Mahlzeit! Junior Magazin 05-2016

Die Geschichte von Halloween

05.10.2016

Das Wort „Halloween“ leitet sich ab von „All Hallows Evening“, dem Abend vor Allerheiligen. Das ursprüngliche Fest, auf den der Halloween-Brauch zurückgeht, ist der keltische Neujahrstag. Er wird auch „Samhain“ genannt. Die Kelten glaubten, dass in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November die Welt der Toten mit der der Lebenden zusammentreffe. Sie waren überzeugt, dass die Toten an diesem Tag und in dieser Nacht die Möglichkeit hatten, von der Seele eines Lebenden Besitz zu ergreifen und sich so ein Leben nach dem Tod zu sichern. Um die Geister davon abzuhalten, versteckten sich die Menschen unter schrecklichen Masken und zogen lärmend durch die Gegend, um von den Toten nicht erkannt zu werden.

 

Um Süßes betteln: Trick Or Treat

Am 2. November („Allerseelen“) gingen die europäischen Christen etwa im neunten Jahrhundert von Dorf zu Dorf, um „Seelenkuchen“ zu erbitten, ein Brot mit Johannisbeeren. Je mehr die bittenden erhielten, desto mehr versprachen sie, für die verstorbenen Angehörigen der Schenkenden zu beten.

 

Die leuchtende Kürbisfratze: Jack o'Lantern

Dieser Brauch kommt aus Irland. Dort gedachte man auch eines besonders unheiligen Menschen, nämlich des Trunkenboldes Jack o'Lantern, der aufgrund einer Wette von der Hölle verschont blieb, der aber dennoch nicht in den Himmel kam. Jack o'Lantern musste mit einer ausgehöhlten Rübe im Dunkeln zwischen Hölle und Himmel wandern. Der Kürbis hat heute die Rübe abgelöst.