Da kommt Bio-Backfreude auf!

10.11.2016

Kontrolliert biologisch – so wollen wir auch zu Weihnachten die süßen Seiten des Lebens genießen. Denn was besser für die Tiere und die Umwelt ist, schmeckt auch doppelt so gut.

Freunde treffen, Adventfeiern, Weihnachtsvorbereitungen – im Dezember wird die Zeit meistens knapp. Da helfen nur kluge Arrangements, wie zum Beispiel die Freunde zum gemeinsamen Backen der Weihnachtskekse einzuladen. Beim Backen heißt es zwar Anpacken, aber die Küche in Gesellschaft auf Backstube zu trimmen, macht eindeutig mehr Spaß als ein Solotrip in Sachen Keks-, Kipferl-, Busserl- und Stollenproduktion. Bei der anschließenden Adventjause kann die ganze Küchentruppe dann auch gleich zur Qualitätskontrolle schreiten und sich durch das ofenfrische Backwerk kosten. Damit die Vorfreude auf die duftenden Endprodukte auch voll erfüllt wird, sind Kompromisse bei den Backzutaten fehl am Platz, der Griff zu Bio-Zutaten eine logische Konsequenz. Denn, Hand aufs Herz, wer stundenlang rührt, mixt, knetet und formt, möchte sich dabei auch in Gedanken über rückstandsfreie Zitronen, glückliche Hühner und humusreiche Getreidefelder freuen.

Tierschutzgeprüfte Qualität

Ob wir nun leidenschaftliche Zuckerbäcker sind oder nur Gelegenheits-Patissiers – Bio-Produkte verschaffen uns ein gutes Gefühl, denn eines ist klar: Wenn wir biologisch hergestellte Nahrungsmittel genießen, dann schonen wir damit Tiere und Umwelt. Denn der Bio-Landbau arbeitet nicht mit chemischen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Nutztiere, die nach Bio-Richtlinien gehalten werden, können artgerecht leben – was durch strenge Qualitäts- und Produktionskontrollen garantiert wird: Sie dürfen ins Freie, haben in den Ställen genug Platz und bekommen 100 Prozent gentechnikfreies Futter. Eier und Butter können wir daher mit gutem Gewissen in unsere Teige wandern lassen.

Backen mit Mehrwert

Auch Mehl aus Bio-Dinkel ist ein erstklassiger Back-Rohstoff – nicht nur der hochwertigen Eiweiße und der ungesättigten Fettsäuren wegen. Der Dinkel-Anbau bekommt unseren Böden, denn dieses Getreide verfügt über ein weit verzweigtes Wurzelwerk und kann sich ganz gut ohne Düngemittel mit Stickstoff versorgen. Wenn wir unseren Naschereien sogar die Bio-Vollkornmehl-Variante vergönnen, bekommen wir auch noch eine Extraportion Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe mitgeliefert. Die wertvollsten Nährstoffe stecken nämlich im Keim und in den Randschichten. Sie verhelfen unseren Keksen und Kuchen auch zu einem leicht nussigen Geschmack – den auch Kinder mögen. Richtig intensiv nussige Aromen zaubern wir mit Bio-Nüssen in die selbst gemachten Köstlichkeiten, denn diese liefern uns wertvolle ungesättigte Fettsäuren und ersparen uns gleichzeitig Rückstände von synthetischem Pflanzenschutz sowie chemische Konservierungs- und Bleichmittel.

Ehrlicher Geschmack

Damit im Backrohr auch ordentlich an Volumen zulegt, was wir mit viel Freude zusammenrühren und -kneten, mischen wir meist Backtriebmittel ins Mehl. Diese lassen im Teig kleine Kohlendioxid-Bläschen entstehen. Der Teig geht auf und wird locker. Die Krux an der Sache: Herkömmliche Backpulver enthalten künstliches Phosphat – einen Zusatzstoff, der ins Gerede gekommen ist. Dabei ist es so einfach: Bio-Weinstein-Backpulver ist phosphatfrei und enthält nur Natron, Maisstärke sowie natürlichen Weinstein als Säuerungsmittel. Nicht wenige Kekserl werden erst durch fruchtige Zutaten zu einem aromatischen Wow-Erlebnis. Seien es Marmeladen, kandierte Früchte, Vanille, Orangen- oder Zitronenschalen – wir backen aus Überzeugung mit biologischen Zutaten. Nicht nur, weil Bio-Backzutaten für ihre besonders hohe Qualität bekannt sind, die sich auch schmecken lässt. Auch, weil bei der Herstellung künstliche Zusatzstoffe tabu sind. Wer also bei der gemütlichen Verkostung im Freundeskreis auf den unverfälschten und intensiven Geschmack gekommen ist, könnte doch gleich die vorweihnachtliche Backparty zum Anlass nehmen, die guten Bio-Backzutaten fortan zur Grundausstattung seiner kleinen Privatbäckereien zu machen. Denn das nächste Kuchenrezept reizt bestimmt – spätestens im Jänner.