SPAR Vital Erdnüsse. Die gerösteten „High Oleic Peanuts“ aus Argentinien enthalten 50 Prozent mehr Ölsäure. Das wirkt sich günstig auf die Fettzusammensetzung aus. Gesundheits-Plus: Sie sind nur mild gesalzen. SPAR Vital Walnusskerne. Die knackigen, bereits geschälten Nusshälften beeindrucken mit Omega-3-Fettsäuren und einem hohen Gehalt an Magnesium und Vitamin C. Vitamin E schützt die Zellen. SPAR Vital Bio-Frucht-Nuss-Mix. Die Mischung aus Paranüssen, Mandeln und getrockneten Früchten wie Physalis, Mango, Äpfel und Goji-Beeren ist ein wahres Superfood. Plus: Auf die Zugabe von Rosinen wurde bewusst verzichtet. SPAR Vital Pekannüsse. Ihr hoher Gehalt an Vitamin B1, Magnesium, Zink und Ballaststoffen macht die Nüsse zu einem perfekten Brainfood. SPAR PREMIUM Bio-Beeren-Nuss-Auslese. Der Mix aus Cashewkernen, Haselnüssen, Mandeln, Walnüssen, Rosinen und Cranberries ist ideal für aktive Menschen. Er spendet Energie in Freizeit und Beruf. SPAR enjoy Studentenfutter. Die Mischung aus Sultaninen, Mandeln, Haselnüssen, Cashewkernen und Walnüssen hat genau die richtige Größe, um sie als Nervennahrung während einer Vorlesung zu verspeisen. SPAR Natur*pur Bio-Macadamia-Nüsse. Die „Königin der Nüsse“ punktet mit einem mild-aromatischen Geschmack. Eine besondere Köstlichkeit sind die in Honig gerösteten Macadamias. SPAR Natur*pur Bio-Nusskern-Mischung. Ob im Büro, auf Reisen, beim Lernen oder beim Sport: Wer einen Energieschub zwischendurch braucht, trifft mit diesem Nährstoffpaket aus fünf verschiedenen Nuss-Sorten die richtige Wahl. SPAR Pistazien. Die schonend gerösteten und gesalzenen Pistazien sind ein knackiger Knabberspaß für Jung und Alt. Die grünen Nüsse in der Schale schmecken ein wenig süßlich und sehr aromatisch. SPAR Natur*pur Bio-Cashewkerne, geröstet und gesalzen. Pur genossen erfreuen sie den Gaumen mit einem dezenten nussigen bis buttrigen Aroma. Sie sind ideal zum Knabbern oder als Zutat für exotische Gerichte.

MAHLZEIT! MAGAZIN 05-2017

Nussiges Vergnügen

31.08.2017

WARUM NÜSSE ALS BRAIN- UND SUPERFOOD GELTEN UND GERADE JETZT ZU SCHULBEGINN IM RAMPENLICHT STEHEN.

Nach neun Wochen Ferien kann es Kindern und Jugendlichen ganz schön schwerfallen, sich wieder auf die Schule zu konzentrieren. Ein bisschen dabei mithelfen kann der Verzehr von Nüssen – einem „Brainfood“, das sich als unkomplizierter Snack in einer Jausenbox mitgeben lässt. Ernährungsexperte Markus Metka erklärt: "Verantwortlich für die positive Wirkung auf das Gehirn sind vor allem gute Fette, sogenannte "Engelsfette" mit hohen Anteilen an Omega-3-Fettsäuren sowie geballte Ladungen an Vitaminen und Mineralstoffen. Zusätzlich unterstützt die Aminosäure Arginin auch die Durchblutung in unserem Oberstübchen." Kein Wunder, dass Nüsse auch noch den Ehrentitel „Superfood“ verliehen bekommen haben – schließlich sind die kleinen Kraftpakete tolle Energielieferanten.

Unterschied zwischen echten & falschen Nüssen
Bei SPAR gibt es eine große Auswahl an köstlichen Nüssen – doch halt! Bevor wir gemeinsam mit Markus Metka einzelne Nuss-Sorten genauer unter die SPAR Mahlzeit!-Lupe nehmen, muss noch ein Missverständnis ausgeräumt werden: Nicht alles, was Nuss heißt, ist tatsächlich eine. Waschechte Nüsse sind Wal-, Hasel- und Macadamianüsse. Mandeln, Cashews, Pistazien und Pekannüsse sind Kerne einer Steinfrucht, Paranüsse sind Samen und Erdnüsse zählen gar zu den Hülsenfrüchten. Ob wahrhaft nussig oder nur nussartig: Botanische Spitzfindigkeiten sind freilich kein Grund, sich das nussige Vergnügen verderben zu lassen. Denn wahre und falsche Nüsse lassen sich wild durcheinander zu herrlichen Knabbereien kombinieren.

Walnusskern: Powernuss des Herzens
Sie ist wahrlich eine harte Nuss: Die Walnuss soll bereits die Eiszeiten überstanden haben und ist heute vor allem auf der nördlichen Erdhalbkugel weit verbreitet. Das ist auch gut so, wenn man an die Wirkung ihrer Inhaltsstoffe auf das menschliche Wohlbefinden denkt, wie Metka erläutert: „Die in Walnüssen enthaltene Linolensäure freut unser Herz-Kreislauf-System. Vitamine sowie Mineralstoffe und Spurenelemente wie Zink, Kalium oder Magnesium sorgen dafür, dass auch unsere anderen Organe rundlaufen.“ In Backwaren vom Walnussbrot bis hin zu Zimtschnecken hat sich die Walnuss längst ihren Stammplatz erobert, in der pikanten Küche eignet sie sich in geriebener Form zum Andicken von Saucen oder gehackt als Zugabe für herbstliche Salate.

Pekannuss: universale Steinfrucht
Die mit der Walnuss verwandte, aus Nordamerika stammende Pekannuss sieht ihrer heimischen Schwester nicht nur recht ähnlich, sondern steht dieser auch in Sachen geballter Nährstoffe kaum nach. Deshalb waren Pekannüsse auch die einzige Frischnahrung, die US-Austronauten für die Apolloflüge mit im Gepäck hatten. Metka dazu: „Auch Ausdauersportler wie Läufer oder Radfahrer haben sie gerne mit dabei, da sie die Vitamine A und B sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium oder Eisen enthalten.“ Wer sie nicht nur pur verzehren will, kann mit der Pekannuss vielen Gerichten eine besonders aparte Note verleihen.

Pistazie: "Nuss" der Herrscher
Auch die aus dem Nahen Osten stammende Pistazie zählt als Sumachgewächs zu den Steinfrüchten und ist damit rein botanisch gesehen keine echte Nuss. Als eine der ältesten blühenden Kulturpflanzen gilt sie aufgrund ihres feinen Geschmacks schon seit jeher als erstklassige Delikatesse – was so manchen Herrscher veranlasste, die grünliche Knabberei dem gemeinen Volk vorzuenthalten. Metka: „Dabei waren seinerzeit wohl noch längst nicht all ihre Vorzüge bekannt – etwa, dass die Antioxidantien einer Handvoll Pistazien sogar mit einer Tasse grünem Tee mithalten können. Auch in ihrem Gehalt an wertvollen Fettsäuren steht die Pistazie anderen nussartigen Früchten nicht nach.“ Und kulinarisch kann sie weit mehr, als der gleichnamigen Eissorte ihre hübsche Farbe zu verleihen: Als überraschende Zugabe von Kuchen und Torten macht sie sich ebenso gut wie als Bestandteil orientalischer Gerichte. Wer das leicht süßliche Aroma der Pistazie vollends zur Geltung bringen will, hackt die geschälten Früchte und röstet sie ganz kurz (und vorsichtig) in einer Pfanne an – das Ergebnis macht sich auch gut als dekorativer Blickfang für süße und salzige Genüsse.

Haselnuss: Heiliger Strauch
Aufgrund ihres Lezithingehalts gilt die Haselnuss als Nervennahrung, die zusätzlich Gedächtnis und Konzentration auf Trab bringt. Ihre Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe helfen auch unserer Verdauung auf die Sprünge und Vitamin E hält freie Radikale in Schach. Metka: „Auch diese heimische, heute vor allem in der Türkei angebaute Nuss wird schon seit Jahrtausenden genützt. Sie genoss als Haus- und Hofbaum einen ähnlich heiligen Status wie der Holler und hat als Symbol für vieles herhalten müssen – vom Frieden bis zur Fruchtbarkeit.“ Da sie auch Kraftströme fließen lassen soll, wird ihr Holz als Material für Wünschelruten verwendet. Gehackte oder gemahlene Haselnüsse sind nicht nur vielfach für Süßspeisen einsetzbar – vom Kuchenteig bis zu Obstknödel-Bröseln, sondern verfeinern auch Salate oder Suppen und eignen sich als Bestandteil einer Kräuterkruste für Fleisch, Fisch oder Gemüse.

Macadamia: Königin der Nüsse
Diese Bezeichnung gilt der aus Australien stammenden Macadamianuss, die schon von den australischen Ureinwohnern, den Aborigines, als hochwertige, protein- und fettreiche Nahrungsquelle genutzt wurde. Sie gilt aufgrund des schwierigen und oft wenig ertragreichen Anbaus und der langwierigen Verarbeitung als besonders kostbar. Dies wohl auch wegen ihrer Inhaltsstoffe, bei denen neben Vitaminen und Mineralstoffen auch ungesättigte Fettsäuren hervorstechen. Auch die Macadamianuss ist aufgrund ihres feinen Aromas vielseitig einsetzbar – als knackige Beigabe in Cookies ebenso wie als abrundende Begleiterin eines feinen Käsetellers. Eine besondere Delikatesse für Fans von süßen Aromen sind die in Honig gerösteten Macadamias von SPAR Natur*pur.

Cashewkern: Kerniges Glück
Aus eher tropischen Gebieten Indiens und Südamerikas stammen die Cashewkerne, die aufgrund ihrer Form auch „Nierenfrüchte“ genannt werden. Metka: „Besonders interessant ist hier der Anteil von Vitaminen, Mineralstoffen und der Aminosäure Tryptophan. Sie ist entscheidend an der Produktion des ,Glückshormons‘ Serotonin in unserem Körper beteiligt.“ Cashews enthalten im Vergleich weniger Fett, aber mehr Kohlenhydrate als ihre Nusskolleginnen. Gute Figur machen sie in indischen Currys oder Salaten, in pürierter Form geben sie auch eine ideale Basis für sämige Saucen ab.

Paranuss: Selenhaltige Amazone
In den tropischen Regenwäldern Südamerikas ist die Paranuss beheimatet, benannt nach der Stadt Para im Mündungsgebiet des Amazonas. Die auch Brasilianische Kastanien oder Amazonenmandeln genannten Nüsse sind eigentlich Samen des Parabaumes, der sich kaum kultivieren lässt. Daher stammen Paranüsse vorwiegend aus Wildsammlung. Metka: „Bezeichnend für die Knabberei ist das Selen – ein essenzielles Spurenelement, das unser Körper selbst nicht bilden kann. Es unterstützt den Eiweißstoffwechsel, das Immunsystem sowie die Schilddrüse bei deren Arbeit.“ Perfekt passen die Paranüsse in Kuchen, Kekse und gehackt auch in Salate.

Mandelkern: Basische Steinfrucht
Mandelbäume gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Vermutlich gediehen sie zuerst im Fernen Osten, bevor sie immer weiter nach Westen gelangten – bis nach Kalifornien, das heute neben dem Mittelmeerraum zu den Hauptlieferanten dieser Früchte zählt. Erfreulicherweise zählen Süßmandeln zu den basischen Lebensmitteln – im Gegensatz zu den meisten ihrer nussartigen Kollegen. Metka: „Aufgrund ihres Eiweiß- und Eisengehalts sind Mandeln in der vegetarischen Küche besonders beliebt.“ Ihren Schwerpunkt haben sie zwar eindeutig in der Dessertküche – von Marzipan bis Mandelgebäck. Sie sind aber auch in der pikanten Küche im Kommen – etwa als Zutat in Knabbereien wie Mandel-Käse-Kekse.

Erdnuss: Erdige Hülsenfrucht
Die Erdnuss stammt ursprünglich aus Südamerika, wird heute aber auch in den USA und Afrika angebaut. Für eine Hülsenfrucht ist sie mit dafür eher untypischen Eigenschaften versehen: Denn erstens kann sie roh gegessen werden, und zweitens wächst sie unter der Erde, was ihr auch ihren Namen verleiht. Metka: „Dass wir beim abendlichen Fernsehen so gerne Erdnüsse knabbern, könnte Zufall sein – oder unserem Instinkt entspringen: Denn diese Früchte enthalten Tryptophan, dem beruhigende und schlaffördernde Wirkung nachgesagt wird.“ Auch die Erdnuss macht sich in Saucen gut – und schmeckt köstlich zu Satay-Hühnerspießen oder anderen Fleischgerichten.

Nicht lagern für die Ewigkeit
Bei aller Nuss-Euphorie darf leider auch ein kleiner Wermutstropfen nicht fehlen: Aufgrund des hohen Omega-3-Anteils sind Nüsse nur begrenzt haltbar. Lagert man sie über das angegebene Verfallsdatum hinaus, können sich Aflatoxine-Pilze bilden, die schädliche Stoffe produzieren können. Daher sollte abgelaufene Ware lieber entsorgt werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann im Herbst frische Nüsse mahlen und portionsweise einfrieren. So hat man jederzeit eine wichtige Zutat zum Kochen und Backen griffbereit, die auch sehr schnell auftaut.

Haltbarkeit verlängern durch konservieren
Ebenfalls gut konservieren lassen sich Nüsse in Form von Pesti: Geben Sie Ihre Lieblingskräuter (z.B. Basilikum oder Petersilie) gemeinsam mit kaltgepresstem Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer sowie Nüssen nach Wahl in den Mixer und füllen Sie die pürierte Mischung in sterile Gläser ab. Wer es bissfester möchte, fügt die Nüsse erst am Schluss hinzu und mixt die Mischung nur kurz durch. Beim Servieren mit frisch geriebenem Parmesan verfeinern.

DAS SAGT DER EXPERTE

Anti-Aging-Experte Markus Metka erläutert, warum Nüsse als "Food for mind and mood" gelten.

SPAR MAHLZEIT!: WARUM GELTEN NÜSSE ALS BRAINFOOD?
Markus Metka: Nüsse haben einen hohen Anteil an "Engelsfetten" – vorwiegend ungesättigten Fetten, die unser Denkvermögen und unsere Konzentration beeinflussen können. Dass Nüsse schon seit Jahrhunderten Hauptbestandteil des Studentenfutters sind, ist daher kein Zufall. Das Tolle an Nüssen ist auch, dass sie unser Gemüt stimulieren. Daher werden sie auch "Food for mind and mood" genannt.

SPAR MAHLZEIT!: WIE SCHNELL WIRKT DER BRAINFOOD-EFFEKT DER NÜSSE?
Markus Metka: Das ist leider kein Sekunden-Phänomen nach dem Motto: Heute muss ich viel lernen, also esse ich schnell ein paar Handvoll Nüsse. Vielmehr sollte man dafür regelmäßig 20 bis 30 Gramm Nüsse pro Tag zu sich nehmen.

SPAR MAHLZEIT!: WELCHE NUSS STÜNDE IN EINEM RANKING AN OBERSTER STELLE?
Markus Metka: Eigentlich haben alle Nüsse einen „Stockerlplatz“ verdient. Wenn ich reihen müsste, bekäme die Walnuss die Goldmedaille, da sie von allen pflanzlichen Lebensmitteln den höchsten Anteil an wertvollen Omega-3-Fettsäuren hat, die auch in einem günstigen Verhältnis zu den Omega-6-Fettsäuren stehen. Die Silbermedaille würde ich der Haselnuss verleihen, Platz drei geht ex aequo an Pistazien und Pekannüsse.

SPAR MAHLZEIT!: WIE LASSEN SICH NÜSSE KULINARISCH EINSETZEN – AUSSER ALS BESTANDTEIL VON KNABBEREIEN, MÜSLIS ODER BACKWAREN?
Markus Metka: Dafür schielen wir am besten ein wenig in orientalische Töpfe: Darin finden sich statt Faschiertem oft grob gehackte Nüsse. Diese raffinierte Idee können wir auch in einem italienischen Sugo aufgreifen. Auch in Saucen machen sich gemahlene Nüsse äußerst gut.