MAHLZEIT! MAGAZIN 01-2018

Manuka-Honig Naturprodukt aus Neuseeland

01.02.2018

DEN DELIKATEN HONIG SCHÄTZTEN DIE MAORI, DIE NEUSEELÄNDISCHEN UREINWOHNER, SCHON SEIT JAHRHUNDERTEN FÜR SEINE BESONDEREN EIGENSCHAFTEN. 

Ein Löffel Honig in warmer Milch oder heißem Tee – dieses alte Hausmittel hat schon so manche Großmutter angewendet. Tatsächlich verhilft das Bienenprodukt der Menschheit schon seit der Steinzeit zu süßem Genuss – wie alte spanische Höhlenmalereien mit „Honigjägern“ zeigen. Um 3.000 v. Chr. galt im Alten Ägypten Honig als „Speise der Götter“ und als Quelle der Unsterblichkeit. Und im Alten Griechenland lehrte der berühmte Arzt Hippokrates, dass Honigwasser die Leistung der Athleten bei den antiken Olympischen Spielen verbesserte – was wohl auf die Energie aus dem hohen Zuckergehalt zurückzuführen war.

SPEZIELLER INHALTSSTOFF
Eine ganz besondere Honigart ist der neue SPAR Vital Manuka-Honig aus Neuseeland. Er wird von Bienen produziert, die den Nektar der Südseeoder Neuseelandmyrte sammeln, die ausschließlich in Neuseeland wächst. Bei den Maori, den Ureinwohnern des Inselstaates, die die Blätter, die Rinde sowie den Honig nutzen, wird diese strauch- oder baumförmige Pflanze Manuka genannt. Anti-Aging-Experte Prof. Dr. med. Markus M. Metka erklärt die Besonderheit der Pflanze und des daraus gewonnenen Bienenproduktes: „Die Südseemyrte oder Manukapflanze enthält eine Vorstufe von Methylglyoxal oder kurz MGO, einem Zuckerabbauprodukt, das bei der Reifung des Honigs in der Wabe in MGO umgewandelt wird. Zwar kommt die MGOVorstufe auch in einigen heimischen Pflanzen vor, doch ist die Ausprägung beim Manuka-Baum weltweit am höchsten.“ Im neuseeländischen Honig können – je nach Qualität – zwischen 100 und 800 Milligramm MGO pro Kilogramm enthalten sein. Der hochwertige und naturbelassene SPAR Vital Manuka-Honig enthält mindestens 263 Milligramm pro Kilogramm. 

GROSSE NACHFRAGE
Die Südseemyrte hat pro Jahr lediglich eine Blütezeit von etwa zwei bis maximal sechs Wochen. Während dieser kurzen Zeit erzeugen die neuseeländischen Bienen den Manuka-Honig. Aus diesem Grund ist die Honig-Spezialität hochpreisig und sehr begehrt. Das führt sogar so weit, dass es in Neuseeland regelmäßig zu Diebstählen der wertvollen Bienenstöcke und des darin enthaltenen Honigs kommt. 

SORGSAME VERARBEITUNG
Die mehrere Meter hohen Manuka- Sträucher bedecken im Frühjahr weite Teile des Inselstaates und verwandeln die bergige Landschaft Neuseelands in ein wahres Blütenmeer in weißen bis roten Farbtönen – ein Eldorado für die fleißigen Bienen. Nach dem Sammeln des Nektars muss dieser in den Waben noch eine Zeit lang trocknen, sodass der Wassergehalt auf rund 20 Prozent sinkt. Erst dann ist der kostbare Manuka-Honig „reif“ und die Bienen verschließen die Waben mit einem Wachsdeckel – für den Imker das Zeichen, dass die Zeit der Ernte gekommen ist. Nach dem Entdeckeln werden die Waben in einer Honigschleuder so schnell gedreht, dass die süße Flüssigkeit herausfließt. Ein Sieb filtert Pollenklumpen, Wachsreste und andere Verunreinigungen heraus. Der SPAR Vital Manuka-Honig wird bei deutlich unter 40 Grad Celsius geschleudert. So bleiben neben dem Methylglyoxal auch andere wertvolle Inhaltsstoffe erhalten.

EXOTISCH-SÜSSER GENUSS
Farblich liegt Manuka-Honig zwischen dem hellen Blüten- und dem dunklen  Waldhonig. Unseren Gaumen verwöhnt das außergewöhnliche Naturprodukt mit einem kräftigwürzigen Aroma und unsere Nase mit einem typischen, intensiv harzigen Duft. Perfekt, um seinen Lieblingsgerichten und -getränken eine exotische Note zu verleihen. Wer wollte da nicht seiner Großmutter recht geben und zum warmen Tee greifen – jetzt erst recht mit Manuka- Honig gesüßt.