflanzen, die für das Steirische Vulkanlandschwein angebaut werden, finden die Bienen nun auf Blumenwiesen Nahrung.

Biene trifft Vulkanlandschwein 
Den Hintergrund des Projekts erläutert DI(FH) Johann Kaufmann, Markenverantwortlicher des Steirischen Vulkanlandschwein: „Die Acker, wo die Futterpflanzen für das Steirische Vulkanlandschwein gedeihen, weisen Randflächen auf, diese werden nun durch die Blumenwiesen sinnvoll genutzt. Vieler unserer Landwirte ist es ein Anliegen etwas für den Artenschutz und speziell für die Biene zu tun.“ Die Fleischhof Raabtal GmbH, die langjähriger TANN-Partner ist, setzt mit den Vulkanlandschweinen auf regionale und nachhaltige Qualität – mit kurzen Transportwegen und hochwertigem Futter. Die Vulkanlandschweine werden in einem wert-schätzenden Umfeld in bäuerlichen Familienbetrieben gezüchtet.

Bienenhochburg Vulkanland
Das Bienen-Projekt ist doppelt sinnvoll: Einerseits werden Rand- und Ackerflächen sinnvoll genutzt, andererseits erhalten die vielen Bienenvölker in der Genussregion Feldbacher Honig vielfältige Nahrung. In der Region Südoststeiermark arbeiten 260 Imker, die das gesamte Vulkanland gut abdecken. (15 Imker sind im Verein Feldbacher Bienenhonig, 260 Imker gibt es im Bezirk). Einer von ihnen ist Alois Rauch, der an fünf Standorten mehr als 120 Bienenvölker betreut. Er versichert: „Durch mehr Bienenweiden kommt es zu einer Qualitätssteigerung des Honigs.“ Ausgesät wurde auf den insgesamt sieben Hektar ein einjähriges, gemischtes Saatgut. Die Mischung sorgt dafür, dass den ganzen Sommer lang etwas in Blüte steht. So finden die Bienen von Ende Juni bis September ausreichend Nahrung. „80 Prozent unserer Lebensmittel sind von der Bienenbestäubung abhängig. Gemeinsam mit den Vulkanlandschweinebauern setzt SPAR nun ein Zeichen für den Bienenschutz“, betont Mag. Christoph Holzer, Geschäftsführer SPAR Steiermark und Südburgenland. „Für 2018 planen wir noch größere Fläche als Bienenweiden zu nutzen.“

Honigernte ab Juli
Mit dem ersten Honig kann man im Sommer rechnen: Ab Juli beginnt die Honigernte. Pro Bienenvolk werden bis zu 70 Kilogramm Honig gewonnen – dahinter stecken einige Flugkilometer der fleißigen Sammler: Allein für ein Glas Honig (500 g) muss eine Biene 40.000 Mal ausfliegen, dabei legt sie rund 120.000 Kilometer zurück. In den vergangenen Jahren gab es bei SPAR bereits mehrere Bienen-Projekte. So wurde 2016 erstmals ein Grazer Stadthonig produziert – von 150.000 Bienen, die beim SPAR-Klimaschutz-Supermarkt Floßlendstraße ein neues Zuhause gefunden haben.

Das Vulkanlandschwein – eine regionale Genussmarke bei SPAR
Das Steirische Vulkanlandschwein wird ausnahmslos in der Steiermark geboren und entspricht den AMA-Qualitätsmaßstäben. „Gefüttert wird es ausschließlich in landwirtschaftlichen Betrieben der Region, im Umkreis von maximal 40 Kilometern rund um den Fleischhof Raabtal. Damit sind kurze Transportwege garantiert“, so TANN Graz Leiter Siegfried Weinkogl. Seit 2013 finden SPAR-Kundinnen und SPAR-Kunden verschiedene Frischfleischprodukte vom Steirischen Vulkanlandschwein flächendeckend bei allen rund 250 SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Supermärkten in der Steiermark und im südlichen Burgenland im Regal.